Führerschein: Die Wiedererteilung und Neuerteilung der Fahrerlaubnis

Von Jan Frederik Strasmann

Letzte Aktualisierung am: 14. August 2025

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis: So erhalten Sie den Führerschein zurück

Hier erfahren Sie alles rund um die Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach einem Entzug des Führerscheins.
Hier erfahren Sie alles rund um die Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach einem Entzug des Führerscheins.

Mit einer Trunkenheitsfahrt gefährden Verkehrsteilnehmer nicht nur sich selbst und andere, sondern nehmen auch in Kauf, dass ihnen der Führerschein entzogen wird. Auch wer sich beispielsweise mit Drogen hinters Steuer setzt, riskiert seinen „Lappen“.

Grundsätzlich ist zwischen einem Fahrverbot und einem Entzug der Fahrerlaubnis zu unterscheiden. Wer ein Fahrverbot zwischen einem und drei Monaten erhält, bekommt nicht den Führerschein entzogen.

Erwischt die Polizei aber einen Autofahrer, der Drogen konsumierte, kann der Führerschein sofort einkassiert werden. In diesem Fall wird von „Gefahr in Verzug“ gesprochen. Der Führerschein gilt dann als entzogen. Aber auch wer acht Punkte in Flensburg hat, dem kann ein Führerscheinentzug drohen.

In diesem Ratgeber gehen wir auf die rechtliche Lage zum Führerschein und der Wiedererteilung ein und erklären, ob es möglich ist, den Führerschein ohne MPU nach 10 Jahren zu bekommen.

Um nun den diesen wieder zu bekommen, muss der Führerschein durch eine Neuerteilung ausgehängt werden. In diesem Zusammenhang wird auch synonym von einer Wiedererteilung vom Führerschein gesprochen. Gesetzlich gesehen gibt es allerdings keinen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis, sondern es heißt grundsätzlich Neuerteilung vom Führerschein.

FAQ: Führerschein-Wiedererteilung

Wann muss die Führerschein-Wiedererteilung beantragt werden?

Die Neuerteilung der Fahrerlaubnis muss nur dann beantragt werden, wenn der Führerschein entzogen wurde. Bei einem Fahrverbot ist dies hingegen nicht nötig.

Wann kann die Führerschein-Wiedererteilung beantragt werden?

Die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kann erst nach Ablauf der Sperrfrist bzw. sechs Monate vor Ablauf dieser beantragt werden. Möglicherweise sind für die Wiedererteilung der Nachweis über eine erfolgreich absolvierte MPU und ein Abstinenznachweis nötig.

Kann die Führerschein-Wiedererteilung auch ohne MPU erfolgen?

Kommt es in den ersten fünf Jahren nach dem Führerscheinentzug zu keinen Auffälligkeiten im Straßenverkehr, beginnt die zehnjährige Verjährungsfrist der Eintragung zur Anordnung einer MPU. Nach spätestens 15 Jahren kann die Führerschein-Wiedererteilung ohne MPU erfolgen.

Die rechtlichen Grundlagen zum Führerschein und der Wiedererteilung

Ein Entzug der Fahrerlaubnis kann rechtlich gesehen auf zwei Grundlagen stattfinden. Zum einen kann der Führerschein aus verwaltungsrechtlichen Gründen entzogen werden, zum anderen als strafrechtliche Maßregelung.

Aus verwaltungsrechtlicher Sicht kann der Führerschein weggenommen werden, wenn körperliche, geistige oder charakteristische Probleme auftreten (§ 3 StVG). Aus strafrechtlicher Sicht ist ein Entzug gerechtfertigt, wenn eine Straftat im Zusammenhang mit dem Führen eines Kraftfahrzeugs begangen wurde. Regelungen hierzu finden sich in § 69 Strafgesetzbuch (StGB).

Um die Fahrerlaubnis durch eine Wiedererteilung zu bekommen, muss ein Antrag des Betroffenen gestellt werden.
Um die Fahrerlaubnis durch eine Wiedererteilung zu bekommen, muss ein Antrag des Betroffenen gestellt werden.

In folgenden Fällen wird strafrechtlich gesehen der Führerschein entzogen, eine Neuerteilung nach dem Entzug wird damit nötig (§ 69 Abs. 2 StGB):

  • Trunkenheit im Verkehr
  • Gefährdung des Straßenverkehrs
  • Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
  • Vollrausch, wenn die Rauschtat eine der vorherigen Straftaten ist

Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis

Der Führerscheinentzug wird entweder durch die Fahrerlaubnisbehörde ohne im Rahmen eines Gerichtsverfahrens bestimmt. Spätestens ab diesem Termin gilt die sogenannte Sperrfrist.

Im Durchschnitt beträgt diese neun bis 11 Monate. Ist die Frist abgelaufen, bekommen Sie den Führerschein aber nicht automatisch wieder ausgehändigt.

Betroffene müssen eine Neuerteilung vom Führerschein beantragen. Sie können den Antrag schon sechs Monate vor Ablauf der Sperre stellen. Um den Führerschein durch eine Wiedererteilung zu bekommen, prüft die Behörde im Vorfeld verschiedene Faktoren.

Denkbar ist es auch, den Antrag erst sehr viel später einzureichen und den Führerschein durch eine Neuerteilung erst nach 15 Jahren zu erhalten. In jedem Fall muss der Betroffenen selbst tätig werden.

Nimmt die Fahrerlaubnisbehörde an, dass der Betroffene nicht mehr die erforderlichen Kenntnisse für eine Fahrerlaubnis besitzt, muss eine erneute Fahrerlaubnisprüfung abgelegt werden (§ 20 Abs 2. FeV).

Erstreckte sich die Sperrfrist früher über zwei Jahre, mussten die theoretische und praktische Prüfung in jedem Fall erneut abgelegt werden. Der Betroffene musste den Führerschein neu machen. Diese Regelung wurde jedoch im Jahre 2008 aufgehoben. Seither ist die erneute Führerscheinprüfung nur noch dann erforderlich, wenn besondere Umstände im Einzelfall die begründen.

Um den Führerschein durch eine Wiedererteilung zu bekommen, gelten die gleichen Anforderungen wie bei der Ersterteilung.

Eine Wiedererteilung der Fahrerlaubnis ohne eine MPU absolvieren zu müssen, ist nach spätestens 15 Jahren möglich.
Eine Wiedererteilung der Fahrerlaubnis ohne eine MPU absolvieren zu müssen, ist nach spätestens 15 Jahren möglich.

Der Antrag auf den Führerschein durch eine Wiedererteilung kann sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist gestellt werden. In jedem Fall sind folgende Unterlagen vorzulegen:

  • ein aktueller Sehtest
  • eventuell eine ärztliche Untersuchungsbescheinigung
  • ein biometrisches Passfoto
  • der Strafbefehl oder das Gerichtsurteil mit Rechtskraftvermerk
  • der Personalausweis oder Reisepass

Unter Umständen muss der Betroffene eine MPU nachweisen. Wurde die Fahrerlaubnis wegen einer Trunkenheitsfahrt entzogen, sollte Rücksprache mit der Behörde gehalten werden. Möglicherweise muss eine Rehabilitationsmaßnahme besucht werden.

Führerschein durch Wiederherstellung nach 15 Jahren zurückbekommen

Grundsätzlich muss der Führerschein nicht sofort nach Ende der Sperrfrist durch eine Wiedererteilung beantragt werden, so kann der Führerschein auch nach 15 Jahren erbeten werden.

Interessant wird diese Zeitspanne aber aus einem bestimmten Grund: Eine Wiedererteilung vom Führerschein ist nach 15 Jahren ohne MPU möglich – spätestens. Hier kommt es auf die Tilgungsfristen nach § 29 StVG an.

Wie kommt es zu den 15 Jahren? Kommt es in den ersten fünf Jahren nach dem Führerscheinentzug zu keinen Auffälligkeiten im Straßenverkehr, beginnt im sechsten Jahr die zehnjährige Verjährungsfrist der MPU.

Juristisch gesprochen handelt es sich allerdings um keine Verjährung, sondern einfach um eine Austragung in der Akte. Die Anordnung zur MPU kann nicht verjähren, sondern die Eintragung, weswegen eine MPU angeordnet wurde, verjährt.

In jedem Fall ist davon auszugehen, dass nach einer solch langen Zeit die Fahrprüfung erneut abgelegt werden muss.

Sie möchten den Führerschein zurück ohne eine MPU zu machen? Die Tilgungsfristen

Dass eine Neuerteilung der Fahrerlaubnis ohne MPU möglich ist, konnten wir bereits klären. Allerdings ist eine Wiedererteilung der Fahrerlaubnis nach 15 Jahren der späteste Augenblick. In manchen Fällen ist es möglich, den Führerschein nach 10 Jahren zurück zu erhalten ohne eine MPU zu absolvieren.

Den Führerschein zurück bekommen: Nach 10 Jahren ist dies je nach Tilgungsfrist ohne MPU möglich.
Den Führerschein zurück bekommen: Nach 10 Jahren ist dies je nach Tilgungsfrist ohne MPU möglich.

Bei einer Wiederteilung der Fahrerlaubnis ohne MPU kommt es nämlich auf die Tilgungsfristen an, auf welche wir nun im Folgen eingehen werden. Diese beginnen nämlich je nach Situation zu unterschiedlichen Momenten:

  • bei Entziehung, Verzicht oder Versagung der Fahrerlaubnis sowie Anordnung einer Sperrfrist: Tilgungsfrist beginnt mit der (Wieder-)Erteilung der Fahrberechtigung
  • bei verwaltungsbehördlichen und gerichtlichen Bußgeldentscheidungen wegen einer Ordnungswidrigkeit: Tilgung beginnt mit dem Tag, an dem das Urteil rechtskräftig wird
  • bei strafrechtlichen Verurteilungen: Tilgungsfrist beginnt am Tag des ersten Urteils
  • bei verkehrspsychologischen Beratungen sowie Aufbauseminaren: Tilgung beginnt am Tag der Ausstellung der Bescheinigung; bei Verzicht auf die Fahrberechtigung beginnt die Tilgungsfrist am Tag, an dem die Verzichtserklärung der Behörde zugeht

Eine Wiedererteilung der Fahrerlaubnis nach 10 Jahren ist also auch möglich. Haben Sie Fragen zu Ihrer Tilgungsfrist, so wenden Sie sich an einen Anwalt für Verkehrsrecht. Dieser kann Ihnen genau sagen, wann Sie einen Antrag stellen sollten.

Über den Autor

Jan Frederik Strasmann (Rechtsanwalt)
Jan Frederik Strasmann

Jan Frederik Strasmann absolvierte sein Studium an der Universität Bremen. Nach seinem Referendariat am OLG Celle erwarb er in Dublin seinen Master of Laws (LL. M.). Seit 2014 ist er als Rechtsanwalt zugelassen. Als Autor für bussgeldkatalog.org befasst er sich u. a. mit Einsprüchen zum Bußgeldbescheid.

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235 Kommentare

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  1. Eben
    Am 22. Juni 2019 um 13:33

    Ich habe es nun bald geschafft nach einer Fahrt unter THC Einfluss und 0,15 Promille muss ich ja die Alkohol und Drogen MPU machen. Ich habe bald alle Nachweise für die Führersccheinstelle, die mir den Schein genommen hat,vorliegen und bin wirklich heilfroh das nach 1 Jahr ohne Führerschein geschafft zu haben. (Letzte Kontrolle auf Alkohol und Drogen Ende August 2019) Der Antrag auf Neuerteilung liegt mir schon vor und ich will das natürlich schnellstmöglich hinter mir haben. Muss ich für den Antrag die MPU schon bestanden haben ? Oder kann ich den Antrag einreichen und bekomme dann, am Tag der erfolgreich Bestandenen MPU bzw am Tag der Nachreichung der bestandenen MPU den Schein gleich wieder zurück ? Ich möchte nur vermeiden nach der MPU nochmal Wochen lang zu warten, bis der Antrag bearbeitet ist. DANKE !

  2. Mustafa
    Am 20. Juni 2019 um 22:21

    Ich bin 24 jahre alt ich will p scheinen machen nur und wie lange muss ich frühscheinen haben ich habe 2017. 10. 10 gekrigt das kann ich schon machen

  3. Hermann G
    Am 13. Juni 2019 um 21:28

    Ich habe nach einer Hausdurchsuchung meinen Führerschein abgenommen bekommen weil man bei mir 44 gr Gras fand hatte allerdings weder ein Auto noch bin ich gefahren nun .eine frage ist das gerechtfertigt und wie bekomm ich den ohne mpu zurück

    • Nicole S
      Am 8. Oktober 2023 um 6:14

      Leider gar nicht 10-15 Jahre warten

  4. Tanja
    Am 7. Juni 2019 um 7:43

    Hallo,

    Ich habe 2010 meinen Führerschein wegen Trunkenheitsfahrt über 1,0 Promille, verloren.
    Danach bin ich noch ohne Führerschein gefahren und wurde dafür 2013 verurteilt. Seit dem gibt es keine Auffälligkeiten mehr.

    Kann ich schon jetzt einen Antrag auf Neuerteilung stellen? Ich weiß nicht ob die Sperrfrist mit Entzug des Führerschein anfängt oder mit der Verurteilung.

    Danke!

  5. Marie-Carolin S.
    Am 3. Juni 2019 um 14:22

    Hallo zusammen,

    mein Freund hat nach einer 12-monatigen Sperrfrist die Fahrerlaubnis wiedererlangt. Das ist jetzt ca. 3 Monate her. Jetzt ist er in einen rote Ampel Blitzer gefahren (weniger als 1 Sekunde, ohne Gefährdung). Hat das außer dem Bußgeld und dem Punkt noch weitere Konsequenzen?

    Vielen Dank für eure Antwort

  6. Mathias Q.
    Am 25. Mai 2019 um 9:28

    Hallo leidensgemeinde in Berlin,
    Habe am Freitag dem 24.5.19 meinen Antrag auf Wiedererteilung nach 15 Jahren des FS Klasse BE beantragt. Die Bearbeiterin sagte mir das es bis zu 3 Monate dauern kann bis ich benachrichtigt werde, das ich den FS abholen kann. Nur das ich höchstwarscheinlich darauf verzichten muss einen LKW bis 7,5 t fahren kann also nur noch bis 3,5 t.( Eigentlich EGAL)
    So wenn ich ihn wirklich in der Hand halte werde ich mich wieder melden.

  7. Klaus -Günter Z.
    Am 12. Mai 2019 um 17:11

    ich musste nach einem unfall im jahr 2013 mit fahrerflucht nach dem gerichtsurteil den führerschein für 7 monate abgeben , dann sagte mir die führerscheinstelle das mein führerschein eingezogen wurde und ich eine mpu machen müsste die nicht bestanden wurde da ich eine frage nicht beantworten konnt , die psychologin fragte mich was ich im jahr 2000 gemacht hatte was zu dem zeitpunkt 10 jahre zurück lag. muss ich wieder zur mpu oder bekomme ich den führerschei so wieder. mfg klaus

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 6. Juni 2019 um 16:20

      Hallo Klaus-Günter,

      in der Regel werden Sie Ihren Führerschein nicht zurückbekommen, ohne einen Nachweise über eine erfolgreich bestandene MPU vorzulegen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie in unserem Ratgeber: https://staging.bussgeldkatalog.org/fuehrerschein-ohne-mpu/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Markus
    Am 10. Mai 2019 um 11:44

    Ist dieser Threat geschlossen?

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 24. Mai 2019 um 15:31

      Hallo Markus,

      auf bussgeldkatalog.org gibt es aktuell noch kein Forum. Wir bieten nur diese Kommentarfunktion an. Alle Kommentare werden von uns geprüft und manuell veröffentlicht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Markus M.
    Am 8. Mai 2019 um 13:28

    Hallöle
    Hatte 2004-2006 eine schwierige Zeit in Stuttgart.Führerscheinsperre 6mon.2004 wegen Auffahrunfall 0,9 Prom.
    2006 arbeits u.wohnungslos;betrunken angetroffen von Polizei in Park und Fahrrad neben mir.Damals wurde mir der Schein entzogen wg.“charakterlicher“Mängel.
    Lebe jetzt in Freiburg,brauchte den Deckel hier nicht.Jetzt Antrag gestellt mit Auflage,MPU zu machen.(Gemacht,aber negativ-Auflage Screening wg.Alkohol)Mein Verdacht-habe versäumt,vor MPU Akteneinsicht zu verlangen,wahrscheinlich wurde die Akte nach Ablauf der Frist und vor Versendung zur MPU nicht bereinigt.Habe Antrag erstmal zurückgezogen und steh jetzt erstmal so blöd rum.Kann mir einer nen Tipp geben?

  10. Tobias
    Am 3. Mai 2019 um 14:53

    Hallo. Ich habe meinen Führerschein schon vor über 15 Jahren wegen Trunkenheit verloren. Habe während dieser Zeit aber ständig mit einem Mofa am Strassenverkehr teilgenommen. Keine Auffälligkeiten. Wird dies bei einem Antrag auf Wiedererteilung berücksichtigt? Danke im Voraus.

  11. Felix
    Am 9. April 2019 um 20:43

    Hallo … Ich habe meinen Führerschein durch ein Gerichtsurteil im August 2004 entzogen bekommen mit 2 jähriger Sperrfrist und MPU. Ab wann kann ich die Wiedererteilung beantragen ohne MPU. Und muss ich Prüfungen neu machen oder bekomme ich ihn so zurück.

    MFG Lix

  12. staging.bussgeldkatalog.org
    Am 9. April 2019 um 17:08

    Hallo Renate,

    nach 15 Jahren wird der Eintrag über die MPU tatsächlich aus Ihrer Akte gelöscht. Das gilt allerdings nur, wenn Sie sich im Straßenverkehr fünf Jahre lang nichts zu Schulden kommen lassen. Im sechsten Jahr beginnt dann eine Art Verjährungsfrist von 10 Jahren. Ob die Voraussetzungen bei Ihnen gegeben sind, können wir aufgrund Ihrer Darstellung leider nicht beurteilen (auch als Radfahrer können Sie beispielsweise im Straßenverkehr eine Ordnungswidrigkeit begehen).

    Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Baris
    Am 4. April 2019 um 23:07

    Ich habe seit 2007 einen Führerschein jedoch musste ich mein führerschein 2014 abgeben und musste eine mpu machen die mpu habe ich am 03.04.2019 bestanden meine Frage ist muss ich nochmal zur Fahrschule oder bekomm ich meinen Führerschein sobald ich die Unterlagen vom Gutachten erhalten habe? Der Antrag wurde schon gestellt Sehtest etc. habe ich alles erledigt?

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 28. Mai 2019 um 17:20

      Hallo Baris,

      in der Regel müssen Sie nicht nochmal zur Fahrschule. Das ist von der Fahrerlaubnisbehörde abhängig. Wenn Sie lange Zeit keinen Führerschein hatten, ist es möglich, dass die Behörde von Ihnen verlangt, Theorie- und Praxisstunden durch eine Fahrschule nachzuweisen. Normalerweise wird das aber nicht verlangt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. P.S.
    Am 2. April 2019 um 16:38

    Wenn einem der Führerschein neu erteilt wird(mit MPU), aber der erste Führerschein 2008 gemacht wurde, und 2016 neu erteilt wird, muss das Jahr dann 2016 sein oder bekommt man auch 2008 wieder ? Brauche das jetzt für die Arbeit !. Führerschein musste im Jahr 2013 abgegeben werden.

    Danke für die Antwort

  15. M
    Am 31. März 2019 um 19:43

    Mein Sohn , heuter 50 Jahre alt, hatte bedingt durch den Stiefvater, war war seit der Lehre depressiv, konnte nicht mehr
    schlafen. Wurde dann depressiv, weil mein Mann ihm später verboten hat, mein Haus zu betreten. Dann wurde es noch schlimmer. Seine Hausärztin hat ihn dann an eine Psychologin überwiesen, die ihn dann eine große Menge Antipsychotika
    verschrieben hat, Problem war, daß er nach 14 Tagen alle Tabletten genommen hat und wie sich herausstellte, eine Stunde
    später, als ich ihn gefunden habe, wäre er gestorben, war 3 Tage im Koma ist dann alles gut gelaufen. Zweiter Selstmordversuchnach Kündigung durch Arbeitgeber, weil er tagelang nicht schlafen konnte. Da wollte er sich von
    der Autobahnbrücke stürzen, hat ihn aber ein Autofahrer wohl im letzen Moment runtergeholt, daran fehlte ihm aber die Erinnerung, kam dann in die Uniklinik Lübeck, nach der medizinischen Einstellung wurde es noch schlimmer, zitterte am ganzen Koerper, war aggressiv, hatte Hallus.Hat dann getrunken in Spelunken am Bahnhof, wurde 2 mal überfallenauf dem Rückweg und ausgeraubt.Wir haben vor einigen Jahren eine Psychologin gefunden, die die ihn sehr gut eingestellt hat, Ursache, seit Jugendalter manisch depressiv, trinkt seit dem keinen Alkohol mehr, ist eher sehr ruhig, ist wegen seiner Krankheit Frührentner,aber wieder fitt im Kopf, ist nebenbei bei der Diakonie in der Tischlerwerkstatt beschäftigt.
    Er ist ohne Frage auf Grund seiner Intelligenz in der Lage, ein Auto zu führen mit Umsicht.Das sind jetzt 10 Jahre her, als er den Führerschein abgeben musste, weil er eine Freundin, auf deren Anruf abholen sollte. Hat den Sraßenverkahr nich gefärdet, ist im Graben gelandet, weil daß Auto schlapp machte. Ist dann vor der Polizei geflüchtet, weil derjenige, den er angesprochen hat, den Wagen aus dem Graben zu schieben, die Polizei angerufen hat, da gabs für ihn nur eins Flüchten
    oder Angriff, er hat flüchten gewählt. Fleppen weg.
    Grund auf Aggession gegen Polizeibeamte nehme ich an, weil er seinen Stiefvater wegen Körperverlerzung bei der Polizei
    in MVP anzeigen wollte, dies aber nicht angenommen wurde, weil der Vater des Stiefvaters ein vorbildlicher Genosse sei, hat er noch mehr gelitten.
    Was soll er tun, er ist kleen, möche seinen Führerschein gerne wiederbekommen

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