Wird die Blaue Plakette jemals eingeführt?
Letzte Aktualisierung am: 13. August 2025
Geschätzte Lesezeit: 8 Minuten
Alle wichtigen Infos rund um die Einführung der neuen Umweltplakette

13 Millionen Dieselfahrzeuge könnten in naher Zukunft aus deutschen Städten ausgeschlossen werden und dürften diese dann schlichtweg nicht mehr befahren. Begründet ist dies in der viel zu hohen Belastung durch Stickoxid (NOx), zu der die Diesel-Motoren einen großen Teil beitragen.
Europaweit darf ein NOx-Grenzwert von maximal 40 Mikrogramm pro Kubikmeter nicht überschritten werden. Stickoxide können unter anderem die Ursache für Kreislauf- und Herzerkrankungen sein, sie greifen die Schleimhäute an und lösen teilweise auch Asthma aus. Trotzdem kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Überschreitungen des Grenzwerts.
Aus diesem Grund sah sich die EU-Kommission im Jahr 2015 gezwungen, ein sogenanntes Verletzungsverfahren gegen Deutschland einzuleiten. Dass eine Lösung in puncto Umweltbelastung durch Stickoxide her muss, steht demnach außer Frage. Teil der Bewältigung dieses Problems könnte die Einführung einer sogenannten „blauen Umweltplakette“ sein.
Doch was hat es damit eigentlich auf sich? Wann genau kommt die blaue Umweltplakette? Wo liegen die Unterschiede zur grünen Feinstaubplakette? Wer bekommt die blaue Plakette? Antworten auf diese Fragen finden Sie in unserem Ratgeber. Außerdem informieren wir Sie über die Konsequenzen, die mit der blauen Plakette zusammenhängen, und zeigen mögliche Alternativen auf.
Inhaltsverzeichnis:
FAQ: Blaue Plakette
Nein, derzeit gibt es die Umweltplakette nur in Grün, Gelb und Rot. In eine Umweltzone dürfen Sie nur mit einer grünen Plakette fahren.
Dieselfahrzeuge der Abgasnorm Euro 6, Benziner der Abgasnorm Euro 3 und Elektroautos würden die blaue Umweltplakette bekommen.
Momentan ist die Einführung einer blauen Umweltplakette noch nicht geplant, da keine gesetzliche Grundlage existiert, welche eine Euro-6-Plakette rechtfertigen würde.
Alles Wichtige zur Umweltzone in diesem Video
Blaue Plakette: Was hat es damit auf sich?
Neben den gängigen Plaketten in rot, gelb und grün könnte möglicherweise in absehbarer Zukunft noch eine Umweltplakette in blau hinzukommen. Städte wie Berlin, Leipzig oder Freiburg verfügen bereits seit längerer Zeit über eine Umweltzone und dürfen ausschließlich mit Fahrzeugen befahren werden, die eine grüne Plakette aufweisen.
Augenscheinlich konnte die Belastung der Umwelt dadurch jedoch nicht genügend reduziert werden, weshalb das Umweltbundesamt darüber nachdenkt, neue Umweltzonen einzuführen. Deutschland kann es sich nicht mehr leisten, dass die NOx-Grenzwerte immer wieder überschritten werden, weshalb es nun den Dieselfahrzeugen an den Kragen geht.
Wer bekommt die blaue Umweltplakette?

Die neue Umweltzone dürfte ohne blaue Plakette nicht mehr befahren werden. Doch welches Auto würde eine blaue Plakette erhalten und welches nicht? Sollte der Plan des Umweltbundesamtes Wirklichkeit werden, hätten folgende Fahrzeuge Glück:
- Dieselfahrzeuge (Abgasnorm Euro 6)
- Benzinfahrzeuge (Abgasnorm Euro 3)
- Elektroautos
Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 4 oder Euro 5 hätten demnach schlechte Karten. Selbst wenn Sie über eine grüne Umweltplakette verfügen und zurzeit noch überall gefahren werden können, dürften sie in einigen deutschen Städten nicht mehr genutzt werden, wenn die blaue Plakette für Dieselfahrzeuge kommen sollte.
Blaue Plakette durch Nachrüsten: Ist das möglich?
Sollten sie feststellen, dass ihr Auto lediglich über die Abgasnorm Euro 4 oder Euro 5 verfügt, überlegen einige Fahrer, ob es nicht möglich wäre, eine Nachrüstung vornehmen zu lassen und so den Anforderungen der Euro-6-Plakette zu entsprechen. Leider verhält es sich oft so, dass sie schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.
Als im Jahr 2008 die ersten Umweltzonen eingeführt wurden, hatten viele Autobesitzer zumindest die Möglichkeit, ihr Fahrzeug mit einem Diesel-Partikelfilter (DPF) nachrüsten zu lassen, um eine grüne Plakette zu erhalten. Die Nachrüstung konnte vergleichsweise einfach durchgeführt werden, was bei dem Umbau, der notwendig wäre, um die blaue Plakette bzw. Euro 6 zu erhalten, nicht der Fall ist.
Es müssten nicht nur entsprechende Katalysatoren eingebaut, sondern auch die Motorsteuerung entsprechend umgebaut werden. Zwar wäre die Nachrüstung aus technischer Sicht möglich, stünde jedoch in keinem Verhältnis zum damit verbundenen Aufwand sowie den Kosten einer solchen Aktion. Bei einigen Fahrzeugen würde eine Nachrüstung sogar mehr kosten als das betroffene Kfz eigentlich wert ist.
Wann kommt die blaue Plakette?
Diese Frage kann noch nicht eindeutig beantwortet werden. Die Rede ist jedoch davon, dass das Umweltministerium noch in diesem Jahr eine Entscheidung treffen wird. Momentan existiert keine gesetzliche Grundlage, welche eine blaue Umweltplakette der Norm Euro 6 rechtfertigen würde.

Auch einige Diesel-Fahrer machten bisher ihrem Ärger über blaue Plakette und neue Umweltzone Luft. Möglicherweise war es genau diese Art der Kritik, die dazu führte, dass die Idee der blauen Plakette im August 2016 erst einmal wieder verworfen wurde. Die Verkehrsministerkonferenz hat nun erst einmal Zeit bis zum Herbst, um Alternativvorschläge auszuarbeiten. Noch wurde also in puncto blaue Plakette nichts Genaues beschlossen.
Welche Städte wären betroffen?
In ihrem Schreiben an die deutsche Regierung zählt die EU-Kommission insgesamt 23 Regionen auf, in denen die NOx-Grenzwerte frühestens im Jahr 2020 eingehalten werden könnten. Ob diese Grenzwerte durch die blaue Plakette allein erreicht werden, ist unklar. Was jedoch bleibt, ist der Fakt, dass Deutschland damit definitiv gegen die EU-weiten Vereinbarungen verstößt und schnellstmöglich eine Lösung gefunden werden muss.
Ob – und wenn ja – wann die blaue Plakette eingeführt wird, steht noch in den Sternen. Folgende Städte wären jedoch von einem Verbot für Dieselfahrzeuge betroffen:
- Aachen
- Berlin
- Essen
- Dortmund
- Freiburg
- Köln
- Düsseldorf
- Hagen
- Oberhausen
- Kassel
- Mainz
- Hamburg
- Stuttgart
- München
Um das Ausmaß einer möglichen Einführung der blauen Umweltplakette zumindest etwas einzuschränken, setzt sich beispielsweise die Deutsche Umwelthilfe (DUH) dafür ein, dass nicht das gesamte Stadtgebiet von einem Verbot betroffen sein wird. Mit hoher Wahrscheinlichkeit soll dieses eher bestimmte Zonen einschließen, die mit einer besonders hohen Stickoxidbelastung zu kämpfen haben. Die gemessenen Werte müssen dort um jeden Preis gesenkt werden, ob durch eine blaue Plakette oder eine anderweitige Lösung.
Grüne und blaue Umweltplakette: Wo liegen die Unterschiede?
Auch wenn sich die Diskussionen einiger Autofahrer um eine sogenannte „blaue Feinstaubplakette“ drehen, so ist diese Bezeichnung nicht wirklich korrekt. Die im Jahr 2008 eingeführten Umweltplaketten in rot, gelb und grün sollten dafür sorgen, das Vorkommen von Feinstaub in deutschen Städten zu verringern.
Mit welchen Konsequenzen wäre die blaue Plakette verbunden?

Angaben des ADAC zufolge erfüllen lediglich 500.000 Dieselfahrzeuge in Deutschland die Abgasnorm 6. Wie bereits erwähnt, würden insgesamt 13 Millionen Diesel dadurch aus den Städten verbannt werden. Fahrer, die auf ihr Auto angewiesen sind und keine blaue Plakette dafür bekommen, haben dann nur zwei Möglichkeiten:
- Sie müssten ein neues Auto kaufen.
- Sie müssten Ihr Auto teuer nachrüsten.
Beide Maßnahmen sind für so manchen Kraftfahrer kaum oder gar nicht zu meistern. Hinzu kommt, dass die Abgasreinigungssysteme zur Nachrüstung weiterentwickelt werden müssten, um einfacher umgesetzt werden zu können. Auch Fördergelder der Bundesregierung müssten fällig werden, damit diese Anzahl an Fahrzeugen überhaupt erst nachgerüstet werden könnte.
Um die neuen Umweltzonen zu kennzeichnen, die nur mit der blauen Plakette befahren werden dürfen, müssen außerdem neue Verkehrsschilder mit dazugehörigen Aufklebern fürs Kfz her. Ein enormer Kostenaufwand scheint hier unvermeidbar.
Wer sich nicht an die neuen Vorschriften hält und einfach ohne blaue Plakette in der Innenstadt fährt, muss möglicherweise ebenfalls mit einem Bußgeld rechnen, wie es bei der momentanen Umweltplakette gehandhabt wird. Dadurch würde ein hoher bürokratischer Aufwand entstehen.
Blaue Plakette: Für wen bringt sie Vorteile?
Zunächst einmal würde die blaue Plakette Vorteile für Anwohner bringen, die in einer der neuen Umweltzonen leben, da sich die Qualität der Luft verbessern würde. Hersteller von Elektroautos würde die Einführung ebenfalls gelegen kommen, denn viele Fahrer könnten sich dann nach Alternativen zu ihren Dieselfahrzeugen umsehen.
Es bleibt jedoch abzuwarten, ob sich die Luftqualität in Deutschland durch die blaue Plakette wirklich derart verbessert, wie angepriesen. Erinnern wir uns zurück an die Einführung der Umweltplaketten in rot, gelb und grün, lässt sich schnell feststellen, dass diese Aktion mit einigen Kosten und Aufwendungen verbunden war, die Umweltbelastung jedoch nur bedingt verringern konnte.
Blaue Plakette: Gibt es Alternativen?
Viele Autofahrer empfinden die blaue Plakette als Strafe. Vor allem diejenigen, die sich im Jahr 2015 noch Diesel mit der Abgasnorm 5 zugelegt haben, hätten darunter zu leiden, dass ihre relativ neuen Kfz jetzt schon wieder als veraltet gelten würden. Abgesehen davon, ob dadurch das gleiche Ergebnis erzielt werden kann, existieren folgende Alternativen zur blauen Umweltplakette:

- Weniger Dieselfahrzeuge zulassen: Wären die Steuern für mit Diesel betriebene Autos entsprechend hoch, würde dies einige Fahrer abschrecken.
- Elektromobilität stärker fördern: Geplant ist, dass sich bis zum Jahr 2020 knapp eine Million Elektroautos ihren Weg durch Deutschland bahnen können. Die Anzahl der Ladestationen, die Preise sowie die Reichweite der elektrischen Wägelchen lassen jedoch immer noch zu wünschen übrig.
- Anzahl der umweltfreundlichen Fahrzeuge erhöhen: Busse, Taxen, Polizei und Feuerwehr – wären sie alle mit umweltschonenden Fahrzeugen unterwegs, würde dies ebenfalls einen Teil zur Bekämpfung der Stickoxidbelastung beitragen.
- Städte fahrradfreundlicher gestalten: Fahren mehr Personen mit dem Rad und lassen das Auto stehen, führt dies ebenfalls zu einer geringeren Umweltbelastung. Des Öfteren war außerdem die Rede von Förderungen, die Arbeitnehmer und -geber erhalten sollen, wenn sie erwiesenermaßen mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren.
- Abgasreinigung in Tunneln durchführen: Anstatt lediglich die schadstoffbelastete Luft aus dem Tunnel herauszuschleusen, könnte diese auch direkt von Abgasen befreit werden.
Blaue Plakette: Pro und Contra
Im Folgenden haben wir die Pro- und Contra-Argumente zum Thema „blaue Plakette“ für Sie zusammengefasst. Ob diese letzten Endes wirklich eingeführt wird oder nicht, bleibt wohl abzuwarten. Die Mehrheit der Bevölkerung spricht sich jedoch dagegen aus.
| Pro blaue Plakette | Contra blaue Plakette |
|---|---|
| ✓ bessere Luftqualität | ✕ 13 Millionen Dieselfahrzeuge würden aus deutschen Städten ausgeschlossen werden |
| ✓ mehr Personen würden sich für Elektroautos interessieren, was wiederum einen positiven Aspekt auf die Umwelt hat | ✕ teure Nachrüstungsmaßnahmen müssten ergriffen bzw. das betroffene Kfz verkauft werden |
| ✕ gravierender Wertverlust bei einem möglichen Verkauf, da sich kaum noch Personen für ein solches Fahrzeug interessieren würden | |
| ✕ Weiterentwicklung der Abgasreinigungssysteme & Fördergelder durch die Regierung, um eine so hohe Anzahl an Fahrzeugen nachrüsten zu können | |
| ✕ neue Verkehrsschilder inkl. Aufkleber fürs Auto | |
| ✕ hoher bürokratischer Aufwand, wenn Fahrer ohne blaue Plakette in die Stadt einfahren und dies geahndet werden muss | |
| ✕ Autohersteller würden auf einigen Fahrzeugen sitzenbleiben |



(87 Bewertungen, Durchschnitt: 4,30 von 5)
Wenn ich das so richtig verfolge sind auch die neueren Benziner betroffen (Euro 4 und 5), welche über Direkteinspritzung, also aktueller Stand der Technik) verfügen. Diese werden ebenfalls KEINE blaue Plakette erhalten. NICHT NUR DIESEL !!! Hingegegen werden Euro3-Benziner, ohne Direkeinspritzung, die blaue Plakette erhalten. Ich denke: Die Einzigen, die wirklich profitieren, ist die Autoindustrie…. und das ist auch politisch so gewollt.
Diesel Dreckschleuder? auf einmal? Bus, Bahn, LKW´s ja das sind die Guten, denn für sie gelten 4 mal höhere Grenzwerte als für PKW´s.
Die Politiker überlegen den ganzen Tag wie sie geschickt die Leute dazu bringen können Geld für was neues auszugeben. Die Wirtschaft muss angekurbelt werden, das bring mehr Steuer ein.
Die Blaue Plakette wird es sicher nur für Länder und Städte geben die Geld haben und sich theoretisch neue Autos kaufen könnten.
In Paderborn sind die Diesel alle sauber, denn die brauchen keine Plakette. Baden Württemberg und Bayern bezahlen den höchsten Länderausgleich. Weil hier das Geld sitzt wird es demnächst da auch die blaue Plakette geben.
Leute Kauft neue Autos, der Wirtschaft geht es schlecht sie brauchen Geld. Es gibt im Moment Abwrackprämien für Dieselautos von sage und schreibe 11.785 Euro. Na wenn das nicht eindeutig ist?
Wer auf den Zug nicht aufspringt wird damit bestraft , dass er sein Auto in Städte wie Stuttgart etc. nicht mehr einfahren darf. Irgendwie muss man die Leute ja zwingen können, Geld auszugeben, damit mehr Steuer eingenommen werden können. Leute bitte glaubt nicht, der Diesel sei schmutzig, weil er weniger verbraucht.
Mit Benzin kann mehr Steuer eingenommen werden, da der Verbrauch höher ist, das ist gut.
Und das Thema Benzin-Direkteinspritzer, ja, die blasen richtig NOx raus, informiert euch mal. Doch das Thema ist hier im Moment der Diesel, der Benzinskandal wird sicher auch bald kommen, also dann…
Hallo,
werden diese Änderungen dann auch weltweit umgesetzt? Im vergangenen Urlaub im schönen Bulgarien fuhren Busse hinter denen man, überspitzt formuliert, nichts mehr gesehen hat. Schafft die USA dann auch alle „spritfressenden Monster“ ab? Fahren Schiffe dann auch mit den neusten Abgasnormen auch in nationalen Gewässern?
Warum steigt Trump aus dem Klimaabkommen aus, wenn dieser doch von hoher Priorität ist?
Wieso geht man immer Deutschland mit dem Klimaschutz auf die Nerven? Und warum müssen deutsche Verbraucher immer in die Tasche greifen? Die Autobauer halten doch die Normen angeblich nicht ein, wir können die Fahrzeuge schlecht selbst überprüfen und sind daher darauf angewiesen, dass uns saubere Autos zur Verfügung gestellt werden.
Alle Länder der Welt müssen da ebenfalls mitziehen, sonst profitiert das Klima nämlich überhaupt nicht davon!
Auch wenn ich mit diesen Aussagen reichlich Kritik ernten werde, so konnten mir diese Fragen noch keiner beantworten.
Es ist doch – ganz allgemein – ein Problem, bei dem die ganz „wichtigen Statistiker“ gefordert sind. Die drehen zielorientiert alles so hin, dass ihr gewolltes Ergebnis bestätigt wird. Im Klartext: Nicht eine/r dieser Zunft hat (nach meinem Kenntnisstand) auch nur einmal den gesamten Schadstoffausstoß eines Vielfahrers, z.B. nach/in Stuttgart (sogen. Pendler), mit seinem KFZ (angeblich beste Schadstoffklasse) mit einem Stuttgarter Bürger verglichen, der mit seinem schadstoffreicheren KFZ innerorts aber nur selten, wenig fährt und dies auch mit Jahresabbo des VVS unterlegt.
Das Problem ließe sich anstelle mit Fahrverboten viel sinnvoller derartig lösen oder zumindest beschränken, wenn man z.B. jedem KFZ-Fahrer/Halter ein sogenanntes Fahrkontingent/Gesamtfahrleistung für einen bestimmten Zeitraum zugestehen würde. Wegen der unterschiedlichen Umweltbelastung könnte man dies rechnerisch ausgleichen.
Ganz sicher darf es aber nicht sein, dass ein „Trotzdem-Stinker“ die Umwelt verpesten darf und andere hierfür „büßen“ müssen.
Das erbärmliche ist doch das mal wieder die Autofahrer die Leidtragenden sein sollen. Wie sieht es denn in der Schifffahrt aus? Was allein ein Kreuzfahrtschiff an Feinstaub ausstößt darüber spricht mal keiner…
Wie sieht es mit Holzöfen aus, die in vielen Haushalten als kostengünstige und umweltfreundliche (!) Heizmöglichkeit betrieben werden?
Und, und, und…
Fakt ist doch das wir alle schön über den Tisch gezogen werden!
es geht voran❗✌️??☮️
Weil Diesel verboten wird: Londons Taxen fahren elektrisch
[Links entfernt]
blauer punkt❗blauer punkt❗blauer punkt❗
und merkel muss alle schummeldiesel in e autos & transporter umtauschen❗
nur euro 6 reicht nicht mehr❗?
der atom und kohleausstieg geht mir viel zulangsam.
und ihr irrweg ist nur panikmache.
es gibt keine alternative als auf wind wasser und solar zurückzugreifen.
china muss noch zur reson gebracht werden. genau wie alle anderen verpesterstaaten.
oder liegt ihnen nichts daran?
es geht nicht um das schneller durch die stadt kommen, sondern um die sicherheit!
und wenn natürlich nur noch die neuen euro 6c diesel unterwegs sein dürfen bleibt die luft ein wenig sauberer.
desweiteren soll der nahverkerhr, bus, bahn, sbahn und straßenbahn kostenlos für alle sein, auch mit fahrrad!
was wiederum mehr zum umsteigen bewegen würde.
aber dafür soll es von mir aus auf der gesammten autobahn keine begrenzung geben. dafür aber übersll verstärkte und bessere lärmschutzwände.
Es ist fast unglaulich, alle Autos werden mehr oder weniger niedergemacht, aber kein Wort wird über Autos mit Autgas (LPG) verloren. Ich fahre seit über 12 Jahren mit Autogas, das ich 2005 bei Km-Stand von ca 157 000 km eingbaut bekam: BRC-System. Dieses Jahr musste ich den Tank erneuern – ‚Verfalldatum‘ 10 Jahre! Mein Km-Stadt ist jetzt ~229 890 km. Und ich fahre einen Citroën Xantia.
Ich kann das Gerede über e-Autos schon garnicht mehr hören. Etwas unsinnigeres gibt es nicht. Und keiner regt sich über die Gülle der Bauern auf, die real die Natur tötet.
Wie steht es nun mit den Plaketten für LPG-Autos? WIe sind da die Werte? Ganz ohne Benzin geht es ja nicht (Startvorgang).
hallo!
bei wiki steht dazu: das autogasanlagen seit 1.10.2017 keine einzelabnahmen mehr erlaubt sind!
Nein, das hast Du falsch verstanden: Beim Verbrennen von 1 l Benzin entstehen ( aus diesem Benzin) 2,3 kg CO2. Das ist ein naturwissenschaftlicher Fakt. Das Verbrennungsprodukt ist in der Tat schwerer als das Benzin selbst. Dies ist nun einmal nicht wegzudiskutieren. Mit den Energieaufwendungen bei der Förderung des Öls usw. hat das nichts zu tun – das kommt alles noch dazu! Auch entstehen noch weitere Verbrennungsprodukte zusätzlich zum CO2, z.B. Stickoxide ( meistens nicht ganz korrekt als „NOx“ bezeichnet). Wenn man die Fakten ein wenig kennen würde, käme ein Großteil der unsinniger Argumente gar nicht vor – – – eine Lösung für das ganze Problem hätte man aber immer noch nicht. LG Christian
Zitat: Philip M.
„Auf jeden Liter verbrauchtes Benzin entfallen automatisch rund 2,3 Kilogramm CO2“.
Lese ich das richtig ? Ich weiß nicht ob Benzin schwerer als Wasser ist, wenn denn unmerklich, aber 1 Liter Wasser hat bei mir rund 1 Kilogramm Gewicht. Oder ist hier auch schon die Herstellung mit drin, na dann besorg ich mir ein Auto was mit Schweröl fährt. Die Herstellung, wenn es sie dann gibt, erübrigt sich hier wohl.
Komisch
Warum entstehen aus 1 Liter Benzin (ca. 0,75kg) rund 2,3 kg CO2?
Weil bei der Verbrennung von Kohlenstoff (Atommasse 12) zu CO2 je Kohlenstoffatom zwei Sauerstoffatome (Atommasse je 16) hinzukommen. Aus 12g Kohlenstoff werden so 44g CO2, also mehr als das 3,6 fache an Masse. Das dabei aus 0,75l Benzin nicht sogar 2,75kg CO2 werden liegt einfach daran, das Benzin nicht nur aus Kohlenstoff besteht.
Beim Wasserstoff (Atommasse 1, der andere Energieträger im Benzin) sieht es noch extremer aus hier entstehen aus 2g Wasserstoff 18g Wasser (H2O) also die 9 fache Masse. Nur der Wasserdampf stört halt keinen, daher wird der auch seltenst angegeben.
Die neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen deuten darauf hin, dass E-Mobilität alles andere als ökologisch ist.
Der Lithiumabbau ist enorm naturzerstörend und dem Abholzen der Regenwälder gleichzusetzen. Das Ganze findet dann in Sklavenarbeit in der Dritten Welt statt. Die Herstellung der Akkus benötigt unvorstellbar viel Energie, die nie wieder im Leben eines Akkus ausgeglichen werden kann. Die Entsorgung ist völlig ungeklärt und bislang ein Rätsel. Man stelle sich vor: alle 6-8 Jahre weltweit für 1,5 Milliarden Autos ein neuer Akku. Und wo soll der Strom herkommen. Rein regenerativ geht gar nicht, da die Grundlastfähigkeit fehlt. Und ob regenerative Energie wirklich ökologisch ist, ist auch noch fraglich, da enorm viel graue Energie benötigt wird und auch z.B. die Nutzung der Biomasse sehr fragwürdig ist. Wir verbrennen Lebensmittel und durch die Flächenkonkurrenz verhungern woanders Menschen. Ist das ein Fortschritt? Das Fazit ist, dass z.Zt. ca. 2500 neue Kohlekraftwerke weltweit in Bau oder Planung sind. Allein in China bis 2030 sind es 1000 Kohlekraftwerke und 60 Atomkraftwerke und das wird für die E-Mobilität nicht reichen. Kurzum – das ist ein Irrweg. E-Mobilität wird die Umweltstörung noch extrem erhöhen. Wenn man es in 30 Jahren merkt, wird es für den Planeten zu spät sein.
Sehr richtig. Im Moment ist der“Klimagewinn“ gering, weil sämtliche Strukturen auf Verbrennungsmotoren bzw. fossile Brennstoffe ausgerichtet sind. Aber auch Daimlers Dreirad war am Anfang eher ein Spielzeug. Wenn wir noch nicht soweit sind, wirklich zu gewinnen, wird es aber Zeit, verstärkt zu forschen. Lithium-Akkus sind noch nicht das letzte Wort und die Speicherung z.B. von Solarenergie in andere Energieform ebenfalls nicht.
Für Biomasse müssen übrigens keine Lebensmittel „verbrannt“ werden. Ernteabfälle, Gülle etc. tun es auch.
Es ist KEIN Irrweg, aber ein Weg, der beschritten werden muss. Schon deshalb, weil fossile Brennstoffe nur begrenzt vorhanden sind. Daran ändern auch neue Gewinnungsverfahren nichts.
Autofahrer sind verunsichert. Hersteller müssen verpflichtet werden co2 und nox anzugeben
Der Grüne förtert falsche Blaue Plakette,für euro 6 diesel,weil auch eine Vebrennungs Motor ist nur reine elektro Autos sollen die Blau Plakette bekommen und die Vebrennuns Motoren grün Bleiben egal euro 4 oder euro 5 oder 6
e autos bekommen schon das [ K?ENNZEICHEN E]❗
brauchen also keine blaue plakette❗
es geht auch um die luftreinhaltung. noch nicht mitbekommen❓sonst währe das ja alles quatsch.
und ausserdem stinken diesel wie 2takter und hören sich auch scheiße an.
ausserdem ist in spätestens 40 jahren das öl eh alle. ich darf es noch miterleben.
Wie wäre denn mal der Gedanke, dass Fahrzeuge die bewusst alle Umweltregeln verletzen aus dem Verkehr gezogen werden würden? Ich wohne in einem Gebiet in dem manche Nachbarn ein Fahrzeug des VK Konzerns fahren, das bedeutet.. ich bin daher schon mal einer höheren, betrugsmässig veranlassten Schadstoffbelastung ausgesetzt was meine Gesundheit und die meiner Kinder beeinträchtigt.
Da wird nicht nur die Umwelt geschädigt, sondern es wird auch noch betrogen was das Zeug hält, von offenbar jedem Fahrzeug aus dem Konzern. Und die Kunden… -?- die interessiert es offenbar einen feuchten Kehricht, zwei haben die Softwareänderungen durch Tuner wieder rückgängig machen lassen.
Ich werde aber mit meinem 2-Jahre alten Diesel zugespamt…