PoliScan-Speed: Sind die Messungen mit dem Blitzer häufiger ungültig?
Letzte Aktualisierung am: 15. August 2025
Geschätzte Lesezeit: 7 Minuten
Messungen von PoliScan Speed häufig unzulässig

Geschwindigkeitsüberschreitungen gehören laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zu den häufigsten Ordnungswidrigkeiten im Verkehrsrecht. Punkte, Bußgelder und Fahrverbot sind gemäß Bußgeldkatalog die Folgen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, steht der Polizei ein unterschiedliches Repertoire an Blitzern zur Verfügung.
Hierzu gehört unter anderem der PoliScan Speed. Bei diesem Blitzer handelt es sich um ein Lasermessgerät, das von der Firma Vitronic stammt und daher auch als „Vitronic PoliScan Speed“ bekannt ist.
Im Folgenden legen wir Ihnen dar, wie genau die Messungen mit diesem Laser-Blitzer funktionieren und worauf Sie als Fahrer achten müssen. Wurden Sie von einem Vitronic PoliScan Speed geblitzt? Dann erfahren Sie hier auch, welche Fehler bei den Messungen auftreten können und wann gegen gegen eine Messung durch den PoliScan Speed ein Einspruch sinnvoll erscheint. Denn die Erfolgschancen bei einem Einspruch sind, wenn der PoliScan Speed als Beweismittel dient, oftmals als „hoch“ einzustufen.
Inhaltsverzeichnis:
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FAQ: PoliScan Speed von Vitronic
Das Gerät kann sowohl als stationäre als auch als mobiler Blitzer verwendet werden. Wie genau das System dabei arbeitet, lesen Sie hier.
Hier kommt die LIDAR-Technik zum Einsatz, die ähnlich funktioniert wie Lasersysteme und kann so die gefahrene Geschwindigkeit eines Kfz ermitteln.
Ein Sachverständigengutachten brachte 2016 ans Licht, dass bei zahlreichen Geschwindigkeitsmessungen mit dem PoliScan Speed der vorgeschriebene Mindestabstand unterschritten wurde, was zu Messabweichungen führen kann. Wann es noch beim PoliScan Speed zu einem Messfehler kommen kann, erfahren Sie hier. Wie Gerichte in der Vergangenheit zu dem Messgerät entschieden haben, lesen Sie hier.
Wie bei den meisten anderen Messgeräten, wird beim PoliScan Speed generell eine Toleranz von 3 km/h bzw. 3 % in Abzug gebracht. Diese kann sich aufgrund der Fehleranfälligkeit des Messgerätes im Einzelfall auch erhöhen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Bußgeldtabellen: Vom PoliScan Speed erwischt worden?
… außerhalb geschlossener Ortschaften
| Verstoß | Strafe | Punkte | FahrverbotFverbot | Lohnt ein Einspruch? |
|---|---|---|---|---|
| … bis 10 km/h | 20 € | eher nicht | ||
| … 11 - 15 km/h | 40 € | Hier prüfen ** | ||
| … 16 - 20 km/h | 60 € | Hier prüfen ** | ||
| … 21 - 25 km/h | 100 € | 1 | Hier prüfen ** | |
| … 26 - 30 km/h | 150 € | 1 | (1 Monat)*(1 M)* | Hier prüfen ** |
| … 31 - 40 km/h | 200 € | 1 | (1 Monat)*(1 M)* | Hier prüfen ** |
| … 41 - 50 km/h | 320 € | 2 | 1 Monat1 M | Hier prüfen ** |
| … 51 - 60 km/h | 480 € | 2 | 1 Monat1 M | Hier prüfen ** |
| … 61 - 70 km/h | 600 € | 2 | 2 Monate2 M | Hier prüfen ** |
| über 70 km/h | 700 € | 2 | 3 Monate3 M | Hier prüfen ** |
| * Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt. | ||||
… innerhalb geschlossener Ortschaften
| Verstoß | Strafe | Punkte | FahrverbotFVerbot | Lohnt ein Einspruch? |
|---|---|---|---|---|
| ... bis 10 km/h | 30 € | eher nicht | ||
| ... 11 - 15 km/h | 50 € | Hier prüfen ** | ||
| ... 16 - 20 km/h | 70 € | Hier prüfen ** | ||
| ... 21 - 25 km/h | 115 € | 1 | Hier prüfen ** | |
| ... 26 - 30 km/h | 180 € | 1 | (1 Monat)*(1 M)* | Hier prüfen ** |
| ... 31 - 40 km/h | 260 € | 2 | 1 Monat1 M | Hier prüfen ** |
| ... 41 - 50 km/h | 400 € | 2 | 1 Monat1 M | Hier prüfen ** |
| ... 51 - 60 km/h | 560 € | 2 | 2 Monate2 M | Hier prüfen ** |
| ... 61 - 70 km/h | 700 € | 2 | 3 Monate3 M | Hier prüfen ** |
| über 70 km/h | 800 € | 2 | 3 Monate3 M | Hier prüfen ** |
| * Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt. | ||||
Bußgeldrechner: Geschwindigkeitsüberschreitung
Wie funktioniert das Messverfahren mit LIDAR-Technologie?
Den PoliScan Speed kann es sowohl als eine mobilen als auch einen stationären Blitzer geben. Als Letzterer ist er als „PoliScan Speed Tower“ zu erkennen. Dabei handelt es sich um diejenigen Säulen, die am Fahrbahnrand gelegentlich zu sehen sind.
Der PoliScan Speed arbeitet mit der laserbasierten LIDAR-Technologie und dient der Geschwindigkeitsmessung von Fahrzeugen. Diese erfolgt per Laufzeitmessung in einem bestimmten Messfeld. Anders als bei den Induktionsschleifen werden für die Messungen keine Bauteile in der Fahrbahn verlegt, sondern Säulen am Straßenrand aufgebaut.
Die mobile Messung erfolgt von einem Stativ aus. Das Gerät muss von einem dafür ausgebildeten Polizisten per Hand bedient werden.
Wie funktioniert das Lasermessgerät Vitronic PoliScan Speed?
Es werden vom Messgerät Laserstrahlen gesendet, die von den Fahrzeugen reflektiert werden. Der Vitronic PoliScan Speed ist in der Lage, mithilfe der Laserstrahlen die Geschwindigkeit vom Fahrzeug zu ermitteln. Dabei können auch mehrere Pkw gleichzeitig geblitzt werden. Dazu müssen sie sich allerdings in einem Messfeld von 20 bis 50 Meter vor dem Gerät befinden. So schreibt es die Bauartzulassung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) vor.
Weitere Ausführungen des Blitzers PoliScan Speed

Die Blitzer der Vitronic PoliScan-Reihe haben eines gemeinsam: Sie funktionieren alle über Lidar. Und dennoch werden alle unterschiedlich eingesetzt. Hier lesen Sie, was die Blitzersäule PoliScan F1 HP alles kann und wie sie eingesetzt wird. » Weiterlesen...

Heute gibt es eine Vielzahl an Blitzern. Jeder hat seine eigene Funktionsweise und bestimmte Einsatzgebiete. Hier lesen Sie alles über den PoliScan Speed M1 HP der Firma Vitronic. Wie zuverlässig ist das Geschwindigkeitsmessgerät? » Weiterlesen...
PoliScan Speed: Welcher Toleranzabzug wird bei der Auswertung berücksichtigt?

Viele Fahrer, die von einem solchen Gerät geblitzt wurden, fragen sich, ob beim von Vitronic hergestellten PoliScan Speed ein Toleranzabzug vorgenommen wird und wie hoch dieser ausfällt. In der Vergangenheit hat das Messgerät PoliScan Speed bereits mehrfach für Aufregung gesorgt. Verschiedene Gerichte urteilten, dass Messungen unter Umständen nicht oder nur in einem gewissen Rahmen verwertbar seien, weil technische bzw. rechtliche Probleme bestünden.
Das beeinflusst beim PoliScan Speed auch den Toleranzabzug. Das Amtsgericht Jena urteilte unter anderem, dass eine Toleranz von 20 Prozent zu berücksichtigen sei, weil das Messgerät nicht als geeicht angesehen werden könne (Az.: 260 Js 29690/16).
In einem anderen Urteil wurde beim PoliScan Speed ein Toleranzabzug von zehn Prozent festgelegt, weil das Netzteil des Geräts defekt war (AG Bad Kreuznach, Az.: 47 OWi 1022 Js 12238/15).
Über diese erhöhten Abzüge müssen jedoch im Einzelfall Gerichte entscheiden. Grundsätzlich wird beim PoliScan Speed keine höhere Toleranz als bei anderen Blitzern gewährt. Diese beträgt wie bei anderen Messgeräten
- 3 km/h bei gemessenen Geschwindigkeiten bis 100 km/h
- 3 % bei gemessenen Geschwindigkeiten über 100 km/h
Infos kompakt: Näheres zum Toleranzabzug erfahren Sie in unserem Video
Amtsgericht Mannheim: Beschluss zu PoliScan-Speed-Messungen

Am 29. November 2016 erging am Amtsgericht Mannheim ein richtungsweisender Beschluss zum PoliScan Speed und dem damit verbundenen Messverfahren. Grundlage war eine Klage gegen eine Geschwindigkeitsmessung. Als Beweismittel diente die Messung vom genannten Lasermessgerät.
Um eine fehlerhafte Messung nachzuweisen, wurde ein Sachverständiger beauftragt, der analysierte, welche Rohdaten für die Erstellung des Messwertes einbezogen wurden. Laut Nennbetriebsbestimmungen der PTB Bauartzulassung dürfen nämlich nur bestimmte Rohdaten dazu verwendet werden. Dadurch ist das Messfeld, in welchem Objektpunkte des Fahrzeugs aufgenommen werden können, klar vorgegeben. Nur Geräte, die diese Bestimmung einhalten, sollten eine Zulassung durch die PTB erhalten.
Werden Messdaten durch den PoliScan Speed erzeugt, sollen diese von einem Algorithmus verarbeitet werden, der die Objektpunkte außerhalb des zugelassenen Bereichs automatisch herausgefiltert. Durch das Gutachten des Sachverständigen konnte allerdings nachgewiesen werden, dass die Messungen vom PoliScan Speed nicht den Vorgaben der PTB entsprechen.
Diese sehen nämlich vor, dass nur Messwerte in das Ergebnis einfließen, bei welchen der Abstand zwischen Fahrzeug und Gerät 50 bis 20 Meter beträgt. Die Vorgabe gilt für alle möglichen Objektpunkte.
Der Sachverständige stellte allerdings deutliche Abweichungen fest: In 53 Prozent der Messungen wurden die 20 Meter Mindestabstand unterschritten. Das bedeutet, dass auch Objektpunkte außerhalb des Messbereichs in das Ergebnis einbezogen werden, was nicht den Nennbetriebsbedingungen entspricht. Ein Vertreter der Firma Vitronic gab die Möglichkeit von Messabweichungen vor Gericht sogar zu. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass diese fehlerhaften Daten zur Messwertbildung beitragen.
Auch der PTB ist dieser Umstand durchaus bekannt. Aus einem internen Schreiben an das Amtsgericht Mannheim geht hervor, dass die Bundesanstalt seit Juni 2016 bereits Kenntnis von möglichen fehlerhaften Messungen hatte. Die Zulassung für den PoliScan Speed wurde dennoch nicht entzogen. Daher steht die Bundesanstalt in der Kritik, ihrer Aufgabe als Prüforgan nicht vollumfänglich nachzukommen.
Somit lässt sich festhalten, dass das Gerät PoliScan Speed anders misst, als es die Bauartzulassung vom PTB vorschreibt. Daher ist nun bei jeder Messung zu prüfen, welche Daten zur Messwertbildung beitragen und inwiefern diese den Vorgaben entsprechen. Das beschriebene Bußgeldverfahren wurde eingestellt, da „das Gericht eine Ahndung für nicht geboten“ hielt (21 OWi – 509 Js 35740/15).
PoliScan Speed-Messfehler: Fehlerquellen können nicht ausgeschlossen werden

Wie auch andere Blitzer kann der PoliScan Speed Fehler aufweisen, die auch in der Vergangenheit bereits mehrere Male erfolgreich angefochten wurden – unter anderem vom Amtsgericht Aachen wegen „nicht zu überwindenden Zweifeln an der Zuverlässigkeit der Geschwindigkeitsmessung“ (444 OWi – 606 Js 31/12-93/12). Dadurch ist auch die PTB in die Kritik geraten, da diese das Gerät, trotz bekannter Mängel, zugelassen hat. Aber welche Fehler sind zu finden beim PoliScan Speed?
Mögliche Fehlerquellen beim PoliScan Speed:
- Unsachgemäße Verwendung vom Messgerät: Das Lasermessgerät muss bei der , wie andere Blitzer auch, die folgenden Bedingungen erfüllen: Wie jeder andere Blitzer auch muss der PoliScan Speed also korrekt aufgebaut und verwendet werden. Des Weiteren muss das Messgerät geeicht sein und von einem entsprechend geschulten Polizisten bedient werden. Treffen diese Punkte nicht zu, kann es beim PoliScan Speed zu einem Messfehler kommen.
- Zweifelhafte Messwertbildung: Tatsächlich haben einige Gerichte schon früher in einer Reihe von Urteilen die technische Nachvollziehbarkeit des PoliScan Speed angezweifelt und klagenden Verkehrssündern Recht gegeben. Die Messwertbildung entspräche nicht der Bauartzulassung des Geräts. Mehrere Amtsgerichte (u.a. das Amtsgericht Aachen) zählen das Lasergerät nicht mehr zu den standardisierten Messgeräten und stellen damit die Geschwindigkeitsmessung insgesamt in Frage. Unstimmigkeiten wurden derweil bei älteren und neueren Softwareversionen festgestellt. Bei der Prüfung durch einen Sachverständigen im Jahr 2013 wurde der PoliScan Speed mit der Software 3.2.4. getestet und erreichte eine Fehlerquote von rund 20 %, was ein Bußgeldverfahren grundsätzlich in Frage stellt. So hat das Amtsgericht Rostock einen Raser freigesprochen, der gemäß des PoliScan Speed 30 km/h zu schnell gefahren sein soll.
- Falsche Zuordnung von Messung und Fahrzeug: Bei dem PoliScan Speed erfolgen die Messung der Geschwindigkeit und die Anfertigung vom Blitzerfoto nicht gleichzeitig. Daher ist auch auf eine richtige Zuordnung zu achten. Zweifel entstehen vor allem dann, wenn zum Beispiel mehrere Fahrzeuge auf dem Foto zu erkennen sind.
Wann lohnt sich ein Einspruch gegen eine Geschwindigkeitsmessung?

Was tun, wenn Sie bei der Messung durch den von Vitronic hergestellten PoliScan Speed Fehler befürchten? Haben Sie einen Bußgeldbescheid erhalten und die Vermutung, dass bei der Geschwindigkeitsüberwachung durch den PoliScan Speed Messfehler aufgetreten sind? Dann sollten Sie einen Einspruch in Erwägung ziehen.
Sie haben die Möglichkeit, innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Bußgeldbescheids Einspruch einzulegen. Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann Sie zu Ihren Möglichkeiten beraten. Insbesondere das Urteil vom November 2016 zeigt auf, dass die Chancen für einen Erfolg durchaus gegeben sind. Aber auch das Amtsgerichts Emmendingen (5 OWi 530 Js 17298/13) entschied bereits 2014 zugunsten eines mit einem PoliScan Speed M1 geblitzten Kraftfahrers.
Im Zweifel sollten Sie also den Gang zum Anwalt nicht scheuen. Dieser kann Sie bezüglich des Einspruchs beraten und gegebenenfalls Messprotokolle anfordern und prüfen. Aber auch wenn die gemessenen Werte korrekt sind, besteht häufig die Möglichkeit, ein Fahrverbot zu umgehen.
PoliScan Speed: Einzelfallprüfungen sind erforderlich
Durch den Beschluss vom Amtsgericht Mannheim kann nicht grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass alle Messungen des PoliScan Speed falsch sind. Es sind vielmehr Einzelfallprüfungen erforderlich. Ein Sachverständiger muss die Rohdaten, welche zur Messwertbildung beigetragen haben, auswerten. Danach kann bestimmt werden, inwiefern diese mit der Bauartzulassung übereinstimmen oder nicht. Um Einsicht in die relevanten Daten zu erhalten, ist es allerdings notwendig, einen Anwalt zu beauftragen.
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Gibt es konkrete Vorschriften WO ein Blitzer stehen darf und wo nicht?
Ich wurde bereits 2017 auf einem Beschleunigungsstreifen geblitzt nach der Abfahrt von der Autobahn (A7 runter Richtung Fulda). Gleichzeitig höre ich immer wieder bei Hinweis auf Gefahr- und Unfallschwerpunkte, da könne und dürfe man nicht blitzen, da die Vorgaben nicht erfüllt werden (z.B. Kurve vor einem Kindergarten im 30er Bereich, Landstrasse mit Tempolimit 70 durch eine Allee usw.
Was stimmt den nun?
Ich bin auf einer Bundesstraße Tempolimit 100, mit einen 7,49t geblitzt worden.
der Vorwurf abzüglich der Toleranz 15 km/h zu schnell bei erlaubten 60 km/h .
da ich dort aber 80 km/h fahren darf, dürfte der vorwurf der geschwindigkeitsüberschreitung nicht zutreffen.
zudem ist dem Frontfoto zu entnehmen das ich keinen Sicherheitsgurt angelegt habe.
Frage Ist es erlaubt, das das durch die nicht richtige geschwindigkeitsmessung, das vorliegende Foto, für andere Verstöße verwendet werden darf ?
Es wurde eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt und keine, hat er den Gurt angelegt Messung.
mit freundlichen Grüßen Bernd W
Auf dem Blitzer (PS-955397) sind zwei Autos zu sehen, ist die Messung möglicherweise ungültig?
Mit freundlichen Grüßen
Luca. B
Hallo Luca,
eine pauschale Einschätzung dazu ist uns nicht möglich. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt für Verkehrsrecht, damit dieser den Sachverhalt prüft.
Die Redaktion von bussgeldkatalog.org
Hallo,
ich bin letzte Woche in Luxemburg von einem Vitronic Polyscan geblitzt worden, es war außerorts erlaubt waren 70km/h angeblich bin ich mit 74 Km/h gefahren. Maßgebliche Geschwindigkeit 71 km/h ist. Jetzt muss ich 49€ für 1 km/h nach Abzug von 3 km/h. Kann ich was dagegen machen? Muss man das Geld überhaupt zahlen? Ich denke an die PoliScan Speed-Messfehler.
Danke
das OLG Dresden hat leider zu Gunsten des Gerätes entschieden. Wer also in Sachsen damit geblitzt wird, hat schlechte Karten
Moin ! Ich las mal im Internet das Vitronic Trailer in der Messung ungenau wären, das stimmt anscheinend. Ich wurde angeblich mit 42 kmh zu schnell (100 er Zone) geblitzt, GPS Daten im Auto sagen etwas anderes Mfg.
Blitz der PoliScaan Speed auch Ampeln? und sieht man wie bei anderen Blitzern ein rotes Licht?
Hallo Vane,
der PoliScan Speed findet in der Regel bei der Messung von Geschwindigkeitsüberschreitungen Anwendung. Dabei löst das Geräte meist mit einem roten Blitzlicht aus.
Die Redaktion von bussgeldkatalog.org
Gegen die Messung mit Poliscan Speed habe ich im März 2017 Einspruch eingelegt und mir einen Anwalt genommen. Es war ein mobiles Gerät in dem Heck eines VW Caddy. Der Einspruch wurde vom Amtsgericht Augsburg bestätigt wegen „erheblicher Zweifel an der Verwertbarkeit der Messdaten“. Das Verfahren wurde eingestellt, sämtliche Kosten trägt die Staatskasse. Es ist nicht zu tolerieren, dass die Behörden diese Gerät immer noch einsetzen und somit zahlreiche Autofahrer unrechtmäßig zur Kasse gebeten werden.
Hallo Zusammen,
bin in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine mir bekannte Strecke gefahren.
100 km/h sind erlaubt. Als ich an den Säulenblitzer kam löste dieser aus obwohl ich, da ich den Blitzer kenne, exakt 100 km/h gefahren bin. Ich habe extra auf meinen Tacho geachtet. Wie weit geht der Erfassungsradius diese Blitzer? Besteht die Möglichkeit, dass ich 300 – 400 m vor dem Blitzer schneller war, diese Geschwindigkeit erfasst wurde und der Blitzer im nachhinein ausgelöst hat? Oder dass der Blitzer Fälschlicherweise ausgelöst wurde?
Liebe Grüße
ich korrigiere… Es kann sein, dass ich vielleicht 700 – 800 m vor dem Blitzer etwas schneller war.
Hallo Simon,
es kann natürlich auch eine Fehlfunktion sein. Am besten warten Sie ab, ob Sie ein Anhörungsbogen erreicht.
Die Redaktion von bussgeldkatalog.org
Interessanterweise ist die Klarstellung der PtB, als zuständige Behörde, zu dem Mannheimer Urteil vom November 2016 nicht veröffentlicht worden. Sollte man sich auch mal zu Gemüte führen bevor man etwas unüberlegtes von sich gibt.
Genauso eine Stellungnahme der PtB zu einem Urteil des Amtsgericht Aachen wo Punkt für Punkt nach gewiesen wurden das die Gründe des Sachverständigen und Gericht, falsch sind. Eine schallende Ohrfeige für Sachverständige, Gericht und Anwälte!!!
Leider findet man so etwas nicht in speziellen Foren. Ein Schlimmer wer böses dabei denkt
Hallo,
ist es denn mal vorgekommen das eine Poliscan Speed (Säule) Fehlmessungen am Rotlichtverstoss gehabt hat?
Bin geblitzt worden aber war mir eigentlich ziemlich sicher das es noch Gelb war.
Gruss
Hallo,
auch das Überfahren einer Ampel bei Gelb ist verboten. Es ist daher durchaus möglich, dass der Blitzer Sie für genau diesen Verstoß geblitzt hat.
Die Redaktion von bussgeldkatalog.org
In Bezug auf die Rohdaten.
Kommt man da auch ran als Normalsterblicher?
Ich habe durch einen Anwalt Akteneinsicht gefordert.
Sind da die Rohdaten drin oder muss ich diese Speziell anfordern?
Wie muss ich sie speziell anfordern?
Ich will alle Daten die sie haben!
Hallo MEier,
im Prinzip müssten Sie an die Messprotokolle anfordern. Dies gelingt am besten mit einem Anwalt, der in dieser Hinsicht auch erfahren ist und diese entsprechend interpretieren kann.
Die Redaktion von bussgeldkatalog.org
Hallo,
ich wurde Herbst/2015 von einem mobilen PoliScanSpeed „gelasert“. Habe auch schon ein Aufbauseminar deswegen hinter mir und weitere 2 Jahre Porbezeitverlängerung. Damals schon hatten meine Eltern, die mit mir im Auto saßen, als ich gelasert wurden, und Ich, Zweifel daran, dass ich angeblich so viel schneller gefahren sein soll…
Bußgeld usw. habe ich ja schon bezahlt…Kann man da vielleicht trotzdem rückwirkend klagen ? :)
Freue mich auf eine Antwort
Mfg, Albo
Hallo Albo,
dar wir keine Rechtsberatung durchführen, würden wir Sie bitten sich in diesem Fall an einen Rechtsanwalt zu wenden. Dieser kann die weitere Vorgehensweise und eventuelle Erfolgsaussichten mit Ihnen besprechen.
Die Redaktion von bussgeldkatalog.org
Hallo,
wurde bei Regen von einem Vitronic Poliscan Speed geblitzt. Sind bei Regen die Messungen denn überhaupt noch genau? Bzw. wie hoch ist hier die Fehlerrate der Messung (Reflexion durch Regen u.ä.)?
Hallo Miriam,
ob das verwendete Lasermessgerät beispielsweise durch Regen beeinträchtigt wurde, ist normalerweise eher eine physikalische Frage. Allein juristisch kann Ihre Frage daher nicht beantwortet werden. Überlegen Sie, Einspruch einzulegen, sollten Sie ggf. einen Anwalt konsultieren, der Sie besser über mögliche Fehlerquellen sowie die weitere Vorgehensweise informieren kann.
Die Redaktion von bussgeldkatalog.org
Hallo ich wollte mal fragen ob der poliscan speed cube nur in eine richtung blitzt und die autos erfasst. Dieses geraet stand an einem Baum auf einer zwei spurigen strasse in der 70er zone. Er wurde aber direkt in eine Richtung gestellt une ich war auf der anderen Seite und bin vorbei gefahren. Auf meinen dashcams sehe ich kein blitz jedoch wollt ich nachfragen ob diese geraet ueberhaupt in der lage ist beide seiten zu blitzen und auch von hinten blitzt. Mfg
Hallo Dustin,
dieser Blitzer erfasst in der Regel nur eine Fahrtrichtung.
Die Redaktion von bussgeldkatalog.org
Auf der Autobahn wurde ich mit 124km/h bei zulässigen 100 km/h (per Lichtzeichenanlage) geblitzt. Vorher fuhr ich – weil alles frei war und es keine Geschwindigkeitsbeschränkung gab – deutlich über 200 km/h. Hätte es Sinn, es auf einen Rechtsstreit ankommen zu lassen, mit dem Argument, um an der „Blitzstelle“ auf unter 100 km/h gelangt zu sein, hätte ich so heftig bremsen müssen, dass die Gefahr des Schleuderns bestanden hätte, was ich nicht riskieren wollte?
Hallo Britta,
diesbezüglich können wir Ihnen keinerlei Empfehlung geben, da es sich dabei um eine Rechtsberatung handelt. Daher sollten Sie sich mit dieser Frage an einen Rechtsberater wenden.
Die Redaktion von bussgeldkatalog.org
Eigentlich ging es bei meiner Frage nicht um eine rechtsverbindliche Auskunft, sondern nur um eine Einschätzung, ob es überhaupt Sinn machen könnte, so zu argumentieren.
Hallo Britta,
eine diesbezügliche Einschätzung fällt unter den Begriff „Rechtsberatung“. Eine solche darf in Deutschland nur entgeltlich angeboten werden.
Die Redaktion von bussgeldkatalog.org