Geschwindigkeitsüberschreitung in der Schweiz: Busse oder Geldstrafe?

Von Sascha Münch

Letzte Aktualisierung am: 14. August 2025

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Null Toleranz in der Schweiz bei Geschwindigkeitsüberschreitung

Eine Geschwindigkeitsübertretung in der Schweiz wird mit hohen Bussen sanktioniert.
Eine Geschwindigkeitsübertretung in der Schweiz wird mit hohen Bussen sanktioniert.

Anstatt die über 3.350 Gipfel und die mehr als 2.000 Höhenmeter bei einer Spritztour mit dem Auto genüsslich zu passieren, drückten knapp 2 Millionen Verkehrsteilnehmer 2014 außerorts und auf der Autobahn zu sehr aufs Gaspedal und gerieten dadurch in Konflikt mit dem Bussenkatalog der Schweiz wegen missachteter Geschwindigkeit.

Auch innerorts passten sich rund 2,1 Millionen Kraftfahrzeugführer bei ihrer Fahrt nicht an das vorgeschriebene Tempo an und ließen sich so eine mit einer Strafe versehene Geschwindigkeitsüberschreitung in der Schweiz zu Schulden kommen. Was die Staatskassen füllt, reißt dem Temposünder ein beachtliches Loch ins Portemonnaie, denn die Bussen für eine Geschwindigkeitsüberschreitung sind zum Teil enorm. Wird die Höchstgeschwindigkeit in der Schweiz mit Auto, Motorrad oder Lkw gar über ein gewisses Maß hinaus verletzt, handelt sich der Fahrer eine Anzeige ein, die kein Bußgeld mehr, sondern eine Geldstrafe nach sich ziehen kann.

Im folgenden Ratgeber erhalten Sie unter anderem einen Überblick darüber, mit welchen Bussen Delikte der Geschwindigkeit in der Schweiz belegt sind, an welche Tempolimits Sie sich beim Fahren halten sollten und ob der Bussenkatalog in Deutschland ebenso wie für Schweizer anwendbar ist, eine schweizer Strafe oder gar ein Fahrverbot also in Deutschland vollstreckt werden kann.

Hinweis: Im Schweizerischen handelt es sich um den Bussenkatalog und die Busse, was analog für den deutschen Bußgeldkatalog und das Bußgeld steht. Im folgenden Text wird daher die Schreibweise entsprechend angepasst.

FAQ: Geschwindigkeitsüberschreitung in der Schweiz

Wie werden Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Schweiz festgestellt?

Wie auch in Deutschland kommen hier hauptsächlich Blitzer zum Einsatz.

Wie teuer ist eine Geschwindigkeitsüberschreitung in der Schweiz?

Dies hängt von der Höhe der Geschwindigkeitsüberschreitung ab. Die Geldbusse beträgt mindestens 18 Euro.

Drohen mir Punkte in Flensburg bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung in der Schweiz?

Nein, Eintragungen im Fahreignungsregister müssen Sie nicht fürchten.

Sicherheit – Priorität auf Schweizer Straßen

Laut dem TCS, den Touring Club Schweiz Verkehrs (vergleichbar mit dem ADAC hierzulande), stellen Fälle der Geschwindigkeitsüberschreitung in der Schweiz eine der Hauptursachen für tödliche Unfälle dar. Entsprechend wichtig ist es aus staatlicher Sicht, für Autofahrer die Folgen einer Tempoüberschreitung in der Schweiz so empfindlich wie möglich zu gestalten. Je höher die Ordnungsbussen bei missachteter Geschwindigkeit sind, desto eher besteht die Möglichkeit, dass der ein oder andere künftig derartige Zuwiderhandlungen des Verkehrsrechts vermeidet.

Grundlage für eine Geschwindigkeitsbusse in der Schweiz bzw. für das Greifen des mehrgleisigen Sanktionssystems sind zum einen die vorgeschriebenen Tempolimits und zum anderen ein ausgebautes Überwachungsnetz durch Blitzer und Radarfallen, welches Verkehrssünder ertappt.

Vorschriften zur Geschwindigkeitsbegrenzung in der Schweiz

Blitzer und Radarfallen dokumentieren eine Geschwindigkeitsüberschreitung in der Schweiz.
Blitzer und Radarfallen dokumentieren eine Geschwindigkeitsüberschreitung in der Schweiz.

Nicht nur in Deutschland existieren feste Regeln für die Geschwindigkeit. Auch die Schweiz schreibt einem Autofahrer genau vor, wie schnell er im Stadtgebiet, außerorts oder auf der Autobahn maximal unterwegs sein darf. Ausgangspunkt ist hier die Verkehrsregelverordnung (VRV), die in Artikel 4a die allgemeine Höchstgeschwindigkeit definiert. Sie ist demnach Grundlage für die Strafen aus dem Bussenkatalog bei überschrittener Geschwindigkeit in der Schweiz. Demnach liegt bei Übertretung folgender Grenzen eine Geschwindigkeitsüberschreitung in der Schweiz vor:

  • Autobahn: 120 km/h
  • Autostraßen: 100 km/h
  • Haupt- und Nebenstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften: 80 km/h
  • innerorts: 50 km/h

Davon abweichend können Blitzer in der Schweiz bußgeldbedingte Kosten jedoch auch bei niedrigerem Tempo nach sich ziehen, wenn durch Verkehrszeichen für gewisse Streckenabschnitte oder einen begrenzten Zeitraum andere Werte gelten.

Wurde aufgrund einer hohen Verkehrsbelastung, einer Baustelle oder Ähnlichem das Tempo herabgesetzt, kann so trotz Unterschreitung der allgemeinen Höchstwerte eine Geschwindigkeitsüberschreitung in der Schweiz wegen Missachtung der zeitweisen Tempobegrenzung vorliegen.

Typisch sind zudem Abschnitte, sogenannte Zonen, innerhalb derer eine niedrigere Geschwindigkeit vorgeschrieben ist. Innerorts sind beispielsweise 20er oder 30er Zonen üblich. Außerorts sind teilweise Tempo-70-Zonen eingerichtet.

Beweis einer Geschwindigkeitsüberschreitung in der Schweiz: Blitzer und Radarfallen

Die meisten Autofahrer wurden sicher schon einmal durch das allzu bekannte Blitzen aus ihrer Fahrkonzentration gerissen. Mit einem erschreckten Blick auf den Tacho wird dann schnell errechnet, wie weit das Tempolimit überschritten wurde und wie hoch das Bußgeld sein wird. Derartige feste oder mobile Radarfallen werden oftmals als Schikane empfunden. Allerdings dienen sie zum einen der Sicherheit auf den Straßen und sie überprüfen zum anderen, ob geltendes Recht eingehalten wurde.

In der Schweiz existieren ca. 4.300 Blitzer. Die meisten Überwachungsanlagen finden sich in Zürich, Luzern und Schaffenhausen.

Ein Fahrer gilt ab einer gewissen Geschwindigkeitsüberschreitung in der Schweiz als Raser.
Ein Fahrer gilt ab einer gewissen Geschwindigkeitsüberschreitung in der Schweiz als Raser.

Betrieben werden die automatischen Anlagen zur Dokumentation von Fällen der Geschwindigkeitsübertretung in der Schweiz von der Verkehrskontrollabteilung (VKA). Neben der Überwachung von Unfallschwerpunkten werden Blitzer auch zur Lärm- oder Abgasminderung in Wohngebieten eingesetzt. In der Verordnung des schweizerischen Bundesamtes für Straßen (ASTRA) zur Straßenverkehrskontrollverordnung (VSKV-ASTRA) sind in Artikel 8 die sogenannten Sicherheitmargen – in Deutschland wird von Toleranzen gesprochen – geregelt, die Einfluss auf die Höhe der Schweizer Geschwindigkeitsbussen in Luzern, St. Gallen und Co. haben. Es gelten unter anderem folgende Abzüge:

  • Radarmessungen oder Abschnittsgeschwindigkeitskontrollen (Section Control)
  • Lasermessungen

Ist nach Abzug dieser Werte eine Geschwindigkeitsübertretung in der Schweiz vorhanden, folgt eine Sanktionierung des Fahrers, die sich verschiedenartig darstellen kann.

Die Schweiz und ihr Sanktionssystem

Grundsätzlich erfolgt je nach Schweregrad der Geschwindigkeitsübertretung in der Schweiz ein anderes Sanktionierungsverfahren.

Bei geringen Verkehrsregelverletzungen, die von Polizeibeamten oder automatischen Überwachungsanlagen dokumentiert werden, richten sich die Radarstrafen der Schweiz nach einem einfachen Ordnungsbussenverfahren.

Die Höhe der Busse richtet sich nach den Angaben von Ordnungsbussengesetz (OBG) sowie Ordnungsbussenverordnung (OBV). Diese legen die Radarbussen der Schweiz für diese Verstöße fest:

  • Geschwindigkeitsübertretung innerorts der Schweiz von 0-15 km/h
  • Geschwindigkeitsübertretung außerorts der Schweiz von 0-20 km/h
  • Geschwindigkeitsübertretung auf Autobahnen der Schweiz von 0-25 km/h
Eine Geschwindigkeitsüberschreitung in der Schweiz kann eine Freiheitsstrafe begründen.
Eine Geschwindigkeitsüberschreitung in der Schweiz kann eine Freiheitsstrafe begründen.

Bei Weigerung des Verkehrssünders, den entsprechenden Betrag zu zahlen, oder bei schwerwiegenderen Zuwiderhandlungen wird ein ordentliches Strafverfahren eingeleitet. Dieses kommt bei groben Verkehrsregelverletzungen zur Anwendung, also wenn innerorts eine Übertretung bis zu 24 km/h vorlag, außerorts eine Überschreitung bis zu 29 km/h und auf Autobahnen eine Missachtung um bis zu 34 km/h.

Bei darüber hinausgehenden Verstößen, handelt es sich um strafrechtliche Vergehen, die mit Geld- oder Freiheitsstrafe belegt werden können. Da das ordentliche Verfahren kostenpflichtig ist, muss der Verkehrssünder nicht nur die Busse selbst zahlen, sondern es kommen zusätzlich Bearbeitungsgebühren hinzu, die beim einfachen Verfahren entfallen.

Neben den strafrechtlichen Konsequenzen in Form von Radarbussen der Schweiz können bei verkehrsrechtlichem Fehlverhalten außerdem verwaltungsrechtliche Sanktionen folgen. Diese werden in einem Administrativverfahren bestimmt. Die üblichsten Maßnahmen sind die Verwarnung und die Entziehung des Führerscheins (schweizerisch: Fahrausweisentzug).

Sind Geschwindigkeitsbussen der Schweiz von Deutschen zu zahlen?

Hat sich ein deutscher Verkehrssünder eine Geschwindigkeitsübertretung in der Schweiz zu Schulden kommen lassen, kann er von den Beamten hierzulande dazu aufgefordert werden, den Schweizer Strafzettel zu bezahlen. Bis vor Kurzen besaßen die deutschen Behörden mangels Vollstreckungsabkommen jedoch keine rechtliche Grundlage, um die Strafe bzw. das Bußgeld, schweizerisch die Busse, zu vollstrecken, den Deutschen also zur Begleichung der Busse mit Zwangsmaßnahmen zu bringen.

Dies ändert sich mit dem neuen Vertrag zwischen beiden Ländern. Ab dem 01.05.2024 ist die Vollstreckung von Bussen ab einer Höhe von 80 Schweizer Franken bzw. 70 Euro in Deutschland möglich. Zuständig für die Vollstreckung ist das Bundesamt für Justiz.

Ein Fahrverbot oder ähnliches gilt allerdings nur in dem Land, in dem es ausgesprochen wurde. Wird einem deutschen Urlauber nach schweizerischem Recht ein Fahrverbot verordnet, ist dieses nur in der Schweiz selbst vollstreckbar.

Auch nutzen manche Schweizer Behörden die Möglichkeit, deutsche Inkassounternehmen einzusetzen, welche die Schulden eintreiben können. Geschieht dies nicht, wird der deutsche Verkehrssünder spätestens bei einer erneuten Einreise in die Schweiz mit seinem verkehrsrechtlichen Fehltritt konfrontiert werden. Es kann die Einreise verweigert, die Zahlung der Busse eingefordert, das Auto beschlagnahmt und sogar eine Ersatzstrafe vollstreckt werden.

Übersicht über Geschwindigkeitsbussen der Schweiz (CH)

Sehen Sie hier eine Übersicht über die in der Schweiz üblichen Geschwindigkeitsbussen auf der Autobahn, innerorts oder außerorts:

Ge­schwin­dig­keits­ü­ber­schrei­tung in der SchweizBu­ße / Stra­feFahr­ver­bot & wei­te­re Fol­gen

in­ner­orts

1-5 km/h40 CHF
6-10 km/h120 CHF
11-15 km/h250 CHF
16-20 km/hun­be­stimm­te hohe Bu­ßeVer­war­nung
21-25 km/hun­be­stimm­te hohe Bu­ße bis Frei­heits- oder Geld­stra­fe(1 Monat)1 M
Über 25 km/hAn­zei­ge(3 Monate)3 M

außerorts

1-5 km/h40 CHF
6-10 km/h100 CHF
11-15 km/h160 CHF
16-20 km/h240 CHF
21-25 km/hun­be­stimm­te hohe Bu­ßeVer­war­nung
Über 25 km/hun­be­stimm­te hohe Bu­ße bis Frei­heits- oder Geld­stra­fe(1-3 Monate)1-3 M

Autobahn

1-5 km/h20 CHF
6-10 km/h60 CHF
11-15 km/h120 CHF
16-20 km/h180 CHF
21-25 km/h260 CHF
Über 25 km/hun­be­stimm­te hohe Bu­ße bis Frei­heits- oder Geld­stra­fe(Verwarnung bis hin zu 3 Monaten)Ver­war­nung bis 3 M

Autofahrern, die in einer 30er Zone 70 km/h, in einer 50er Zone 100 km/h fahren, ein Limit von 80 km/h um 60 km/h überschreiten oder die bei höheren Maximalgeschwindigkeiten 80 km/h zu schnell fahren, wird ein strafrechtliches Vergehen zur Last gelegt. Sie gelten gesetzlich dann als Raser. Es folgt eine Freiheitsstrafe von einem bis zu vier Jahren, eine Entziehung des Führerscheins von mindestens zwei Jahren sowie unter Umständen die richterliche Einziehung und Beschlagnahmung des Fahrzeugs, sodass der Betreffende vorerst nicht mehr Auto fahren kann.

Weiterführende Ratgeber zum Thema:

Über den Autor

Sascha Münch (Rechtsanwalt)
Sascha Münch

Nachdem Sascha Münch sein Jura-Studium in Bremen abgeschlossen hatte, absolvierte er sein Referendariat am OLG Celle. 2013 erhielt er die Zulassung zum Rechtsanwalt und 2019 wurde er zum Notar bestellt (seit 2021 Notar a. D.). Als Autor für bussgelkatalog.org verfasst er u. a. Ratgeber zum Bußgeldverfahren.

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91 Kommentare

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  1. Maik
    Am 6. Dezember 2024 um 17:04

    Hallo, ich war heute auf der Schweizer Autobahn ( erlaubt waren 100kmh) mit ca 129-130 km/h geblitzt worden. Womit muss ich jetzt ungefähr rechnen?

  2. Paulo
    Am 7. Juli 2024 um 23:43

    Bin innerorts 50er zone 79 gefahren und wo ich die polizei auf der swite gesehen habe war ich schon 50.
    Denken sie sie haben mich gelazert ? Es waren 3 polizisten .. der eine hat mich angeschaut.
    Weiss aber nicht ob sie am lazern waren oder sie bei einem haus waren…

  3. Alois G
    Am 2. März 2023 um 11:46

    Ich habe in der Schweiz auf einer Straße bei einer durchgezogenen Linie gewendet und nun einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft bekommen mit einer überzogenen Bußgeldforderung von insgesamt 890 Franken bekommen. Kann das richtig sein?

  4. Mayer
    Am 9. Juli 2022 um 20:04

    Hallo, soeben wurde meine Freundin innerorts (50) mit ca 17km/h zu viel geblitzt. Sie selbst hat Ihren Hauptsitz in der Schweiz. Das Auto ist in Deutschland auf mich gemeldet. Wie wäre hier die Sachlage?

    Vielen Dank!!

    • Roman
      Am 23. April 2024 um 21:42

      16-20 km/h un­be­stimm­te hohe Bu­ße Ver­war­nung.
      Die Staatsanwaltschaft kommt dazu.
      Kosten der Staatsanwaltschaft mit Busse etwa 1000 Fr (nur Busse 400 Fr.) Mit einer Rechtsschutzversicherung kann aber ein grosser Teil bezahlt werden.
      Gruss

  5. Bettina
    Am 6. Juli 2022 um 14:31

    Hallo,

    ich bin im Jahr 2018 bei der Durchfahrt der Schweiz zu schnell gefahren und habe einen Bußgeldbescheid/Strafbefehl bekommen wegen einer Geschwindigkeitsübertretung in Höhe von inzwischen insgesamt ca. 350 €, wenn ich nicht zahle 3 Tage Ordnungshaft.
    Wann verjährt dieser Verstoß?
    Danke :9

  6. Fabio
    Am 28. Juni 2022 um 10:06

    Hallo,
    hatte gestern eine Tour in die Schweiz und bin auf der Autobahnzufahrt (80er Zone) mit wahrscheinlich 130 geblitzt worden……..
    Womit muss ich rechnen?

    • Eddie S
      Am 19. November 2023 um 19:08

      ganz ehrlich,wenn ich die vielen Berichte lese,das es über 4300 Radarfallen in der Schweiz gibt,und solche überzogene strafen,,würde ich entweder versuchen mich an den ihre Vorschriften zu halten,oder ich würde die Schweiz gar nicht erst besuchen,oder dort durchfahren. Dann würde ich lieber einen Umweg nehmen ,,,oder der autohassenden Schweiz den Rücken zuwenden.

    • david
      Am 14. November 2022 um 11:44

      Ein update? Was ist nun passiert`

  7. David
    Am 19. März 2022 um 6:51

    Hallo Liebe Berater

    Wie lange dauert es denn ungefähr bis ein Bußgeldbescheid aus der Schweiz in Deutschland eintrifft?

  8. Mike
    Am 18. Oktober 2021 um 19:36

    Guten Tag,
    wenn man 16 km innerorts zu schnell ist, bekommt eine Übertretungsanzeige.
    Ist das dann schon eine Strafanzeige für eine Straftat, die dann doch in Deutschland vollstreckt werden kann oder kann hier auch nicht vollstreckt werden?

  9. Michael D.
    Am 29. August 2021 um 16:58

    Hallo,

    ich wurde in der Schweiz von hinten geblitzt ( 80er Zone / laut Tacho 102, wird noch einiges abgezogen ), muss ich den Strafzettel bezahlen wenn es vom Fahrer kein Foto gibt ?

    Grüße Michael

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 9. September 2021 um 13:02

      Hallo Michael D.,

      Grundsätzlich dürfen wir keine Rechtsberatung geben. Für genauere Informationen fragen Sie Ihren Anwalt oder einen Anwalt für Verkehrsrecht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Sabrina M
    Am 12. August 2021 um 17:23

    Ich bin bei einer 30 Zone leider ca. 15 km/h zu viel gefahren . War natürlich nicht mit Absicht . Was muss man dafür zahlen ? Danke für ihre Antwort im Voraus

  11. Berger
    Am 29. Juli 2021 um 23:19

    Bin in Bern/Landstr. 23 KM zu schnell gewesen — Busse 1800 CHF alles inclusive

    Die Strafen sind generell drakonisch in der Schweiz und es gibt Blitzer alle paar Kilometer. Man muß entweder sehr konzentriert fahren oder das Land meiden (das ist teilweise auch beabsichtigt).

    • Chrigi
      Am 13. September 2021 um 21:55

      Ich weiss nicht was Euer Problem ist. Haltet Euch an die Geschwindigkeitsbegrenzung und Ihr werdet keine Probleme haben und keine Bussen bezahlen. Heute haben ja fast alle Fahrzeuge ein Tempomat, schaltet ihn einfach ein wenn Ihr durch die Schweiz fährt. Auch wenn Ihr auf der Autobahn 126 statt 120 fährt wird nichts passieren da es eine Toleranz von 6kmh gibt. Fährt Ihr 130kmh und es blitzt, kostet es lediglich CHF 20.-. Wo liegt das Problem. Wenn Ihr gerne rast dann geht doch auf den Nürburgring.

      • A. Decker
        Am 24. März 2024 um 22:57

        oder als Schweizer, generell nach Deutschland, die Schwezer wissen warum! Die solltet ihr mal hören, wenn sie hier belangt werden!

  12. Siegfried B
    Am 9. Juli 2021 um 13:37

    Wir sind mitten in einem langen Atobahntunnel auf der A1 in Richtung Norden gebiltzt worden bei einer Beschränkung auf 100 km/h erwas 15 jm/h zu schnell.
    Unser Auto hat noch die französische Nummer von (entfernt von der Redaktion) vor dem Umzug nach Deutschland. Was tun, wenn uns ein Schweizer Bussgeldbescheid nicht erreicht?
    Wo kann ich nachfragen?
    Datum und ungefähre Uhrzeit sind bekannt. Es war ein langer Tunnel in der Nähe von Bern, Biltz in der Mitte.
    Eine Erhöhung des Bussgeldes wegen Unzustellbarkeit möchten wir in jedem Fall vermeiden, deshalb: Was tun?

    Vielen Dank!

    • Yannick
      Am 20. August 2021 um 12:53

      15 km/h sind nichts, die Schweiz hat mit Deutschland kein Abkommen zur Eintreibung von Busse. Euch kann in Deutschland garnichts passieren. Nur sollte die Verjährung bedacht werden und bis dahin die Schweiz gemieden werden. War bei mir auch so, bin auf der Autobahn ca. 11 km/h zu schnell gewesen, es kam zwar ein Brief an aber den muss man nicht bezahlen, weil die Schweiz nicht die Gesetzliche Verfügung hat in Deutschland Busse eintreiben zu können. Die Schweiz ist nicht in der EU, wo die Bagatellgrenze von 70€ gültig ist.

      Man sollte halt nicht so sehr übertreiben, dass man angehalten wird, dann wollen die direkt das Geld sehen…

  13. Jannic
    Am 21. Juni 2021 um 8:04

    Guten Morgen, ich bin gestern auf der Autobahn (Balerna/Tessin – Nähe Italienische Grenze) mit 87Km/H geblitzt worden.
    Wie ich im Internet nachlesen konnte, gilt hier ein Tempolimit von 100 Km/H, wieso wurde ich geblitzt? Ein Gebotsschild, welches auf eine Abweichende Höchstgeschwindigkeit hindeutet.
    Kann es sein, dass die Blitzer teilweise „fehlerhaft“ bei niedrigerer Geschwindigkeit ausgelöst werden?

    Vielen Dank

  14. Jan N
    Am 23. Januar 2021 um 18:24

    ICH WERDE NIE IN DIE SCHWEIZ MIT DEM AUTO FAHREN ! (wegen dieses Artikels)

  15. Geiß
    Am 14. Januar 2021 um 12:34

    Bei 3 kmh mehr wird schon abgezogt, das ist wirklich lachhaft und mit der sprichwürtlichen Bürokratie u. Sturheit der Schweizer zu erklären.
    Ebenso das beschlagnahmen des Autos mit anschliessender Versteigerung ist doch wohl eine bodenlose Frechheit. Busse für Raserei ja, aber bitte mit Maßen. liebe Eidgenossen

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