Dieselfahrzeuge: Warum ein Verbot in Deutschland beschlossen wurde

Von Jan Frederik Strasmann

Letzte Aktualisierung am: 11. August 2025

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Bessere Luft durch Dieselverbot

Weshalb droht Autos ein Verbot, die mit Diesel getankt werden?
Droht ein Verbot, nur weil Diesel getankt werden muss?

40 Mikrogramm pro Kubikmeter jährlich – höher darf die Belastung durch Stickstoff­dioxid (NO2) europaweit nicht sein. NO2 birgt gesundheitliche Risiken für Mensch und Umwelt: Asthmatiker könnten durch zu hohe NO2-Werte beispielsweise eine Bronchienverengung erleiden, Pflanzen werden geschädigt und Böden überdüngt.

Als Produkt unliebsamer Nebenreaktionen bei Verbrennungsprozessen entsteht Stickstoffdioxid hauptsächlich in Verbrennungsmotoren oder Feuerungsanlagen für Kohle, Holz oder Öl. Demzufolge tragen Dieselfahrzeuge einen großen Teil dazu bei, dass dieser Jahresgrenzwert in der Vergangenheit immer wieder überschritten wurde. Die EU-Kommission sah sich daher gezwungen, ein Verfahren gegen Deutschland zu eröffnen, da bisher keine Maßnahmen ergriffen worden seien, um die Werte zu senken.

Dieselmotoren belasten die Luft vor allem in deutschen Großstädten und Ballungsge­bieten, weshalb im Laufe des Jahres 2018 bereits in einigen deutschen Städten die Dieselfahrzeuge mit einem Verbot konfrontiert wurden bzw. ein solches zumindest diskutiert wurde. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie das Verbot von Dieselfahrzeugen genau vonstattengeht, welche Städte bisher davon betroffen sind und wie Sie feststellen können, ob Ihr Fahrzeug innenstadttauglich ist oder nicht.

FAQ: Verbot von Dieselfahrzeugen

Warum gibt es ein Verbot für Dieselfahrzeuge?

Dieselfahrzeuge stellen eine Belastung der Luft durch Stickoxide dar.

Welche Dieselfahrzeuge sind von den Verboten betroffen?

Von den Verboten können Dieselfahrzeuge betroffen sein, die der Euro-Norm 1 bis 5 entsprechen. Dies hängt von der konkreten Verbotszone ab, da jede Gemeinde hier eigene Regeln aufstellen kann. Zum Teil unterliegen auch Benziner den Fahrverboten.

Wo gibt es ein Verbot für Dieselfahrzeugen?

Ein Verbot für Dieselfahrzeuge gibt es derzeit in Berlin, Stuttgart, Hamburg und Darmstadt. In weiteren Städten sind Diesel-Fahrverbote geplant.

Dieselfahrzeuge: Wie das Verbot durchgesetzt werden soll

Um ein Vertragsverletzungsverfahren abzuwenden, muss die deutsche Regierung nun handeln. Neben dem Verbot für Dieselfahrzeuge in deutschen Städten ging es vonseiten der EU-Kommission auch darum, Elektro- und Hybridautos zu fördern, damit die NO2- sowie CO2-Werte gesenkt werden.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde die Einführung einer sogenannten „blauen Plakette“ heiß diskutiert. Bisher gibt es die Umweltplakette in den Farben rot, gelb und grün. Städte, die über eine Umweltzone verfügen (z. B. Berlin, Freiburg oder Leipzig), dürfen bereits seit längerer Zeit nur noch mit der grünen Plakette befahren werden.

Das Verbot für Dieselfahrzeuge betrifft auch Kfz mit einer grünen Umweltplakette.
Das Verbot für Dieselfahrzeuge würde auch Kfz mit einer grünen Umweltplakette betreffen.

Weil die Umweltbelastung dadurch augenscheinlich noch nicht ausreichend verringert werden konnte, sollte noch eine blaue Plakette hinzukommen. Alle Fahrzeuge, abgesehen von Dieseln mit der Abgasnorm Euro 4 oder Euro 5, sollten diese bekommen. Diese Dieselfahrzeuge erhalten ein Verbot und dürfen demnach auch mit der grünen Plakette nicht mehr in einigen Innenstädten fahren.

Aktuell (Stand: Januar 2021) kann die jeweilige Abgasnorm eines Kfz jedoch ausschließlich dem Fahrzeugschein bzw. der Zulassungsbescheinigung I entnommen werden. Weder wurde eine blaue Umweltplakette eingeführt noch kann die entsprechende Norm am Kennzeichen eines Kfz abgelesen werden.

Es erschließt sich quasi von selbst, dass es der Polizei wohl kaum möglich ist, jedes Fahrzeug aus dem Verkehr zu ziehen, um das entsprechende Dokument zu kontrollieren. Bei dem auf Dieselfahrzeuge bezogenen Verbot hapert es also noch etwas mit der Umsetzung. Kontrollen vom Dieselverbot sind somit nach wie vor nur in Form von Stichproben möglich.

Welche Städte haben bisher für Dieselfahrzeuge ein Verbot ausgesprochen?

23 Regionen nannte die EU-Kommission in ihrem Schreiben an die deutsche Regierung, in denen die Grenzwerte der NO2-Belastung frühestens im Jahr 2020 erreicht werden könnten. Damit ist Deutschland 10 Jahre im Rückstand und verstößt gegen die getroffenen EU-weiten Vereinbarungen.

Doch wo wurden bisher oder sollen in absehbarer Zeit die Dieselfahrzeuge verbannt werden? Das Verbot erstreckt sich aktuell (Stand: Januar 2021) bzw. in Zukunft auf folgende Städte:

  • Berlin (seit November 2019)
  • Bonn (noch nicht festgelegt)
  • Darmstadt (seit Juni 2019)
  • Essen (noch nicht festgelegt)
  • Frankfurt (noch nicht festgelegt)
  • Gelsenkirchen (noch nicht festgelegt)
  • Hamburg (seit Juni 2018)
  • Köln (noch nicht festgelegt)
  • Mainz (für 1. Oktober 2020 angekündigt, allerdings noch nicht umgesetzt)
  • Stuttgart (seit Januar 2019 für auswärtige Fahrer, seit April 2019 für Anwohner)
In puncto Dieselfahrzeuge findet das Verbot jedoch in der Regel nicht im gesamten Stadtgebiet Anwendung. Vielmehr geht es um gewisse Zonen, in denen die Belastung besonders hoch ist und daher um jeden Preis gesenkt werden sollte.

Wer trägt eigentlich die Schuld daran, dass Dieselfahrzeuge ein Verbot befürchten müssen?

Am Diesel-Verbot in Städten seien die Auto­hersteller schuld, meint der Deutsche Städtetag.
An einem möglichen Diesel-Verbot in Städten seien die Autohersteller schuld, meint der Deutsche Städtetag.

Ein Zusammenschluss deutscher Städte, der „Deutsche Städtetag“, sieht die Schuld bei den Autoherstellern. Ganz Deutschland wird sich wohl an den VW-Abgas-Skandal erinnern, bei dem die Werte einiger Dieselfahrzeuge manipuliert wurden.

Der Deutsche Städtetag vertritt die Meinung, dass aufgrund dieser falschen Werte die NO2-Belastung nicht richtig kalkuliert und daher in vielen Gebieten überschritten wurde.

Dass nun Dieselfahrzeuge mit einem Verbot konfrontiert werden, hätte auch durch anderweitige Maßnahmen, wie zusätzliche Fahrradwege, öffentliche Verkehrsmittel oder Verkehrsumleitungen aus diesem Grund nicht verhindert werden können.

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, äußerte sich bei der Frankfurter Zeitung wie folgt zu den Vorkommnissen:

In den vergangenen Jahren hat die Anzahl der Diesel-Pkw stark zugenommen. Die von den Herstellern für diese Autos angegebenen geringeren Emissionen waren aber nur auf dem Prüfstand möglich, nicht im wirklichen Leben. Umweltpolitik muss aber im richtigen Leben wirken. Wenn die Zulassungen zunehmen und die Autos halten die angegebenen Werte nicht ein, dann geht die Rechnung nicht auf.“

Es liegt demnach nicht in der Macht der Städte, die Stickstoffdioxid-Belastung zu verringern. Vielmehr sieht Dedy die Automobilbranche in der Verantwortung, um das Problem der hohen Abgaswerte an der Wurzel zu packen.

Die starke Nachfrage nach Dieselfahrzeugen aufgrund der damit einhergehenden steuerlichen Vorteile trägt ebenfalls einen Teil zum Dieselverbot in der Innenstadt bei. Um dem entgegenzuwirken, hätte die deutsche Regierung schon viel früher eingreifen sollen, wenn es nach der EU-Kommission geht.

Was bedeutet es für die Städte, dass Dieselfahrzeuge mit einem Verbot belegt werden können?

Bisher erhielten Dieselfahrzeuge bereits ein Verbot in gewissen Städten, weil sie die korrekte Abgasnorm nicht erfüllen. Weitere Verbote sind geplant. Dies könnte allerdings einige Probleme für die Städte mit sich bringen.:

  • Einige Touristen und Arbeitnehmer von außerhalb werden von vornherein ausgeschlossen und können die Stadt nicht besuchen, geschweige denn dort arbeiten.
  • Wertminderung von Dieselfahrzeugen, in einigen Regionen können sie dann nicht mehr verkauft werden.
  • Existenznot vieler Betriebe (Taxiunternehmen, Paketzusteller, etc.), da sie ihren Fahrzeugbestand erneuern müssen (möglicherweise wird es hier jedoch Ausnahmeregelungen geben).
  • Eine daraus resultierende eingeschränkte Versorgung der betroffenen Stadt. Sie wird dadurch abgewertet, was die Mietpreise ebenfalls beeinflussen kann.
Dieselfahrzeuge: Ein Verbot würde Deutschland möglicherweise hohe Strafen ersparen.
Dieselfahrzeuge: Ein Verbot würde Deutschland möglicherweise hohe Strafen ersparen.

Da sich das Diesel-Fahrverbot in Deutschland allerdings nur auf einzelne Straßenabschnitte beschränkt und nicht auf gesamte Städte, fürchten einige Kritiker, dass die Dieselfahrzeuge, die ein Verbot auferlegt bekommen haben, einfach auf andere Abschnitte ausweichen und sich das Problem so lediglich verlagert.

Dass bezüglich der Dieselfahrzeuge ein Verbot ausgesprochen werden soll bzw. bereits ausgesprochen wurde, hat demnach nicht nur Vorteile. Doch werden die Grenzwerte auch zukünftig nicht eingehalten, kann der Europäische Gerichtshof mehrere 100.000 Euro Strafe verhängen und zwar für jeden Tag, an dem die Werte nicht eingehalten werden.

Damit wird Deutschland sozusagen die Pistole auf die Brust gesetzt. Übrigens: Nicht nur Deutschland hat mit einer erhöhten NO2-Belastung zu kämpfen. Auch Frankreich versucht, dieses Problem anzugehen.

Die Maßnahmen dort bestehen zurzeit daraus, Kraftfahrzeuge an jedem ersten Sonntag des Monats zumindest auf der berühmten Champs Elysées zu verbieten. In Paris erwartet die Dieselfahrzeuge ebenfalls ein Verbot, um die Luftverschmutzung in den Griff zu bekommen.

Ist mein Fahrzeug vom Diesel-Verbot in Städten betroffen?

Um herauszufinden, ob Ihr Kfz wie viele andere Dieselfahrzeuge mit dem Verbot im Zusammenhang steht, müssen Sie lediglich seine Abgasnorm überprüfen. Angaben dazu finden Sie in der Regel in der Zulassungsbescheinigung Teil I unter Punkt 14.

Wenn Ihr Diesel nach dem 1. September 2014 zugelassen wurde, sind Sie vor einem Verbot normalerweise sicher. Ihr Fahrzeug erfüllt demnach die neuen Vorgaben bezüglich der Abgasnorm. Alle neuen Autos müssen nämlich seitdem über die Norm Euro 6 verfügen, sonst ereilt sie ein Dieselverbot.

Über den Autor

Jan Frederik Strasmann (Rechtsanwalt)
Jan Frederik Strasmann

Jan Frederik Strasmann absolvierte sein Studium an der Universität Bremen. Nach seinem Referendariat am OLG Celle erwarb er in Dublin seinen Master of Laws (LL. M.). Seit 2014 ist er als Rechtsanwalt zugelassen. Als Autor für bussgeldkatalog.org befasst er sich u. a. mit Einsprüchen zum Bußgeldbescheid.

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121 Kommentare

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  1. sam62
    Am 16. September 2018 um 20:04

    Hallo zusammen
    Ich bin mir sicher dass die Schlauköpfe die auf solchen ideen kommen ihre dicken Autos nichtmal selber bezahlen
    Brauchen sondern die Steuerzahler und noch einen Fahrer dazu——–

  2. vladi
    Am 13. Mai 2018 um 13:51

    Servus zusammen! Es sind hunderte von traurigen Geschichten und Einzelschicksalen. Aber wie immer, die jenigen, die für alles brav bezahlen, für alles grade stehen und zum Schluß auf der Strecke bleiben, sind Du und Ich…

    Wenn schon ein totaler Dieselverbot für die Innenstädte, dann müssen dafür genug kostenlose Alternativen geschaffen werden, z.B. P + R, damit die Leute ungehindert in die Städte zum Arbeiten und Bummeln kommen. Einfach alles verbieten, nach dem die Lobbisten ordentlich Geld kassiert haben, das ist ja wieder mal typisch. Und wie immer der gelackmeierter ist der normaler „Ottoverbraucher“!

  3. Eddi
    Am 12. Mai 2018 um 17:29

    Hallo in die Runde,
    solange es noch Liebhaber für Schiffs-Kreuzfahrten gibt ist die „Dieseldiskussion“ völlig überflüssig.
    Solange viele Autofahrer der Meinung sind jedes Brötchen mit seinem 8 Zylinder Geländewagen einkaufen zu müssen ist die Diskussion ebenfalls überflüssig.
    Natürlich sind die Abgasmanipulationen der Hersteller nicht akzeptabel und müssen definitiv hart bestraft werden aber damit sind die Abgas-/Umweltprobleme nicht aus der Welt. Es geht dabei auch nicht um die Umwelt sondern um Betrug im ganz großen Stil.
    Wer ist der Schuldige an der Misere ?
    Nicht die Politik, nicht die Industrie auch nicht die Lobbyisten !
    Sondern solange kein UMDENKEN der FahrzeugBESITZER Weltweit stattfindet ändert sich nichts, auch nicht durch Fahrverbote oder Elektrofahrzeug Subventionen. (Dann landen die Dieselfahrzeuge eben im Ausland und qualmen munter weiter)
    FAZIT:
    Die Dieselfahrzeughysterie sorgt für einen totalen Preiszerfall für diese Fahrzeuge.
    – Deshalb habe ich mich, nach jahrelanger Autoabstinenz, dazu entschlossen einen richtig großen fetten Dieselbus zu kaufen um damit durch die Gegend zu fahren, einfach so zum Spaß, die möglichen Fahrverbote interessieren mich nicht, da ich diese Orte einfach weiträumig umfahren werde. Mein Geld gebe ich dann halt woanders aus.
    Ich als Rentner freue mich sehr, vielen Dank an alle Panikmacher und vorallem an die die sich dieses Geschwätz zu herzen nehmen und deshalb ihre Diesel-Fahrzeuge verkaufen.

  4. VoKo
    Am 2. April 2018 um 8:34

    Schade, dass Politik und Verstand nicht immer vereinbar sind. Gesetz dem Fall, wir schaffen alle Diesel- Pkw ab bzw. alle bisherigen Diesel-Pkw-Besitzer würden auf einen Benziner umsteigen. Was würde denn danach kommen? Da Benzin-Verbrennungsmotoren ebenfalls Rückstände hinterlassen, würde früher oder später die gleiche Vorgehensweise für Benziner in Kraft treten, es würde diesen Fahrzeugen ebenfalls ein Fahrverbot drohen. Und danach? Ich bin gespannt, wie die benötigte Energie für die E-Autos erzeugt werden soll? Mit Kohlekraftwerken? Was haben wir denn dadurch gewonnen? Ja, gut, einen Vorteil hätte die ganze Sache.(Ironie) Die Abgasbelastung trifft dann nicht mehr die Innenstädte, da die Abfallprodukte der Energieerzeugung für die E-Autos über das ganze Land verteilt werden. Oder steigen wir doch gleich wieder auf Atomkraft um? Scherz beiseite.
    Die ganze Geschichte ist doch sehr anrüchig. Die Politik versucht, das E-Auto zu forcieren, um das Bruttoinlandsprodukt anzukurbeln. Die Autoindustrie erhält durch diese Pflichtumstellung einen enormen Auftrieb. Übrig bleibt keine Verbesserung der Luft bzw. Umwelt, sondern noch mehr Schadstoffe aufgrund der zu benötigten Elektroenergie für die E-Autos plus die Abfälle, welche durch defekte Auto-Akkus anfallen werden.
    Die ganze Sache ist meiner Meinung nach undurchdacht und kann so, wir sie momentan kommuniziert wird, nicht verwirklicht werden.

  5. Bostan
    Am 21. März 2018 um 4:53

    Jeder ärgert sich und redet viel . Die politiker werden gesetze herausbringen , verbote anordnen und werden abwarten was die bevölkerung macht. Solange die bevölkerung sich nur ärgert und viel redet und alles so einfach hinnimmt werde die politiker das machen was sie wollen . Man sollte auf die strassen gehen z.b. mit demos. Wir nehmen doch die gesetze so an wie sie kommen!!!!!!!! ALSO WACHT AUF

  6. Markus
    Am 20. März 2018 um 8:32

    Im Moment erleben wir einen Schaukampf der einzelnen Interessensparteien, wobei das eigentliche Problem unter dem Tisch fällt. Nicht der Antrieb Dieselmotor ist der Skandal sondern die Trickserei der Automobilindustrie. Ganz im Gegenteil der Dieselantrieb ist unsere Zukunft. Würde die Automobilindustrie das technisch machbare entwickeln hätten wir einen sauberen Antrieb – besser als der Benziner! Auch der Elektroantrieb ist nur so sauber wie der Strom der ihn antreibt zumal das bauen von Akkus und noch viel mehr das entsorgen von Akkus größere Umweltprobleme mit sich bringt als der Dieselantrieb. Unsere Welt funktioniert nun mal nicht ohne Energie. Nur diese ganzen Wahrheiten werden völlig verschwiegen und durch den Schaukampf fallen diese so unter den Tisch, ganz im Gegenteil man hat das Empfinden das dies so gewollt ist, um vom Eigentlichen Problem abzulenken um letztendlich den Verbraucher die ganze Zeche zahlen zu lassen! Fahrverbote? Mit Verlaub das ist alles nur Quatsch. Fahrverbote führen nur zum nächsten Skandal und noch viel größeren Problemen.

  7. Dr. Burkhard F.
    Am 18. März 2018 um 13:37

    Feinstaub und Stickoxide wirken lebensverlängernd!
    Wie sonst kann man sich die Lebenserwartung (ca. 80 Jahre) in den sogenannten „Problemstädten“ wie Köln, Stuttgart oder München erklären. Das sind die Städte mit der höchsten Lebenserwartung in Deutschland. In Städten wie Pirmasens, Suhl, Hof und Eisenach, die das Feinstaub und Stickoxid-„Problem“ nicht haben, leben die Menschen um ca. 7 Jahre weniger. Natürlich ist klar, dass so eine Behauptung Blödsinn ist und zwar genauso ein Blödsinn wie diese Diesel-Hass-Kampange. Seit 2010 ist z.B. die Stickoxid und Feinstaubbelastung in der schumtzigsten Ecke Stuttgarts dramtisch zurückgegangen.
    Warum gibt es also diese Diesel-Hetze. Natürlich sind die Grünen und die EU die Ersten, die soetwas an den Haaren herbei ziehen, weil sie in Zeiten der mangelnden Akzeptanz wieder eine neue Sau durchs Dorf treiben müssen. Wohl wissend, dass der Diesel die CO2-Belastung und die Kilmaziele besser erreichen lässt, als die jetzt so gelobten Benziner. Aber es ist klar, die nächste Hasskampange gilt den Benzinern, wegen ihrem katastrophen CO2-Ausstoss. Da retten dann die grünen Nervensägen und die EU schon wieder die Welt. Und warum spielt die Bundesregierung bei diesem Spiel mit: klar, sie wollten eine Million E-Auto fahren lassen. Leider hat ihre Ideenlosigkeit das nicht zu Wege gebracht.
    Und was ist mit der Autoindustrie, warum verhalten die sich so ruhig. Das Dieselgeschäft ist ausgereizt und Investionen in effiziente Dieselmotoren sind sehr teuer. Es ist viel billiger und einfache E-Autos zu bauen. Die Autoindustrie verspricht sich riesen Gewinne durch weniger Personal und Auslagerung von Produktion in asiatische Länder.
    Wie sieht also unsere Zukunft mit E-Autos aus. Feinstaub wird es weiter geben, weil der meiste Feinstaub nicht durch die Motoren, sondern durch die Reifen und den Abrieb der Stassen entsteht. Wir werden ein gigantisches Problem mit den Inhaltstoffen der Batterien bekommen, weil keiner von den E-Auto-Fanatikern sich gedanken über die Entsorgung der Batterien gemacht hat (siehe Atomernergie). Außerdem werden „Blackouts“ an der Tagesordnung sein, da Stromtrassengegner den Ausbau der Hochspannungsleitungen verhindern.
    Auf einen kurzen Nenner gebracht werden die Massen von E-Autobesitzern arbeitslos im Dunkeln sitzen…
    Nur weiter so!

  8. Friedensstifter
    Am 11. März 2018 um 17:53

    Deutschland hat ein paar Milliarden Euro in Elektroautos investiert.
    Aber niemand fing an, sie zu nehmen!
    Und obwohl viel mehr Schaden von Diesel LKW gebracht wird, haben sie beschlossen, Druck auf die Eigentümer von Kleinwagen zu nehmen.
    Das ist ein hundertprozentiges Geschäft und Politik!

  9. Lars S.
    Am 6. März 2018 um 10:51

    Ich habe mal gehört,das ein großer Frachter der den Hamburger Hafen verlässt bis zur elbmündung soviel Dreck in die Luft schleudert wie 5000 Autos die sich an Ampeln im Stand befinden! Was ist damit?

  10. Daniel
    Am 3. März 2018 um 15:58

    Hallo Zusammen

    Was passiert denn mit den Euro 5 Diesler, die in der Stadt wohnen? Werden die mit einer Ausnahmebewilligung versehen?

    Danke für eine kompetente Antwort

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 3. April 2018 um 12:05

      Hallo Daniel,

      da hierzu noch keine gesetzlichen Regelungen bestehen, lässt sich diese Frage noch nicht pauschal beantworten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Ich
    Am 2. März 2018 um 23:51

    Wozu die ganze Aufregung? Wer will denn so ein Fahrverbot überhaupt effektiv kontrollieren?
    Im übrigen finde ich die Vorstellung von Kontrollen mit langen Staus auf Hauptverkehrsstraßen und laufenden Motoren sehr amüsant …
    Einfach mal weiterfahren und diese Lobbyisten-Klage ignorieren.

  12. Unabhängig
    Am 2. März 2018 um 17:25

    man kann wirklich alles hier Gesagte nur unterschreiben. Die allermeisten, die das betrifft, haben einfach nicht das Geld für diesen Eintausch-Irrsinn, zumal die Diesel die umweltfreundlichsten Fahrzeuge ( nicht die Elektoautos) sind… nachweislich… und die EURO 4 Norm Diesel weniger Schadstoff belastet sind als Diesel Euronorm 5 und 6 -:))) Die Grenzwerte an den Arbeitsplätzen vieler Arbeitnehmer liegen um ein Vielfaches höher als auf der Straße. In einem Büroraum mit einem Laserdrucke ist die Stickoxid-Belastung weitaus höher als auf der Straße. Da kümmert sich kein Mensch drum. Auch nicht, ob dort Menschen arbeiten die eine Lungenvorschädigung haben … vermutlich bekommen sie diese erst durch ihren Arbeitsplatz. Das sind dann die, die man durch Dieselfahrverbote in den Innenstädten schützen muß, weil sie sonst daran sterben. Und was ist mit den Rauchern ? Rauchen + Diesel = früher Tod ? Rauchen +/-Diesel = Gräuchertes hält länger ???
    Es ist alles reine Geldmacherei und Freiheitsberaubung, diese Meinungsäußerung meines Vorredners unterschreibe ich voll und ganz.
    Es ist nur noch die Frage, wann Menschen und Tiere, die ein zeitlich begrenztes Abgasproblem (Blähungen) haben eine blaue Plakette benötigen, damit sie auf die Strassen der Städte dürfen, um Lebensmittel zu kaufen. Man kann diese Themen bestehend aus Regulierung und Vorschriften nur noch mit Ironie ertragen.

  13. Leo
    Am 2. März 2018 um 14:51

    wenn Schiffe kein Diesel mehr Fahren und Panzer auf Elektrisch laufen sowie LKW und Busse und alle Rettungswagen Traktoren usw. dann habe ich Verständnis das wir es auch machen sollen. Dann kann man es verstehen.

  14. Leo
    Am 1. März 2018 um 14:39

    Es ist soweit der Diktator hat das Wort und alle Parlamentarier mit wenig Hirn stimmen zu. Alle sagen nur: ,,Der Diesel des PKW ist Schuld“. Kann nicht sein wo bleibt der LKW, Traktoren, Dieselpumpen, Diesel Maschinen, Züge, Schiffe, Feuerwehr, Krankenwagen, Busse, Panzer und vieles mehr. Und somit ist das Volk was auf den PKW angewiesen ist der Schuldige und soll die Luft von der ganzen Welt reinhalten. Wie soll das gehen, denn wir sind als Deutschland auf den Atlas mit einer der Kleinsten. Und der Kapo sagt auch noch: ,,Wir sind das reichste Land“. In wie fern? Die Regierung hat soviel Schulden gemacht, das Sie erst eine neue Währung gemacht hat und dann auch noch die Zinsen so gut wie kaputt gemacht damit Sie von den Schulden nicht runter kommt sondern wenigsten die Zinsen Zahlen können. Jetzt suchen Sie Mehrwertsteuer und Dumme die die Zeche Zahlen. Und wir das Arbeitende Volk soll das begleichen, alle andere werden wieder Sondergenehmigungen bekommen. Wie kann es sein das die Regierung gerade wieder 1000 PKW Mercedes Diesel geordert haben? Gehen mit anderen Beispielen voran als was Sie uns aufdrängen. Das ist die größte Diskriminierung des Steuerzahlendes Volks. Man denke nur vor einiger Zeit Sollten alle Kernkraftwerke abgeschaltet werden und gut aber um uns stehen rund um viele aus dem Ausland und das kümmert keinen, das schönste ist , wenn man ein Diesel abgibt, wird dieser nicht verschrottet, nein er wird Verkauft in den Nachbarstaaten bis in aller Ferne wo der PKW noch weiterlaufen, bei Bussen und LKW und Maschinen ebenso. Sogar Panzer. Wie sollen wir das Klima und den Smog alleine Bekämpfen? Jetzt die Frage wenn in Hamburg zu Beispiel eine Person einen Schlaganfall hat wo Dieselverbot ist, darf der Rettungswagen und Feuerwehr nicht rein Fahren das Dieselverbot greift jetzt ein. Jetzt sagen Sie nicht die bekommen eine Sondergenehmigung und dann fängt der Betrug mit dem Gesetz wieder an und dann gibt es wieder viele Ausnahmen nur nicht für den kleinen Mann. Die großen Ernte Maschinen mit Diesel fast alle in Deutschland auch neu mit Konventionelleren Ernteerfolg die kein Tier mehr eine Chance geben um das unsere Kinder demnächst keine Hasen und Rebhühner sowie Wild mehr kennen werden darüber wird nicht gesprochen, denn da geht es nicht um Diesel oder Gefahr, nein um Geldgier! Alles wird nur gemacht das der Kapitalismus gesund fortgesetzt wird und nie den kleinen geholfen wird. Die Hersteller sind doch Schuld durch Ihre Manipulation und sollten die Zeche Zahlen. Das macht Merkel nicht. Die Wahlen kommen.

  15. El Lahib
    Am 28. Februar 2018 um 16:11

    Es ist wirklich ärgerlich und traurig, man weiß nicht ob man weiter laufen soll oder stehen bleibt (damit meine ich zurück Richtung Hartz 4)
    Zu meiner Geschichte
    Ich habe mich selbstständig gemacht mit einem Abschleppdienst
    Beginn der Selbstständigkeit war im Dez 17
    Es läuft eigentlich ganz gut
    Wenn da nicht die Regierung wäre mit den ganzen Regeln
    Mein Abschleppwagen hat Euro5 das heißt er müsse neu.
    Und jetzt frage ich:
    Woher soll ich Geld für ein neuen Transporter bekommen?
    Wer leid Geld an Selbstständige, die noch nicht einmal 6 Monate dabei sind?
    Wie ich das bewältigen soll weiß ich im Moment auch nicht.

    Nun denn, verbot für LKWs gelten ja eh ab 2019.
    aber trotzdem werde ich 2019 oder 2020 keine 70000 € haben um mir ein Lkw zu kaufen, das ist klar

    Ich sehe meine Zukunft wieder in der Warteschlange beim Jobcenter
    So geht es nicht nur mir, sondern mehre hundert wenn nicht tausende von Personen/betrieben.

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