Bluttest bei Alkohol und Drogen: Ist Verweigern eine Option?

Von Dr. Philipp Hammerich

Letzte Aktualisierung am: 14. August 2025

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Wann wird ein Bluttest durchgeführt?

Für die Durchführung vom Bluttest ist ein Arzt verantwortlich.
Für die Durchführung vom Bluttest ist ein Arzt verantwortlich.

Verhält sich ein Verkehrsteilnehmer auffällig, sind allzu häufig Drogen oder Alkohol im Spiel. Ist ein Konsum grundsätzlich Teil der eigenen Entscheidungsfreiheit, so herrschen im Straßenverkehr strenge Regeln, die diese Freiheit eingrenzen.

Denn Alkohol- oder Drogenfahrten werden als Ordnungswidrigkeiten mit empfindlichen Geldbußen und Fahrverbot geahndet. Ab einer bestimmten Menge handelt es sich sogar um eine Straftat. Um einen rechtskräftigen Wert für den Alkohol- oder Drogenmissbrauch zu haben, muss ein Bluttest durchgeführt werden. Was es dabei zu beachten gilt, wie Leberwerte konsumierten Alkohol anzeigen und ob sich auch Cannabis im Blut nachweisen lässt, erfahren Sie in diesem Ratgeber zum Thema „Bluttest“.

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FAQ: Bluttest

Darf die Polizei einen Bluttest durchführen?

Jein, die Polizei darf unter bestimmten Voraussetzungen die Entnahme einer Blutprobe anordnen. Durchführen darf das aber nur ein Arzt. Die Untersuchung des Blutes erfolgt dann im Labor.

Wann dürfen Polizisten eine Blutprobe anordnen?

Meistens kommt es dazu, wenn Polizisten bei einer Verkehrskontrolle den Verdacht einer rauschbedingten Verkehrsstraftat hegen. Dann dürfen sie nach § 81a Abs. 2 Satz 2 StPO einen Bluttest verlangen.

Was passiert, wenn sich der Betroffene gegen die Blutentnahme wehrt?

Betroffene müssen diese Maßnahme dulden und dürfen keinen Widerstand leisten. Anderenfalls laufen sie Gefahr, sich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte nach § 113 StGB strafbar zu machen.

Keine Lust zu lesen – Alkohol- und Drogentest im Video erklärt

Video zum Alkohol- und Drogentest
Video: Was passiert bei einem Drogen- oder Alkoholtest im Rahmen einer Verkehrskontrolle?

Der Bluttest und seine Bedeutung im Straßenverkehr

Alkohol- oder Drogenfahrten gehen immer mit einer hohen Gefährdung der eigenen Person, aber auch anderer Verkehrsteilnehmer einher. Daher gibt es verschiedene Testverfahren, die bei einer Verkehrskontrolle Anwendung finden können.

Während sogenannte Schnelltests aber vor Gericht nicht als Beweismittel zugelassen sind, erzeugt der Bluttest rechtskräftige Ergebnisse. Neben seiner krankheitsbasierten Funktion im allgemeinmedizinischen Bereich spielt er als Drogentest bei der Polizei und auch für den Abstinenznachweis einer MPU eine wichtige Rolle.

In der Schweiz soll der Bluttest für Alkoholsünder ab Oktober 2016 entfallen, sodass anderen Testverfahren, wie die Untersuchung der Atemluft, der Vorzug gegeben wird.

Entsteht bei einer Verkehrskontrolle ein Verdacht auf Missbrauch von Drogen oder Alkohol, kann ein Bluttest für Klarheit sorgen. Allerdings ist dieser Bluttest durch die Polizei an einen Vortest geknüpft.

Dieser Test, der beispielsweise in Form eines Schweißtests oder auch mittels Speichel oder Urin erfolgen kann, ist Voraussetzung für einen rechtskräftigen Bluttest, der Alkohol oder Drogen nachweisbar machen kann. Vor Gericht können nur die Ergebnisse vom Bluttest vorgebracht werden, es ist das einzige Drogenscreening, das als Beweismittel anerkannt wird. Die Resultate der Schnelltestverfahren sind hierfür nicht verwertbar, sondern dienen einer Bestätigung des Anfangsverdachts.

Im Gegensatz zum Schnelltest, ist es nicht möglich, den Bluttest zu verweigern.
Im Gegensatz zum Schnelltest, ist es nicht möglich, den Bluttest zu verweigern.

Während ein Schnelltest einzig das Vorhandensein berauschender Stoffe anzeigt, kann mittels Bluttest ermittelt werden, welche Substanz in welcher Konzentration konsumiert wurde.

Der Vortest ist freiwillig, das heißt, dass der Betreffende nicht zustimmen muss.

Allerdings kann ein Fahrzeugführer den Bluttest nicht verweigern. Lehnt also der Betreffende den Vortest ab oder werden Werte angezeigt, die den Verdacht auf eine Straftat begründen, kann die Polizei einen Bluttest anordnen.

Diese Anordnung zum Bluttest ist laut § 81a Abs. 2 S. 2 Strafprozessordnung (StPO) auch ohne richterlichen Beschluss gestattet, wenn der Betroffene den begründeten Verdacht erweckt, eine Verkehrsstraftat unter Alkohol- oder Drogeneinfluss begangen zu haben.

Es ist also möglich, einen verwertbaren Drogentest bezüglich der Nachweisbarkeit von Substanzen polizeilich durchzusetzen.

Die Nachweisbarkeit ist bei einem Bluttest besonders hoch, da die Ergebnisse kaum manipulierbar sind.

Ablauf vom Bluttest

Ein Bluttest für Drogen oder Alkohol ist im Gegensatz zu den Schnelltests ein invasiver Eingriff, der nicht vor Ort durchgeführt werden kann.

Lieferte der Vortest positive Werte, kann der zuständige Polizeibeamte einen Bluttest anordnen. Dieser darf nur in einem Labor stattfinden und muss von einem approbierten Arzt durchgeführt werden. Ein verdächtiger Kraftfahrer wird dafür entsprechend zum nächstgelegenen Arzt, in ein Krankenhaus oder auf die Dienststelle gebracht.

Widersetzt sich der Betreffende der Mitnahme zum Bluttest, darf der Polizist ihn notfalls durch Festhalten oder sogar Hand- oder Fußfesseln dazu zwingen. Allerdings müssen diese Maßnahmen verhältnismäßig sein.

Wehrt sich der Verdächtige mit körperlicher Gewalt oder droht er dem Beamten oder dem Arzt, kann er gegebenenfalls wegen Körperverletzung oder Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angeklagt werden.
Im Bluttest können je nach Nachweiszeit unterschiedliche Substanzen ermittelt werden.
Im Bluttest können je nach Nachweiszeit unterschiedliche Substanzen ermittelt werden.

Bei der Entnahme vom Blut beim Bluttest wird der Armvene mittels einer speziellen Spritze entnommen, damit verfälschte Ergebnisse ausgeschlossen werden können. Anschließend wird die Probe eindeutig gekennzeichnet, sodass es zu keinerlei Verwechslungen kommen kann.

Ob der Bluttest beispielsweise THC ermittelt, hängt vom Zeitpunkt des Konsums ab. Je länger dieser zurückliegt, desto geringer ist die Nachweisbarkeit.

Ein Drogentest kann THC grundsätzlich aber relativ lange, nämlich bis zu 72 Stunden, nachweisen. Damit liegt bei THC für den Drogentest eine höhere Nachweisbarkeitsgrenze vor als bei anderen Stoffen wie Opiaten, die maximal acht Stunden belegbar sind.

Sehen Sie hier eine Übersicht über verschiedene Substanzen und deren Nachweiszeiten:

SubstanzNachweisbarkeit mittels Bluttest
GHB/GBL/BDOmaximal 6 Stunden
Opiate maximal 8 Stunden
Cannabis12 bis 72 Stunden, ABER bis zu 4 Wochen bei regelmäßigen Konsum
Speed8 bis 24 Stunden
Ecstasybis zu 24 Stunden
LSDbis zu 12 Stunden
Kokain6 bis 24 Stunden
Heroin 10 bis 12 Stunden
Barbituratenur wenige Stunden bis Tage
Benzodiazepine einige Stunden bis Tage
Crystalbis zu 24 Stunden
Methadonbis zu 2 Tage

Beim Bluttest für Alkohol während einer MPU spielen die Leberwerte eine wichtige Rolle.
Beim Bluttest für Alkohol während einer MPU spielen die Leberwerte eine wichtige Rolle.

Abseits solcher psychoaktiver Substanzen stellt sich allerdings noch die Frage: Wie lange ist Alkohol im Blut nachweisbar? Bei einer MPU ist diese Frage für viele besonders wichtig, weil im Rahmen vom Abstinenznachweis regelmäßig Kontrollen erfolgen.

Wie Alkohol im Blut nachweisbar ist, hängt neben der Menge, die getrunken wurde, immer vom Körpergewicht, dem Alter und dem Geschlecht ab.

Eine Faustregel besagt allerdings, dass pro Stunde 0,1 bis 0,15 Promille abgebaut werden.

Neben dem Bluttest für Alkohol oder Drogen können auch weitere Untersuchungen mit dem Verdächtigen durchgeführt werden, um dessen Fahrtauglichkeit festzustellen.

Folgende Maßnahmen sind ergänzend möglich:

  • Entlanggehen auf einem Strich auf dem Boden mit plötzlicher Kehrtwendung
  • Finger-Nasen-Probe
  • Finger-Finger-Probe
  • mehrfaches rasches Drehen um die eigene Achse mit anschließender Fixierung eines vorgehaltenen Gegenstandes
  • Abnahme einer Schriftprobe
  • Pupillenreaktion auf Licht
  • Einbeinstand

Die Teilnahme an diesen Tests ist allerdings auf freiwilliger Basis.

Die Verfahren beim Bluttest: Leberwerte per Blutbild und weitere Labortechniken

Früher diente ein Blutbild der Leberwerte als Nachweis für Alkoholmissbrauch. Inzwischen wird die Aussagekraft jedoch zunehmend in Frage gestellt, da Alkohol die Leberwerte nicht zwangsläufig beeinflussen muss.

Dennoch können schlechte Leberwerte eine MPU zumindest hinsichtlich eines Negativgutachtens beeinflussen. Bei einem Abstinenzprogramm im Rahmen einer MPU ist ein Bluttest über die Leberwerte daher in der Regel üblich, um die Konzentration vom Blutalkohol zu bestimmen.

Daneben sind allerdings weitere Verfahren nötig, um im Bluttest Drogen oder Alkohol nachweisbar zu machen. Hier sehen Sie eine Übersicht wichtiger Testverfahren:

  • gaschromatografische Analyse
  • ADH-Verfahren
  • Widmark-Verfahren
Nach positivem Anfangsverdacht kann die Polizei einen Bluttest anordnen.
Nach positivem Anfangsverdacht kann die Polizei einen Bluttest anordnen.

Die gaschromatografische Methode ist eine Technik, um THC mittels Bluttest sichtbar zu machen. Hierbei wird das im Vollblut enthaltene Serum untersucht, indem die flüchtigen Bestandteile in Gasform überführt werden. Die verdampfenden Stoffe lassen sich dann anhand ihrer physikalischen Eigenschaften identifizieren.

Um Alkohol durch Blutwerte zu belegen, ist zum Beispiel das enzymatische ADH-Verfahren möglich. Hier wird der Blutprobe ein Enzym verabreicht, welches mit enthaltenem Alkohol reagiert und Produkte erzeugt, die messbar sind.

Das Widmark-Verfahren für den Bluttest ist die älteste Methode, die seit 1932 eingesetzt wird. Hierbei wird der in einer Blutprobe enthaltene Alkohol durch Erhitzen in Dampf überführt. Durch Reaktions- und Umwandlungsprozesse lässt sich dann die Alkoholmenge im Bluttest bestimmen.

Wie lange dauert ein Bluttest?

Beim Bluttest hängt die Dauer der Durchführung immer auch davon ab, ob neben der Blutentnahme weitere Untersuchungen erfolgen. Die Ergebnisse vom Bluttest durch die Polizei setzen eine Dauer von ungefähr 24 Stunden voraus.

Die Resultate werden also sehr schnell gewonnen und anschließend in schriftlicher Form als Befundbericht festgehalten. Ein solches Gutachten kann dann vor Gericht als Beweismittel, zum Beispiel für die Blutwerte vom konsumierten Alkohol, dienen.

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Über den Autor

Dr. Philipp Hammerich (Rechtsanwalt)
Dr. Philipp Hammerich

Dr. Philipp Hammerich bekam seine Zulassung als Rechtsanwalt in Deutschland 2007. Er studierte zuvor an der Universität Hamburg und promovierte beim damaligen Richter am BVerfG, Prof. Dr. Hoffmann-Riem. Für bussgeldkatalog.org beantwortet er verschiedene Verbraucherfragen rund um das Verkehrsrecht.

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79 Kommentare

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  1. Dani
    Am 4. Oktober 2020 um 16:16

    Bin aktuell fast fertig mit dem Schein und wenn alles gut geht, bestehe ich in 10 Tagen meine Praktische Prüfung. Wurde nun gestern(Sonntag) mit alkoholeinfluss beim Escooter getestet. Zuerst einen schnelltest, der 0,5 Promille anzeigt, danach dann einen gerichtverwertbaren Test gemacht, dieser zeigt mehr als 1 Promille an. Sind dann daraufhin zum Krankenhaus wegen einer Blutentnahme gefahren. Was droht mir jetzt, wenn der Bluttest auch über 1,1 anzeigt und was passiert wenn ich unter 1,1 bin.

  2. Hakan
    Am 10. August 2020 um 15:11

    Hallo,

    Ich habe mit Alkohol Einfluss einen Unfall gebaut und wurde von der Polizei mit zum Revier genommen. Nachdem ich dann da meinen Führerschein abgegeben habe wurde eine Ärztin zur Blutabnahme gerufen. Meine Frage wäre ob die Blutabnahme die durch die Ärztin erfolgt ist ausschließlich nur für die Alkohol Werte entnommen wurde oder auch für andere Werte wie z.B. der Verbrauch von Drogen?
    (Dabei hat mir die Ärztin vor der Blutabnahme selbst versichert das es nur wegen dem Alkohol sei)

  3. JK
    Am 21. Mai 2020 um 23:00

    Einfach mal aus Neugier und weil ich aus dem Beitrag es nicht ganz rauslesen konnte.
    Angenommen ich befinde mich in der probezeit und trinke eine Menge Alkohol X und habe einen Promillewert von X,Y. Nun warte ich Zeit X wo ich ausgehe wieder 0,0 Promille zu haben und fahre mit dem Auto los. Dann werde ich von der Polizei angehalten und werde um einen freiwilligen Alkoholtest gebeten, den ich natürlich ablehne aus Angst dass dieser positiv ausfallen würde. Jetzt kommt es zu den Fall dass ein bluttest angeordnet wird, bringt mir der zusätzliche zeitgewinn etwas? Oder reicht es schon Alkoholrest im Blut nachzuweisen damit ich mit Konsequenzen reichnen müsste. Also wenn ich bei der Kontrolle z. B. 0.1 Promille habe und nach einer Stunde dann 0.0 bringt das was.

    MfG

  4. ralf
    Am 14. Mai 2020 um 13:24

    Angehalten worden vor einer Woche 22.45 Uhr. Alkoholtest 0.0 Promille, sind sie einverstanden einen Drogentest? Ich antwortete mit einen klaren nein. Anhand eines sogenannten Flächenttest angewandt auf mein Führerschein war ganz minimal etwas zu erkennen für die Beamten. Reaktion der Augen war wohl ok. Darf ich nun eigentlich in der Zeit von Corona und maskenpflicht ohne Einhaltung des Mindestabstandes ohne Maske zur Blutentnahme gezwungenermaßen werden. Kein Unfall, keine ausfallerscheinungen, jugendlich rechte bremslicht war Defekt, alle zwei Beamten haben ihre Maske während der polizeilichen Maßnahmen nicht getragen. Erwarte positiven blutwerd

  5. Manfred
    Am 8. März 2020 um 3:42

    Hallo zusammen,
    Ich habe vor zehn Jahren MPU gemacht und bestanden jetzt angehalten worden. Amphetamin und THC im Urin. Blutentnahme wurde durchgeführt.
    Wann kommt in der Regel der Bescheid vom Labor und wie geht es danach weiter?
    Mfg.

  6. Tobias
    Am 20. November 2019 um 23:19

    Hallo,
    Ich bin 17 Jahre alt und wurde vor mehr als 3.5 Monaten mitgenommen zu einem Bluttest wegen dem Verdacht auf Cammabis konsum. Ich bin mit dem Motorrad und einem Freund in eine andere Stadt (ca 18km entfernt gefahren). Mir wurde in die Augen geleuchtet obwohl ich das nicht wollte. Mir wurde gesagt ich muss einen Urin Test machen, konnte diesen jedoch vor lauter Aufregung nicht machen. Dann wurde mir gesagt das ich mit muss aufs Revier und Blut abgenommen wird. Ich habe gesagt ich mache das nicht, da ich weiß, dass der Polizist einen Richterlichen Beschluss braucht. Jedoch hat er mich gezwungen mitzukommen. Eigentlich hätte der Test positiv sein müssen aber ist jetzt fast ein viertel Jahr her. Denkt ihr da kommt noch was? Wenn ja, was? Und was kann ich dann am besten machen?
    Danke für die Antworten,
    Gruß Tobias

  7. Wolff
    Am 11. November 2019 um 20:04

    Vor zehn Jahren MPU gemacht,bestanden jetzt mit Amphe.und THC angehalten worden.Blutentnahme wurde durchgeführt.
    Wann kommt in der Regel der Bescheid vom Labor und wie geht es danach weiter?

  8. Thorsten
    Am 11. August 2018 um 22:41

    Ich muss im vorweg sagen ich habe 1995 Heroin ein paar Jahre genommen durch meine damalige Beziehung (Meine Ex ist heute noch drauf)Habe dann Entzogen und 2007 den Führerschein gemacht bis zu dem Tag wo ich ein BTM Bekannten gefahren habe,da mir es nicht gut ging hat er mir Nasentropfen und Tabletten gegeben,beim Test würde Morphin angezeigt dann Bluttest stand im Bericht : Morphin/ Heroin 0,25 Nannogr.Man sagte mir Morphin/ Heroin ist das gleiche? Stimmt das? Ich muss auch sagen es ist Richtig das es unterbunden wird das einer Breit fährt nur man hat oft die Falschen am Arsch,ich kenne welche die fahren Täglich breit und bauen sogar Unfälle und die Polizei schnallt das nicht hat nicht Mal ein Führerschein gibt sich für sein Bruder aus.Bei jeder Kontrolle werde ich wie ein Janki behandelt,und steht ein dichtgedröhnter vor ihn merken die das nicht! Da frage ich mich lebe ich in der Falschen Welt ?
    Gruß ans Team Tolle Seite, Thorsten

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 5. Oktober 2018 um 12:49

      Hallo Thorsten,

      Morphium und Heroin sind beides Opiate.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Redfield
    Am 19. Juni 2018 um 15:52

    Moin moin. Ich habe bis zum Januar diesen Jahres fast regelmäßig gekifft. Dann 3 Monate nichts. Momentan bin ich Gelegenheitskiffer. D.h. 2-3 mal in der Woche ziehe ich mal mit am Joint, rauche aber nicht alleine. In 8 Tagen MUSS ich leider mal wieder Autofahren für die Arbeit(sonst immer nur auf dem Fahrrad unterwegs). Ich rauche jetzt seit 2 Tagen nicht mehr und hoffe, dass 10 Tage ausreichen, um einen halbwegs cleanen Bluttest abzugeben(Urintest wird verweigert). Ich bin mir im Klaren, dass Sie hier keine Hellseher sind aber ich möchte gerne einmal eine Einschätzung meiner Situation lesen. Ich schätze aktives THC wird wahrscheinlich nicht gefunden aber das Abbauprodukt. Nun zu meiner Frage: Was würde in dem genannten Fall passieren? Ich habe keine Vorstrafen in Sachen BTM oder sonstiges. Heißt das für mich MPU und Führerscheinentzug oder „nur“ eine Geldstrafe? Vielen Dank im Vorraus.

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 23. Juli 2018 um 8:31

      Hallo,
      kann Ihnen ein Verstoß gegen das Drogengesetz im Straßenverkehr nachgewiesen werden, drohen gemäß Bußgeldkatalog beim ersten Mal ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro,
      2 Punkte in Flensburg sowie einen Monat Fahrverbot. Darüber hinaus ist häufig mit einer MPU zu rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Jenni
    Am 16. Juni 2018 um 12:27

    Allg. Verkehrskontrolle.
    Frage nach Alkohol/Drogenkonsum, verneint.
    Tests durchgeführt, Linie gehen, mit geschlossenen Augen 60 Sekunden schätzen, Finger zur Nase führen. Angeblich auffällig.
    Danach Urinprobe, positiv auf THC.
    Dann Blutprobe.
    Nach 4 Monaten erst Post. 2ng und 18 Cooh.

    Wie geht es nun weiter?

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 19. Juli 2018 um 14:31

      Hallo Jenni,

      bei Drogenkonsum erfolgt üblicherweise der Entzug der Fahrerlaubnis und die Anordnung einer MPU.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Jiorgo
    Am 28. Mai 2018 um 14:18

    Hallo ich wurde auch raus gezogen… ich habe bis zu dem Vorfall jeden Tag 2 Joints geraucht und an dem Tag ca 5-6 Stunden vorher auch Amphetamin konsumiert. Ist mein Führerschein komplett weg oder kann es sein das ich mit 2 Punkten 500€ 1 Monat Fahrverbot und einer Mpu davon komme?

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 18. Juni 2018 um 15:02

      Hallo Jiorgo,

      das lässt sich nicht pauschal sagen – in letzter Instanz entscheidet das ein Richter.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. William
    Am 2. Mai 2018 um 21:15

    Hallo. ich wurde vor einem Jahr in Rheinland Pfalz kontrolliert. Bluttestergebnis : THC 1.7ng/ml HydroxydTHC 5.7ng/ml (ich hatte am vorigen Abend geraucht)
    Strafe : 1 Monat Fahrverbot, Geldbusse 1600€ und jetzt noch MPU für ca. 500€ dazu….
    Kein Thema. Es gibt ein Gesetz und das muss man beachten. Ich zahle immer ohne zu mäckern („Selbstschuld…“)
    Ich bin franzose, habe keinen deutschen Führerschein und keinen Wohnisitz in Deutschland.
    DENNOCH :
    2 verschiedene Freunde von mir sind mit über 18ng/ml (bzw. 19.5ng/ml) am Steuer kontrolliert und beide im Besitz von Cannabis. Ergebnis ca. 500€ Strafe, kein Fahrverbot und keine MPU.
    Was kann ich tun, denn ich habe richtig den Eindruck die Milchkuh zu sein und ich habe Beweise dass im selben Bundesland mit 2 Mass gemessen wird.
    Im Voraus Danke !!

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 23. Mai 2018 um 15:49

      Hallo William,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Markus
    Am 17. April 2018 um 9:12

    Hallo . War am wochenende auf einer geburtstagsparty und hab recht viel alkohol getrunken ca 1-2 promille vermute ich . Nach einer schlägerei die auf der party entstanden ist wurde ich und ein kollege auf die wache mitgenommen zum ausnüchtern . Hab vor der festnahme 2std bevor einen joint geraucht . Mir wurde blut abgenommen aber bin kein auto gefahren .Jetzt zu meiner frage : ist mein führerschein bedroht obwohl ich im strassenverkehr nicht teilgenommen habe ? Auf mich ist auch kein auto angemeldet und fahre generell die letzte kein kfz .
    Liebe grüsse

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 17. Mai 2018 um 12:44

      Hallo Markus,

      wenn der THC-Wert gemessen wird und dies an die Führerscheinbehörde gemeldet wird, kann diese ggf. eine MPU verlangen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Cyrille
    Am 16. April 2018 um 23:13

    Ich habe am letzten Samstag (in der Nacht auf Sonntag, ca. zwischen 23:30 und 2:00) ca. eine/zwei Line/s bzw. 0.1-0.2 Gramm Kokain konsumiert, heute gegen 15:00 wurde bei mir ein Urin-Schnelltest durchgeführt, welcher verständlicherweise positiv ausgefallen ist, ich habe da zugegeben dass ich konsumiert habe & bin ins spital den Bluttest machen gegangen, nun zur Frage;

    Falls in meinem Blut noch die substanz Kokain vorzuweisen ist, ist eine Bestrafung und Massnahmen verständlich, jedoch wenn nur das Abbau-Produkt sichtbar ist, ist eine bestrafung trotzdem möglich?

    Ist garantiert, dass der Abbau-Zeitraum von 24 Stunden der Substanz Kokain im blut garantiert, oder in meinem Fall ca. 32+ Stunden?

    Zu mir: ca. 1.86 Gross, 92 KG schwer, aktiv im alltag/sportlich/breit gebaut…

    Ich bin kein Regelmässiger Konsument, ich habe das letzte mal im Sommer 17 konsumiert.

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 14. Mai 2018 um 13:00

      Hallo Cyrille,

      konkrete Einschätzungen zu solchen Untersuchungsergebnissen können wir grundsätzlich nicht geben. Sie können anhand des Abbauproduktes sanktioniert werden, denn schließlich ist dass der Nachweis für Ihren Konsum.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Antonov
    Am 15. April 2018 um 23:42

    Ich wurde vor 4 Wochen kontrolliert und der urin test war positiv auf kokain amphezamin musste dann ins Krankenhaus und mir wurde Blut abgenommen was kann ich bekommen denn kokain ist nur 24 Stunden im Blut nachweißbar kann man da noch etwas nachweißen

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 14. Mai 2018 um 12:15

      Hallo Antonov,

      genaue Sanktionen können wir grundsätzlich nicht vorhersagen, da wir die genauen Umstände nicht kennen und dies auch von der bearbeitenden Behörde abhängig ist. Kokain ist im Regelfall länger als nur 24 Stunden im Blut nachweisbar.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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