Dieselfahrzeuge: Warum ein Verbot in Deutschland beschlossen wurde

Von Jan Frederik Strasmann

Letzte Aktualisierung am: 11. August 2025

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Bessere Luft durch Dieselverbot

Weshalb droht Autos ein Verbot, die mit Diesel getankt werden?
Droht ein Verbot, nur weil Diesel getankt werden muss?

40 Mikrogramm pro Kubikmeter jährlich – höher darf die Belastung durch Stickstoff­dioxid (NO2) europaweit nicht sein. NO2 birgt gesundheitliche Risiken für Mensch und Umwelt: Asthmatiker könnten durch zu hohe NO2-Werte beispielsweise eine Bronchienverengung erleiden, Pflanzen werden geschädigt und Böden überdüngt.

Als Produkt unliebsamer Nebenreaktionen bei Verbrennungsprozessen entsteht Stickstoffdioxid hauptsächlich in Verbrennungsmotoren oder Feuerungsanlagen für Kohle, Holz oder Öl. Demzufolge tragen Dieselfahrzeuge einen großen Teil dazu bei, dass dieser Jahresgrenzwert in der Vergangenheit immer wieder überschritten wurde. Die EU-Kommission sah sich daher gezwungen, ein Verfahren gegen Deutschland zu eröffnen, da bisher keine Maßnahmen ergriffen worden seien, um die Werte zu senken.

Dieselmotoren belasten die Luft vor allem in deutschen Großstädten und Ballungsge­bieten, weshalb im Laufe des Jahres 2018 bereits in einigen deutschen Städten die Dieselfahrzeuge mit einem Verbot konfrontiert wurden bzw. ein solches zumindest diskutiert wurde. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie das Verbot von Dieselfahrzeugen genau vonstattengeht, welche Städte bisher davon betroffen sind und wie Sie feststellen können, ob Ihr Fahrzeug innenstadttauglich ist oder nicht.

FAQ: Verbot von Dieselfahrzeugen

Warum gibt es ein Verbot für Dieselfahrzeuge?

Dieselfahrzeuge stellen eine Belastung der Luft durch Stickoxide dar.

Welche Dieselfahrzeuge sind von den Verboten betroffen?

Von den Verboten können Dieselfahrzeuge betroffen sein, die der Euro-Norm 1 bis 5 entsprechen. Dies hängt von der konkreten Verbotszone ab, da jede Gemeinde hier eigene Regeln aufstellen kann. Zum Teil unterliegen auch Benziner den Fahrverboten.

Wo gibt es ein Verbot für Dieselfahrzeugen?

Ein Verbot für Dieselfahrzeuge gibt es derzeit in Berlin, Stuttgart, Hamburg und Darmstadt. In weiteren Städten sind Diesel-Fahrverbote geplant.

Dieselfahrzeuge: Wie das Verbot durchgesetzt werden soll

Um ein Vertragsverletzungsverfahren abzuwenden, muss die deutsche Regierung nun handeln. Neben dem Verbot für Dieselfahrzeuge in deutschen Städten ging es vonseiten der EU-Kommission auch darum, Elektro- und Hybridautos zu fördern, damit die NO2- sowie CO2-Werte gesenkt werden.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde die Einführung einer sogenannten „blauen Plakette“ heiß diskutiert. Bisher gibt es die Umweltplakette in den Farben rot, gelb und grün. Städte, die über eine Umweltzone verfügen (z. B. Berlin, Freiburg oder Leipzig), dürfen bereits seit längerer Zeit nur noch mit der grünen Plakette befahren werden.

Das Verbot für Dieselfahrzeuge betrifft auch Kfz mit einer grünen Umweltplakette.
Das Verbot für Dieselfahrzeuge würde auch Kfz mit einer grünen Umweltplakette betreffen.

Weil die Umweltbelastung dadurch augenscheinlich noch nicht ausreichend verringert werden konnte, sollte noch eine blaue Plakette hinzukommen. Alle Fahrzeuge, abgesehen von Dieseln mit der Abgasnorm Euro 4 oder Euro 5, sollten diese bekommen. Diese Dieselfahrzeuge erhalten ein Verbot und dürfen demnach auch mit der grünen Plakette nicht mehr in einigen Innenstädten fahren.

Aktuell (Stand: Januar 2021) kann die jeweilige Abgasnorm eines Kfz jedoch ausschließlich dem Fahrzeugschein bzw. der Zulassungsbescheinigung I entnommen werden. Weder wurde eine blaue Umweltplakette eingeführt noch kann die entsprechende Norm am Kennzeichen eines Kfz abgelesen werden.

Es erschließt sich quasi von selbst, dass es der Polizei wohl kaum möglich ist, jedes Fahrzeug aus dem Verkehr zu ziehen, um das entsprechende Dokument zu kontrollieren. Bei dem auf Dieselfahrzeuge bezogenen Verbot hapert es also noch etwas mit der Umsetzung. Kontrollen vom Dieselverbot sind somit nach wie vor nur in Form von Stichproben möglich.

Welche Städte haben bisher für Dieselfahrzeuge ein Verbot ausgesprochen?

23 Regionen nannte die EU-Kommission in ihrem Schreiben an die deutsche Regierung, in denen die Grenzwerte der NO2-Belastung frühestens im Jahr 2020 erreicht werden könnten. Damit ist Deutschland 10 Jahre im Rückstand und verstößt gegen die getroffenen EU-weiten Vereinbarungen.

Doch wo wurden bisher oder sollen in absehbarer Zeit die Dieselfahrzeuge verbannt werden? Das Verbot erstreckt sich aktuell (Stand: Januar 2021) bzw. in Zukunft auf folgende Städte:

  • Berlin (seit November 2019)
  • Bonn (noch nicht festgelegt)
  • Darmstadt (seit Juni 2019)
  • Essen (noch nicht festgelegt)
  • Frankfurt (noch nicht festgelegt)
  • Gelsenkirchen (noch nicht festgelegt)
  • Hamburg (seit Juni 2018)
  • Köln (noch nicht festgelegt)
  • Mainz (für 1. Oktober 2020 angekündigt, allerdings noch nicht umgesetzt)
  • Stuttgart (seit Januar 2019 für auswärtige Fahrer, seit April 2019 für Anwohner)
In puncto Dieselfahrzeuge findet das Verbot jedoch in der Regel nicht im gesamten Stadtgebiet Anwendung. Vielmehr geht es um gewisse Zonen, in denen die Belastung besonders hoch ist und daher um jeden Preis gesenkt werden sollte.

Wer trägt eigentlich die Schuld daran, dass Dieselfahrzeuge ein Verbot befürchten müssen?

Am Diesel-Verbot in Städten seien die Auto­hersteller schuld, meint der Deutsche Städtetag.
An einem möglichen Diesel-Verbot in Städten seien die Autohersteller schuld, meint der Deutsche Städtetag.

Ein Zusammenschluss deutscher Städte, der „Deutsche Städtetag“, sieht die Schuld bei den Autoherstellern. Ganz Deutschland wird sich wohl an den VW-Abgas-Skandal erinnern, bei dem die Werte einiger Dieselfahrzeuge manipuliert wurden.

Der Deutsche Städtetag vertritt die Meinung, dass aufgrund dieser falschen Werte die NO2-Belastung nicht richtig kalkuliert und daher in vielen Gebieten überschritten wurde.

Dass nun Dieselfahrzeuge mit einem Verbot konfrontiert werden, hätte auch durch anderweitige Maßnahmen, wie zusätzliche Fahrradwege, öffentliche Verkehrsmittel oder Verkehrsumleitungen aus diesem Grund nicht verhindert werden können.

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, äußerte sich bei der Frankfurter Zeitung wie folgt zu den Vorkommnissen:

In den vergangenen Jahren hat die Anzahl der Diesel-Pkw stark zugenommen. Die von den Herstellern für diese Autos angegebenen geringeren Emissionen waren aber nur auf dem Prüfstand möglich, nicht im wirklichen Leben. Umweltpolitik muss aber im richtigen Leben wirken. Wenn die Zulassungen zunehmen und die Autos halten die angegebenen Werte nicht ein, dann geht die Rechnung nicht auf.“

Es liegt demnach nicht in der Macht der Städte, die Stickstoffdioxid-Belastung zu verringern. Vielmehr sieht Dedy die Automobilbranche in der Verantwortung, um das Problem der hohen Abgaswerte an der Wurzel zu packen.

Die starke Nachfrage nach Dieselfahrzeugen aufgrund der damit einhergehenden steuerlichen Vorteile trägt ebenfalls einen Teil zum Dieselverbot in der Innenstadt bei. Um dem entgegenzuwirken, hätte die deutsche Regierung schon viel früher eingreifen sollen, wenn es nach der EU-Kommission geht.

Was bedeutet es für die Städte, dass Dieselfahrzeuge mit einem Verbot belegt werden können?

Bisher erhielten Dieselfahrzeuge bereits ein Verbot in gewissen Städten, weil sie die korrekte Abgasnorm nicht erfüllen. Weitere Verbote sind geplant. Dies könnte allerdings einige Probleme für die Städte mit sich bringen.:

  • Einige Touristen und Arbeitnehmer von außerhalb werden von vornherein ausgeschlossen und können die Stadt nicht besuchen, geschweige denn dort arbeiten.
  • Wertminderung von Dieselfahrzeugen, in einigen Regionen können sie dann nicht mehr verkauft werden.
  • Existenznot vieler Betriebe (Taxiunternehmen, Paketzusteller, etc.), da sie ihren Fahrzeugbestand erneuern müssen (möglicherweise wird es hier jedoch Ausnahmeregelungen geben).
  • Eine daraus resultierende eingeschränkte Versorgung der betroffenen Stadt. Sie wird dadurch abgewertet, was die Mietpreise ebenfalls beeinflussen kann.
Dieselfahrzeuge: Ein Verbot würde Deutschland möglicherweise hohe Strafen ersparen.
Dieselfahrzeuge: Ein Verbot würde Deutschland möglicherweise hohe Strafen ersparen.

Da sich das Diesel-Fahrverbot in Deutschland allerdings nur auf einzelne Straßenabschnitte beschränkt und nicht auf gesamte Städte, fürchten einige Kritiker, dass die Dieselfahrzeuge, die ein Verbot auferlegt bekommen haben, einfach auf andere Abschnitte ausweichen und sich das Problem so lediglich verlagert.

Dass bezüglich der Dieselfahrzeuge ein Verbot ausgesprochen werden soll bzw. bereits ausgesprochen wurde, hat demnach nicht nur Vorteile. Doch werden die Grenzwerte auch zukünftig nicht eingehalten, kann der Europäische Gerichtshof mehrere 100.000 Euro Strafe verhängen und zwar für jeden Tag, an dem die Werte nicht eingehalten werden.

Damit wird Deutschland sozusagen die Pistole auf die Brust gesetzt. Übrigens: Nicht nur Deutschland hat mit einer erhöhten NO2-Belastung zu kämpfen. Auch Frankreich versucht, dieses Problem anzugehen.

Die Maßnahmen dort bestehen zurzeit daraus, Kraftfahrzeuge an jedem ersten Sonntag des Monats zumindest auf der berühmten Champs Elysées zu verbieten. In Paris erwartet die Dieselfahrzeuge ebenfalls ein Verbot, um die Luftverschmutzung in den Griff zu bekommen.

Ist mein Fahrzeug vom Diesel-Verbot in Städten betroffen?

Um herauszufinden, ob Ihr Kfz wie viele andere Dieselfahrzeuge mit dem Verbot im Zusammenhang steht, müssen Sie lediglich seine Abgasnorm überprüfen. Angaben dazu finden Sie in der Regel in der Zulassungsbescheinigung Teil I unter Punkt 14.

Wenn Ihr Diesel nach dem 1. September 2014 zugelassen wurde, sind Sie vor einem Verbot normalerweise sicher. Ihr Fahrzeug erfüllt demnach die neuen Vorgaben bezüglich der Abgasnorm. Alle neuen Autos müssen nämlich seitdem über die Norm Euro 6 verfügen, sonst ereilt sie ein Dieselverbot.

Über den Autor

Jan Frederik Strasmann (Rechtsanwalt)
Jan Frederik Strasmann

Jan Frederik Strasmann absolvierte sein Studium an der Universität Bremen. Nach seinem Referendariat am OLG Celle erwarb er in Dublin seinen Master of Laws (LL. M.). Seit 2014 ist er als Rechtsanwalt zugelassen. Als Autor für bussgeldkatalog.org befasst er sich u. a. mit Einsprüchen zum Bußgeldbescheid.

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121 Kommentare

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  1. Thomas S.
    Am 28. Februar 2018 um 11:36

    Hallo,
    welche Strafe droht eigentlich,wenn ich mit meinem Diesel trotz Fahrverbot in die betreffende Stadt fahre?

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 29. März 2018 um 14:26

      Hallo Thomas,

      bislang gibt es noch keine solche Regelung, deshalb ist hier keine Aussage möglich. Bei den bereits bestehenden Umweltzonen wird ohne Plakette oder mit falscher Plakette ein Bußgeld von 80 Euro fällig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. V8 Diesel
    Am 27. Februar 2018 um 17:56

    Es ist doch klar was abgeht….der kleine Mann Frau wird gemolken wo soll sonst das Geld herkommen, mit dem Aufwachen hat der Deutsche leider Probleme…..Es traut sich keiner auf die Straßen zu gehen.

    Ich fahre meinen Eur 4 weiter und heize weiter mit Holz….Uhhhhhh jetzt bin ich ein Böser Junge…..

    Wir Deutsche sind wirklich total Behindert ups sagt man ja nicht wir haben eine Einschränkung so ist es richtig.

  3. Rosa
    Am 27. Februar 2018 um 15:00

    Ich bin alleinerziehend, habe eine Erwärbsminderung(Gehbehinderung) von 40 % gehe in die Arbeit u. habe ein Kind .Ich habe das Auto (Baujahr 2011) bei der Trennung alls Unterhaltszahlung bekommen.
    Ich finde das der Staat mich Enteignet! Ich kann mir kein neues Fahrzeug leisten, da die Prämie nur für Neuwagen gilt. Ich verliere eine menge Geld u. trotz der Prämie kann ich mir kein Auto leisten, da mein Einkommen zu niedrig ist- bekomme ich auch keinen Kredit u. Leasing geht ebenfalls nicht.
    Wer kommt den für meinen Verlust auf? Ich muß den Rest meines Lebens sparen …
    Ja, ich fühle mich angelogen u betrogen.
    Mann kann die jetzigen Dieselfahrzeuge auf Kosten der Autoindustrie aufrüsten u. der Staat kann etwas dazu beitragen.Keine Neuzulassungen mehr.
    Die Lösung von der Autoindustrie, vom Staat u .Brüssel wird mal wieder auf die Menschen ausgetragen , die ehrlich sind.
    Was ist mit den Lügner ?…

  4. Wolfgang S.
    Am 26. Februar 2018 um 13:12

    Ich vermisse bei den Betrachtungen allgemein, daß hier ohne Bestandsschutz vorgegangen wird. Es ist die Frage, ob nicht ein Rechtsanspruch auf Bestandsschutz besteht. Dann muß der Staat, der ein Fahrverbot ausspricht, auch den Betroffenen eine Entschädigung zahlen. Der Staat hat für die Fahrzeuge eine Zulassung erteilt. Der Verbraucher muß davon ausgehen können, das Fahrzeuge mit einer in Deutschland genehmigten Betriebserlaubnis auch bis zum Ende uneingeschränkt in Deutschland fahren dürfen. Alles andere widerspricht jeglichem Rechtsempfinden.

    • Hans Jürgen H.
      Am 11. Dezember 2018 um 19:09

      Hallo Herr S.,

      das nenne ich mal eine saubere Argumentation. Kein Dieselfahrer konnte vor Jahren davon ausgehen, dass ein Diesel dermaßen in Misskredit gerät, nur weil ein kleines Häufchen Andersdenkender interveniert hat. Ja, der Staat und die Verfügungsberechtigten haben dies zu verantworten und am Status Quo gibt es nichts zu rütteln …

  5. ich
    Am 22. Februar 2018 um 16:52

    Ich halte das Gesetz für sinnvoll und würde mich darüber hinaus für ein generelles Fahrverbot in Innenstädten aussprechen. Deutschland erfüllt beschämenderweise seine Klimaziele für 2020 nicht. Natürlich müssen weitere Schritte folgen. Geplant ist kostenloser Nahverkehr. Aber klar, gefragt sind Schritte im großen Stil (Stichwort: Kohle). Auch hier wird es Leidtragende geben, aber einfach so weiter geht es eben nicht.

  6. globi
    Am 13. Februar 2018 um 21:41

    hallo
    ich habe eure beiträge gelesen bin auch betroffen davon bin selbständig und bei mir hängt einiges daran nun muss ich euch aber allen sagen ihr habt die regierung gewählt und dann hilft auch nicht wenn man im netz darüber schreibt

    • Charly W.
      Am 16. März 2018 um 22:55

      Ganz recht! Ihr habt sie doch gewählt! Beschwert euch doch nicht! Wählt die einzige Opposition oder überhaupt nicht! Aber beschwert euch nicht.

  7. Manfred
    Am 15. Dezember 2017 um 19:14

    Warum wird der Diesel für alle Fahrzeuge und Nutzer billiger verkauft als der Normale Kraftstoff ? Ich kann verstehen das
    die LKW und die Feuer-Wehren usw. einen günstigen Preis bekommen. Es kann doch nicht sein das der Staat die Städte und
    Umweltämter sich über Luftverschmutzungen aufregen. Die Taxen können mit Gas fahren auch andere Fahrzeuge, warum
    dürfen die normalen Bürger überhaupt Diesel fahren. Die meisten Fahrer wissen ja noch nicht einmal das der Diesel
    laufen muss, und nicht für 200 Meter bewegt werden sollte.
    Es ist doch technisch möglich die Abgase an den Fahrzeugen zu messen , und am Jahresende auszuwerten. Die Steuer
    berechnet man dann nach den Müll der gesammelt worden ist.

  8. orhan
    Am 13. November 2017 um 14:24

    hallo

    bin in der verlängerten Probezeit und bin jetzt kurz vor Ablauf der Probezeit ca. 2 Monate bis Ablauf der Probezeit wurde ich geblitzt einmal mit 34 km/h ZUVIEL auf der Autobahn waren 100 erlaubt
    und leider 2 Wochen danach wieder auf der Autobahn mit 50 zu schnell waren 60 erlaubt ( BAUSTELLE) bin 110 kmh gefahren.

    was passiert nun wird meine Fahrerlaubnis wirklich entzogen ??

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 4. Dezember 2017 um 11:37

      Hallo orhan,

      die von Ihnen beschriebenen Geschwindigkeitsverstöße sind A-Verstöße. In jedem Fall erhalten Sie eine hohe Geldstrafe, Punkte, Ihre Probezeit wird verlängert und Sie müssen an einem Aufbauseminar teilnehmen.

      In der Regel wird die Fahrerlaubnis während der Probezeit erst ab dem dritten A-Verstoß entzogen; da Ihre beiden Vergehen jedoch kurz nacheinander waren und die Geschwindigkeitsüberschreitung im zweiten Fall sehr hoch war, ist ein Entzug Ihrer Fahrerlaubnis nicht ausgeschlossen. Mit Sicherheit können wir dies jedoch nicht sagen, Sie müssen den entsprechenden Bußgeldbescheid abwarten.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  9. Max
    Am 11. November 2017 um 20:04

    Wirklich witzig daran ist ja viel eher, dass Benziner erst seit 6c keine Drecksschleudern mehr sind, aber es nie um ein Benziner-Verbot geht und selbst Euro 3 schon reicht.

  10. Werner
    Am 11. November 2017 um 14:42

    Wenn die Umweltschutzbehörde Diesel PKW verbieten will, muss sie auch Ölheizungen in Häusern verbieten. Auch sollten sie bedenken, wie viele Kleinfirmen sie damit dem Konkurs nahe bringen. Ebenso sehe ich hier ein Problem mit unserem GG Art.2 – Einschränkung der persönlichen Freiheit -. So lange etwas legal Produziert wird kann und darf mir niemand verbieten es zu erwerben und zu nutzen. Klar kann die Behörde versuchen diese PKW’s zu verbieten, nur bin ich bestimmt nicht der einzige der den Art. 2 GG kennt und dann entsprechend Klage erheben wird. Zumal auch die Umweltschutzbehörde die Grundrechte beachten muss und vorsätzliche Verstöße dagegen strafbar sind, auch für eine Behörde.

  11. Steffen
    Am 24. August 2017 um 17:01

    Wieso kann ich keinen gebrauchten kaufen incl. der 5000 € Prämie???? Ich WILL keinen Neuwagen. Da ist die „Prämie“ nach einem Jahr Stillstand schon weg… empfindete das als UNVERSCHÄMT! Und den ganz armen Schluckern zahlt man den Restbetrag aus.

  12. Andy
    Am 17. August 2017 um 2:23

    Dieselfahrer Deutschland vereinigt Euch .Es ist eine Schande was sie mit uns machen. Ich fahre einen Diesel Baujahr 2015, Vitara Sucuki Euro 6. Der Verbrauch liegt bei 5,0. Ich brauche den wagen jede Nacht um zur Arbeit zu fahren, jede Nacht 130 km. Mitten durch Berlin, ich pfeife auf das Fahrverbot. Ohne Auto keine Arbeit. Und meinen Diesel behalte ich. Die Politiker können mich alle mal. Wir haben die letzten Jahre schon genug Kröten geschluckt, jetzt ist Schluss.

    .

  13. Ünal
    Am 15. August 2017 um 10:35

    Warum geht niemand in Deutschland auf die Straßen ? Warum müssen wir alles was die deppen uns vorschreiben einhalten ?
    Das ist nur Geldmacherei für die groß Konzerne. Wenn die an uns und um die Umwelt denken würden müssten die erst Nüklear abschaffen !!!

  14. kuk
    Am 13. August 2017 um 21:07

    Die Vorteile von Diesel sind vor allem: wenig Verbrauch bei großen Tanks, weniger CO2-Ausstoss als Benziner, niedrigere Arbeitstemperatur und weniger Treibhauseffekt, sowie längere Laufzeiten der Motoren.
    Die Nachteile von Diesel: schlecht hergestellte oder falsch konfigurierte Motoren, schlecht gefilterte Abgase.

    Diese Abgase entstehen jedoch nicht in PKWs, d.h. so ein Verbot würde nichts bringen, weil, wenn man vom Diesel spricht, die schwarzen Wolken kommen von Bautechnik, Schiffen und Dieselgeneratoren. Die Transporter, LKWs und Busse, die ständig unterwegs sind produzieren allein durch ihren Einsatz viele Abgase, besonders in der Stadt. Da sollte man nachbessern.
    Akkubetriebene Fahrzeuge sind keine Lösung hier, es gibt jedoch erdgasbetriebene LKWs und Busse, die umwelttechnisch auch die E-Fahrzeuge schlagen. Mit der Elektroenergie aus z.B. Windrädern kann Methan im Norden aus CO2 und H2 produziert und über Erdgasnetz durch Deutschland transportiert werden.

    Vorteile der Erdgas-Fahrzeuge: wenig Verbrauch (1kg Erdgas = 1,3 l Diesel = 1,5 l Benzin) bei guter Leistung, wenig Ausstoss von CO2, NO, NO2, CO2 kann durch Methan-Synthese wieder gebunden werden; die Zusatzkosten beim Kauf sind ähnlich den vom Diesel; weniger Kosten, weil höhere Energiedichte und Steuervorteile.
    Nachteile: geringe Reichweite, weil Erdgas-Tanks zu klein (ich musste auf der Autobahn Erdgas alle 250km nachtanken, deswegen habe ich jetzt Euro6-Diesel); höhere Wartungskosten, weil die Gasflaschen geprüft werden müssen, Ventile ausgetauscht usw, zuwenige Tankstellen; Erdgas kommt meistens aus Russland, die EU/Bundesregierung ist jedoch russlandfeindlich eingestellt nach Willen der USA.

    Langfristig wären Erdgas- sowie Brennstoffzellen-Fahrzeuge die Lösung der Klimaprobleme. Brennstoffzelle können aber die deutschen Autohersteller nicht, die Japaner sind da weiter.
    Akkubetriebene E-Autos sind selbst aber Umweltbelaster (Akkuherstellung und Entsorgung alle zwei Jahre, Strom in Deutschland aus Kohle). Leider können die Politiker nicht analysieren, nur Parolis schreien, klug sind sie auf keinen Fall.

  15. Stephan
    Am 12. August 2017 um 16:11

    Vielen Dank für das blockieren und oder nicht senden meines vorherigen Kommentars. War zu erwarten. Sobald jemand in Deutschland öffentlich die Wahrheit ausspricht, wird er ausgebremst von der Zensur. Geil. Drittes reich und DDR Methoden. Oh. Das war wieder zuviel wa, na dann postet es einfach nicht wie immer. Ach, euer lächerliches vorgehen und eure kriminellen Methoden werden sich schon bald an euch rächen. Ja ja, die Geister die ihr ruft. Aber wenn ich schon mal dran bin. Nur mal nebenbei bemerkt, ich werde immer wieder sowas schreiben und ihr könnt absolut nichts dagegen tun. Sorry aber war schon immer so ein querulant, und EUch zu liebe bleib ich das auch.

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 18. August 2017 um 17:15

      Hallo Stephan,

      wie Sie oberhalb Ihres Beitrags sehen können, haben wir Ihren Beitrag nicht blockiert, sondern veröffentlicht. Vor dem Veröffentlichen prüfen wir jedoch jeden Kommentar, um sicherzustellen, dass z. B. kein Spam auf unsere Seite gelangt. Methoden der DDR oder des Dritten Reiches wenden wir dabei nicht an. Aufgrund der hohen Anzahl an Mitteilungen nimmt die Prüfung allerdings aktuell leider etwas mehr Zeit in Anspruch. Sie können uns auch in Zukunft weiter Ihre Meinung schreiben. Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten und werden Sie auch zukünftig vor dem Veröffentlichen prüfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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