Führerschein im Alter abgeben: Autoverbot für Senioren?

Von Murat Kilinc

Letzte Aktualisierung am: 9. August 2025

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Senioren den Führerschein entziehen – Ist das nötig?

Müssen Senioren ihren Führerschein im Alter abgeben?
Müssen Senioren ihren Führerschein im Alter abgeben?

Busse, Bahnen, Autos, Menschen – all das bewegt sich im typischen Großstadttrubel unermüdlich hin und her. Während diese Dynamik für junge Menschen spannend und anziehend ist, fühlen sich Senioren häufig schlichtweg überfordert von all den Eindrücken. Sie sehnen sich dann nach ruhigeren Gegenden und ziehen in ländliche Gebiete.

Doch diese Beschaulichkeit geht oft auch mit einem schlechteren Verkehrsnetz einher. Ohne eigenes Auto können Supermarkt oder Arzt nicht ohne weiteres aufgesucht werden. Das Stückchen mobile Freiheit soll zudem auch im Alter nicht verloren gehen. Solange die Anforderungen des Straßenverkehrs bewältigt werden können, spricht auch nichts dagegen. Aber was ist, wenn ein sicheres Navigieren nicht mehr möglich ist? Müssen die Besitzer ihren Führerschein im Alter dann abgeben?

Im folgenden Ratgeber informieren wir Sie über den Führerscheinentzug im Alter. Gibt es vielleicht eine Vorschrift, wonach Senioren den Führerschein abgeben müssen wegen ihrem Alter? Warum stellen ältere Menschen überhaupt eine Gefahr im Straßenverkehr dar? Wir klären auf!

FAQ: Fahrverbot für Senioren

Gibt es überhaupt ein Fahrverbot für Senioren?

Nein. Niemand muss nur aufgrund seines Alters seinen Führerschein abgeben. Denn allein das Alter beeinträchtigt noch nicht die Fahreignung eines Menschen.

Welche Faktoren können die Fahreignung beeinträchtigen?

Bestimmte körperliche, gesundheitliche oder geistige Beeinträchtigungen können die Fahreignung entfallen lassen, etwa wenn jemand kaum noch etwas sehen kann.

Wann müssen Senioren ihren Führerschein abgeben?

Zeigt ein Fahrer bestimmte körperliche oder geistige Ausfallerscheinungen, so kann eine Entziehung des Führerscheins gerechtfertigt sein – im Interesse der Verkehrssicherheit. Das ist aber immer eine Einzelfallentscheidung.

Immer wiederkehrendes Streitthema: Fahrverbot für Senioren

In der Vergangenheit wurden wiederholt Stimmen laut, die sich dafür aussprechen, dass betagte Verkehrsteilnehmer den Führerschein im Alter abgeben sollen. Es wird dann lautstark ein pauschales Fahr- oder Autoverbot für Senioren gefordert. Doch gemeint ist damit in aller Regel tatsächlich die Entziehung der Fahrerlaubnis.

Bei dem Fahrverbot handelt es sich um eine temporäre Maßnahme. Der Autofahrer gibt sein Ausweisdokument für einen gewissen Zeitraum ab und erhält es nach Ablauf dieser Frist automatisch zurück. Beim Führerscheinentzug geht nicht nur das Dokument, sondern die Berechtigung, ein Auto zu führen, als solche verloren. Hier muss gegebenenfalls der Führerschein neu beantragt werden, wenn der Betreffende wieder hinter dem Steuer sitzen möchte.

Wann ist der Lappen weg?

Die Behörde kann den Führerschein abnehmen, wenn alte Menschen nicht mehr geeignet sind, ein Fahrzeug sicher zu führen.
Die Behörde kann den Führerschein abnehmen, wenn alte Menschen nicht mehr geeignet sind, ein Fahrzeug sicher zu führen.

Ein Führerscheinentzug – ob altersbedingt oder nicht – ist typischerweise Folge begründeter Zweifel an der Fahreignung einer Person. Gerade wenn Alkohol oder Drogen am Steuer festgestellt wurden, kann diese Sanktion erfolgen.

Prinzipiell rechtfertigen körperliche, geistige, aber auch charakterliche Mängel einen Führerscheinentzug. Senioren sind davon unter Umständen ebenso betroffen wie jüngere Autofahrer. Muss ein Verkehrsteilnehmer seinen Führerschein im Alter abgeben, sind oft körperliche Defizite, beispielsweise bedingt durch Krankheiten, ausschlaggebend.

Doch nicht jeder Mensch altert gleich. Auch die gesundheitlichen Einschränkungen sind stets individuell. Ein universelles Verbot, wonach Senioren ihren Führerschein altersbedingt abgeben müssen, existiert daher nicht. Damit würden sonst automatisch Personen diskriminiert, die durchaus noch fahrtauglich sind. Nichtsdestotrotz stellen betagte Autofahrer eine Gefahr im Straßenverkehr dar. Laut der Deutschen Verkehrswacht trugen im Jahr 2015 zwei Drittel der über 64-jährigen Unfallbeteiligten die Hauptschuld an dem Kfz-Schadensfall.

Medikamente im Straßenverkehr

Nicht selten sind ältere Menschen auf Tabletten angewiesen – das bringt der natürliche Alterungsprozess in der Regel so mit sich. Gerade dieser Punkt kann im Straßenverkehr kritisch werden, da sich manche Medikamente auf das Autofahren negativ auswirken können. Müdigkeitserscheinungen oder andere Nebenwirkungen führen zu einer Fahruntüchtigkeit, welche die eigene und die Verkehrssicherheit der anderen Autofahrer gefährdet.

Wer permanent auf die Einnahme starker Medikamente angewiesen ist, sollte mit seinem Arzt besprechen, ob er seinen Führerschein im Alter besser abgeben solle.

Der Einzelfall entscheidet

Grundsätzlich muss kein Autofahrer ohne Grund seinen Führerschein abgeben. Im Alter können aber körperliche oder geistige Ausfallerscheinungen eine solche Entziehung rechtfertigen. Zweifelt die Behörde aufgrund eines Auffahrunfalls oder Ähnlichem die Fahreignung eines Rentners gemäß § 11 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) an, kann eine medizinische Untersuchung angeordnet werden. Dabei wird besonderes Augenmerkt auf diese Aspekte gelegt:

  • Sehvermögen
  • Hörfähigkeiten
  • psychische und nervliche Gesundheit

Werden in einem dieser Punkte Defizite festgestellt, muss der Betreffende unter Umständen seinen Führerschein im Alter abgeben. Der Gefahr, welcher sich nicht mehr fahrtüchtige Personen auf der Straße aussetzen, sind sie sich häufig nicht bewusst. Dabei kann ein körperlicher oder geistiger Mangel schnell zu Verstößen der Vorfahrt führen. Lenk-, Abbiege- oder Abstandsfehler treten teilweise vermehrt auf und münden im Ernstfall in einen Unfall.

Auch im hohen Alter noch sicher hinterm Steuer

Nehmen Sie regelmäßig Medikamente, fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie Ihren Führerschein im Alter abgeben sollten.
Nehmen Sie regelmäßig Medikamente, fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie Ihren Führerschein im Alter abgeben sollten.

Grundsätzlich sollte jeder Verkehrsteilnehmer, egal in welchem Alter, selbstkritisch sein und seine Fahrweise reflektieren. Geschehen vermehrt kleine Fehler und kritische Situationen, sollte der Betreffende erwägen, das Auto künftig stehen zu lassen oder gar aus eigenem Wunsch den Führerschein abzugeben. Hilfreich kann es auch sein, mit Freunden oder Verwandten eine Runde zu fahren und diese die eigene Fahrtüchtigkeit beurteilen zu lassen.

Einige Fahrschulen oder Institute wie der TÜV oder der ADAC bieten spezielle Kurse und Trainings für Senioren an. Dort finden Sie heraus, ob es besser wäre, wenn Sie Ihren Führerschein im Alter freiwillig abgeben, oder ob Sie noch problemlos selbst mit dem Auto fahren können.

Über technische Hilfsmittel wie Einparkhilfen oder ein Automatikgetriebe kann für mehr Fahrsicherheit gesorgt werden. Jedoch vermag es auch die raffinierteste Technik nicht, Konzentrations-, Orientierungs- oder Reaktionsprobleme auszugleichen.

Über den Autor

Murat Kilinc (Rechtsanwalt)
Murat Kilinc

Der Fachanwalt für Verkehrsrecht Murat Kilinc ist dank seines Expertenwissens dazu in der Lage, die Leser von bussgeldkatalog.org umfassend über Themen rund um den Verkehr - wie etwa das Verkehrszivilrecht sowie das Verkerhrsstrafrecht - aufzuklären. Sein Studium absolvierte er an der Universität Bremen. Sein Referendariat führte den heutigen Geschäftsführer der rightmart Verden Rechtsanwalts GmbH an das OLG Celle sowie in den Landgerichtsbezirk Verden.

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56 Kommentare

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  1. Helmut
    Am 7. März 2023 um 11:02

    Generalverdacht alte Menschen und Deskrimminierung . Haben wir in Deutschland schon ! § 11 Fahrerlaubnisverordnung .

  2. Rudolf
    Am 2. Dezember 2022 um 15:09

    Guten Tag,

    ich habe jetzt schon viel miterlebt aber das mein Füherschein in alter von 83 Jahren mir weggenommen wird weil ich ein Hund im Dunkel
    überfahren habe finde ich nicht okay. Ich bin leider nicht mehr in der lange alleine und ohne Hilfsmittel zum Schlekermarkt zugehen.
    Deswegen will ich mein Füherschein behalten und könnte ja nochmal eine Fahrprüfung machen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Rudolf

    • Norbert
      Am 7. September 2023 um 10:06

      Vielleicht sollte man Rentnern nicht wegen fehlender Tauglichkeit den Führerschein abnehmen sondern wegen fehlenden Karakter!!!! Dekadente SUV Fahrer die glauben ihnen gehöre die Welt sind oft ebenfalls Rentner und das sind oft die die nicht mehr richtig fahren können vielleicht sollte man denen das handwerk legen

  3. Chris
    Am 25. April 2022 um 17:10

    Immer wenn ein/e SeniorIn einen Unfall verursacht, kommt diese leidige Diskussion auf. Warum nicht bei den jungen Rasern, bei denen mit wenig Praxis, bei „Eingerauchten“, bei notorischen Alkolenkern (die meisten bekommen ihren Lappen wieder), bei Unaufmerksamen, die während der Fahrt telefonieren oder gar sms schreiben usw. Mein Mann wurde von einem knapp überDreißßigjährigen niedergefahren, mein Mann war mit dem Rad abwöärts auf der Vorrangstraße unterwegs, der Autofahrer war ein Linksabbieger… Er kam mit einer geringen – teilweise bedingten – Geldstrafe davon, – auch mein Leben wurde dadurch zerstört, wenn ein pumperlgesunder Partner mit dem Rad wegfährt und nicht mehr heimkommt….. Ja, es wäre eine Möglichkeit einen Teil der Senioren vom Auto bzw Führerschein wegzubringen, u.zw. wie angeblich in England (oder war es London?): Freie Fahrt für den Rest des Lebens auf allen Öffis…. Vielleicht würden die Straßen etwas entlastet, aber ganz bestimmt nicht sicherer…

  4. Winnie
    Am 18. Januar 2022 um 13:42

    Ja, das Thema ist auf das Alter beschränkt. Jedoch denke ich, dass in solcher Beschränkung auch Wege zur Lösung verbaut werden.
    Ja, es ist immer eine Einzelfall-Entscheidung. Da haben die Kommentatoren Recht. Aber … warum dann „Altersstarrsinn“ schreiben, statt einfach nur „Starrsinn“ oder Uneinsichtigkeit? Diese Einschränkungen können auf junge Menschen genau so zutreffen wie auf alte.
    Und das kann eine Erklärung sein, warum sich alte Menschen weigern: Ihnen wird Starrsinn unterstellt wird, werden sie – genau wie ein 25-jähriger – starrsinnig reagieren, wenn ihnen diese Einschränkungen vorgeworfen werden.

    Einge fragen, wie man das den Alten klar machen könnte. Und hier wäre wirklich eine andere Sprache nötig: egal, ob 25 oder 85, wer vom Augenarzt als praktisch blind beurteilt wird, sollte nicht Auto fahren. Wenn den Alten klar wäre, dass man sie nicht wegen der Jahre, sondern wegen der körperlichen Fähigkeiten beurteilt, wäre Einsicht leichter.
    Und eine Lösung wäre auch, eine Kontrolluntersuchung alle 3 oder 5 Jahre … egal, ob man 20 ist oder 80. Wer als alter Mensch 10 solcher Kontrollen hinter sich hat, hat auch die Entwicklung seiner Fähigkeiten verfolgt und sieht sich nicht plötzlich mit dem Vorwurf von Enkeln und Kindern konfrontiert, dass man nicht mehr sicher fahren könne. Und wenn sie 10 mal erlebt haben, dass auch 30-jährige diese Kontrollen ablegen müssen, fühlen sie sich nicht oder weniger diskriminiert.

    Meine Antwort auf die Frage, wie man einem alten Menschen überzeugt, bei der heutigen Regelung, wäre, das langsam und frühzeitig zum Thema zu machen, und eher andere Senioren zu bitten, das Gespräch zu führen.

  5. Michael K
    Am 27. November 2021 um 10:15

    Wir stehen vor dem Problem, dass mein Vater aus dem Krankenhaus entlassen wird und körperlich und geistig (Delir, Diabetes mit stark vermindertem Sehvermögen, halbseitig taub, vergisst aber das Hörgerät etc.) untauglich ist ein Fahrzeug zu führen.

    Alle Bemühungen die Fahrerlaubnisbehörde darauf hinzuweisen blieben erfolglos. Ich wurde mit dem Verweis abgespeist, das Ganze in die Wege zu leiten würde mehrere Wochen oder Monate dauern. Also wenig Bereitschaft hier tätig zu werden.

    Wir haben ihm den Schlüssel weggenommen – hier wurden wir aber darauf hingewiesen, dass das u.U. Diebstahl und Unterschlagung sei….

    Gibt es keine Möglichkeit hier schnell tätig zu werden? Es kann doch nicht sein, dass man jeden Alkoholisierten vom Steuer fernhalten kann, aber keinen bockigen Rentner, der sich im gesundheitlich desolaten Zustand weigert das Autofahren sein zu lassen….

  6. Thomas T
    Am 7. Oktober 2021 um 18:28

    Guten Tag!
    Ich habe einen Nachbar der seinen Führerschein freiwillig abgegeben hat weil er Altersbedingte Sehschwäche hatte!
    Nun hat mein Nachbar aber mittlerweile seine Augen lasern lassen (er wußte als er den Führerschein freiwillig abgab gar nicht das er quasie geheilt werden konnte)! Besteht jetzt irgendeine möglichkeit das mein Nachbar seinen Führerschein zurück bekommt? Er will zwar kein Auto mehr fahren jedoch hätte er gerne ein Roller damit Ihm nicht irgendjemand jedesmal zum Arzt etz. fahren muß!
    Ich kann versichern das mein Nachbar für sein Alter echt fit ist! Und wünsche mir das er die möglichkeit hat den Lappen zurück zu bekommen( auch wenn er damit blos 45er Roller fahren will) nach seinen Angaben hatte er alle Klassen vom PKW über LKW bis hin zum Motorrad!
    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen da ich im Internett blos hinweiße finde die erörtern wie man älteten Menschen die Fahrerlaubniss endzieht!
    Danke für Ihr Verständniss!
    Mit freundlichen Grüßen.: Thomas.T

  7. Rüdiger
    Am 9. September 2021 um 18:40

    Guten Tag,

    ich vermute meine Mutter leidet an Demenz. Es sind leider sehr viele in unserer Familie davon betroffen.

    Sie kann keine Entfernungen einschätzen, fährt sehr unsicher. Vor 2 Tagen fast einen Frontalzusammenstoß gehabt.

    Sie kann nicht mehr einparken, verschaltet sich ständig.

    Ich habe wirklich Angst um meine Mutter, was soll ich bloß tun ???

    Sie will den Schein einfach nicht abgeben“!

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 4. Oktober 2021 um 12:06

      Hallo Rüdiger,

      wir dürfen leider keine Rechtsberatung geben. Wenden Sie sich daher an die zuständige Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Hans-Günther
    Am 4. Mai 2021 um 19:31

    Leider ist die Autoindustrie und die dahinterstehende Lobby in Deutschland so stark, dass der Politik die Hände gebunden sind. Aus meiner Sicht sollte -so wie in anderen EU-Ländern auch- in den höheren Altersgruppen ein Fahrtauglichkeitstest behördlich angeordnet werden. Es könnte z.B. mit dem 70. Lebensjahr zweijährig beginnen und ab dem 80. dann jährlich mit ärztlichem Attest. Die gerade laufende RTL-Miniserie „Alt & Abgefahren“ zeigt doch ganz eindeutig, dass mit zunehmendem Alter auch die Defizite der Fahrer zunehmen (trotz vermeintlicher Fitness). Leider haben derzeitig gerade die älteren Jahrgänge hohe Sparvermögen und sind in der Lage, sich schwere und PS-starke Fahrzeuge anzuschaffen (z.B. SUV u. Luxuskarossen).
    Ein ähnliches Thema wäre auch die Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobahnen. Auch da spielt die Politik infolge Drucks seitens der Autoindustrie nicht mit. Das lässt nur den einen Schluss zu: armes Deutschland!

  9. Birgit S
    Am 23. Februar 2021 um 15:11

    Also mein Vater ist 91 und fährt immer noch. Hört nicht mehr gut, sieht nicht mehr gut und keinerlei Gefühl mehr für das Auto. Eine Gefährdung von anderen Menschen. Freiwillig gibt er ihn nicht ab. Was könnte ich da nur tun

  10. Iain
    Am 22. September 2020 um 17:21

    Dank der Brexit müsste ich mein Führerschein aus GB tauschen, und habe jetzt ein aus DE. Aber, es ist nur bis 70 Jahre Alt Gültig, das würde eins zu eins aus mein GB Führerschein übernommen. Mal sehen ob ich mit 70 es neu machen muß

  11. Peter
    Am 22. Juli 2020 um 15:27

    Ich hatte das selbe Problem mit meinem Opa der 83 Jahre alt ist. Ich habe es wie folgt gemacht. Ich habe die Polizei und die Fahrerlaubnisbehörde angeschrieben das mein Opa Demenz ist und nicht mehr im Stande ist Auto zu fahren. 2 Wochen Später kam, dass schreiben das er innerhalb von 3 Wochen einen Beweis erbringen muss das er noch Autofahren kann. Dann sind wir zum Neurologen gegangen und er hat Bestätigt das er nicht mehr im Stande ist Auto zu fahren. Dann musste ich mit dem schreiben und seinem Führerschein zur Polizei und er ist weg und er darf nicht mehr fahren.

  12. Falco
    Am 3. Juli 2020 um 11:40

    Die Frage, was schlimmer ist, stellt sich nicht, man muss jeden Fall einzeln betrachten. Wenn ein Rentner Bremse und Gas oder Vor- und Rückwärtsgang verwechselt, kann es durchaus Verletzte oder sogar Tote geben (Kind hinter dem Auto). Es ist dann nicht relevant, ob andere sich noch schlimmer verhalten.

  13. Guenter
    Am 31. Mai 2020 um 14:23

    Ich habe in meinem Bkantenkreis einen 83 jährigen dem der Fürerschein entzogen wurde jetzt wil er unbedingt einen neuen machen geht das noch

  14. Nastja
    Am 23. Mai 2020 um 12:05

    Hallo zusammen!
    Ich werde einfach nicht fündig (auch in diesem Artikel nicht):
    Überall steht – geht selbstkritisch an die eigene Fahrtauglichkeit heran und gebt den Führerschein ab, wenn ihr nicht mehr könnt. Fakt ist aber, dass es die wenigsten sind, die freiwillig diese Freiheit aufgeben. Dann heißt es: Verwandte, Enkel, Kinder etc. – seid wachsam und sprecht Opa/Oma drauf an.

    In unserer Familie (so wie in den meisten die ich kenne), ist aber leider das Problem, dass der Opa nicht hören will. Um keinen Preis. Ich will aber auf keinen Fall warten, bis er jemanden umgefahren hat.
    Wohin kann ich mich wenden, damit mir/uns geholfen wird? Mein Opa fährt katastrophal, ich war 3 mal dabei, wie er über rot gefahren ist, ohne es auch nur zu bemerken. Und ich habe einfach keine Möglichkeit, zu handeln und bin dazu verdammt zuzusehen, wie er Menschenleben massiv gefährdet.
    Hat jemand das schon hinter sich? Weiß jemand, wohin man sich wenden kann???
    Danke!

  15. Georg
    Am 5. Mai 2020 um 15:24

    Ich habe dasselbe Problem in der Verwandtschaft, mit der Einschätzung der eigenen Fahrtüchtigkeit im Alter. Was hier an all den Antworten GANZ KLAR IST, dass da ein Bereich äußerst unbefriedigend und sogar gefährdend vom Gesetzgeber geregelt, bzw. nicht geregelt, ist. – Eine Möglichkeit wäre, im Alter so ab 70 Jahre vielleicht alle 2 Jahre einen verpflichteten Reaktionstest und Sehtest durchzuführen, der muss ja nicht 400 Euro kosten. Dann würde man die finden, die nicht fahrtauglich sind – und die anderen dürften fahren. Es GIBT also Wege, das Problem mit der Diskriminierung zu lösen – es gibt z.B. Fahrsimulationscomputer – ich verstehe daher das DESINTERESSE des Gesetzgebers nicht. Das mit der Diskriminierung ist jedenfalls KEINE Ausrede.

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