Wie hoch ist die Kfz-Steuer für mit Diesel betriebene Fahrzeuge?
Letzte Aktualisierung am: 14. August 2025
Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten
Die Kfz-Steuer für Diesel-Pkw ist leicht zu berechnen

Benzin oder Diesel? Vor einem Autokauf verlangt diese elementare Frage nach einer Entscheidung. Die Antriebsart der Kfz ist eines der Hauptunterscheidungsmerkmale in der Autowelt. Der jeweilige Kraftstoff wird daher im Sprachgebrauch stellvertretend für das gesamte Fahrzeug genutzt: Es ist von „Benzinern“ oder „Dieseln“ die Rede.
Der Kraftstoff ist nicht nur im Einkauf unterschiedlich teuer: Auch die Höhe der fälligen Kfz-Steuern variiert je nach Antriebsart. Dieselfahrzeuge sind zwar auf der Tankstelle kostengünstiger, verursachen dafür aber meist höhere Steuern. Doch wie hoch genau ist die Kfz-Steuer für Ihren „Diesel“ und wie funktioniert die Berechnung?
Wie hoch ist Ihre Kfz-Steuer? Jetzt berechnen!
Inhaltsverzeichnis:
FAQ: Kfz-Steuer für Diesel
Ja, für Dieselfahrzeuge fallen höhere Kfz-Steuern an, da diese mehr Schadstoffe ausstoßen. Im Jahr 2018 gab es zudem eine Kfz-Steuererhöhung.
Wurde Ihr Diesel-Fahrzeug vor dem 01.07.2009 erstmalig zugelassen, richtet sich die Kfz-Steuer nach der Schadstoffklasse. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Für Diesel-Fahrzeuge, die nach dem 01.07.2009 erstmals zugelassen worden sind, ist je angefangene 100 ccm Hubraum 9,50 Euro zu zahlen. Hinzu kommt ein Zusatzbetrag von 2 Euro je Gramm CO2-Ausstoß über dem Freibetrag.
Für Dieselfahrzeuge mit der Schadstoffklasse Euro 6 wurde zwischen 2011 und 2013 eine Steuerbefreiung von 150 Euro pro Jahr gewährt. Diese Regelung ist jedoch mittlerweile ausgelaufen. Dennoch existieren gewisse Diesel, deren Halter grundsätzlich von der Steuer befreit sind. Dazu gehören z. B. Zugmaschinen der Landwirtschaft und Einsatzfahrzeuge von Polizei und Feuerwehr. Eine genaue Liste finden Sie hier.
Kfz-Steuererhöhung seit 2018!
Am 1. September 2018 trat das „Sechste Gesetz zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes“ in Kraft, welches ein strengeres Abgas-Prüfverfahren für neuzugelassene Pkw vorsieht. Da das neue WLTP-Verfahren („Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure“) realitätsnähere Ergebnisse liefert als bis dato angewandte Abgastests, werden die CO2-Werte wohl höher ausfallen als bisher. Für Neuzulassungen ab dem 1. September 2018 bedeutet dies entsprechend eine Kfz-Steuererhöhung. Für Fahrzeuge, die vor diesem Datum zugelassen wurden, bleibt jedoch alles beim Alten.
Die Kfz-Steuer für Dieselfahrzeuge berechnen: So geht’s!

Kfz-Steuerabgaben sind für nahezu jedes Fahrzeug fällig. Der Erhalt der Straßen bzw. die Beseitigung der durch die Fahrzeuge entstandenen Schäden sollen durch die mitunter hohen Abgaben finanziert werden. Aus diesem Grund müssen Lkw-Halter beispielsweise mehr Steuern bezahlen als Pkw: Durch ihr hohes Gewicht strapazieren sie das Straßennetz deutlich mehr.
Auch die Umweltbelastungen, welche eine Auto während der Fahrt verursacht, werden bei der Berechnung der Kfz-Steuer einbezogen. Emissionsschwache Fahrzeuge erhalten dadurch einen Vorteil. Wie hoch ist also die Steuer für ein Auto, das mit Diesel angetrieben wird? Um diese Frage zu beantworten, sind aufgrund einer Gesetzesänderung zwei Fälle voneinander zu unterscheiden:
- Das Auto wurde vor dem 01.07.2009 erstmals zugelassen
- Die Erstzulassung erfolgte nach diesem Stichtag
Im Folgenden sollen beide Varianten beispielsweise durchgerechnet werden.
Erstzulassung vor 2009: So hoch ist die Kfz-Steuer für Ihren „Diesel“
Wurde Ihr Auto vor oben erwähnten Stichdatum erstmal zugelassen, berechnen Sie die Steuerabgaben Ihres Kfz mithilfe folgender Steuertabelle. Bei mit Diesel betriebenen Fahrzeugen ist an dieser Stelle die Schadstoffklasse bzw. die Umweltplakette relevant:
| Schadstoffklasse | Steuersatz je angefangene 100 ccm Hubraum |
|---|---|
| Keine – Sonstige | 37,58 Euro |
| Keine – Ohne Fahrverbot bei einem Ozonalarm | 33,29 Euro |
| Euro-1 | 27,35 Euro |
| Euro-2 | 16,05 Euro |
| Euro-3 bis Euro-6 | 15,44 Euro |
Beispiel: Die Kfz-Steuer für einen Diesel mit Euro-4- oder -5-Plakette mit einem Hubraum von 1400 ccm beträgt:
(1400/100) x 15,44 = 216,16 Euro
Bedenken Sie bei Ihrer Berechnung: Der Satz gilt je angefangene 100 ccm Hubraum. Beträgt dieser bei Ihrem Pkw beispielsweise 2340 ccm, ist dieser zur korrekten Steuerermittlung auf 2400 ccm aufzurunden.
Die richtige Schadstoffklasse finden

Möchten Sie die Kfz-Steuer für ein Auto berechnen, das mit Diesel angetrieben wird, ist die passende Schadstoffklasse zu bestimmen.
Kennen Sie diese nicht, können Sie die Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. den alten Fahrzeugschein zu Rate ziehen.
In der Zulassungsbescheinigung finden Sie eine entsprechende Schlüsselnummer in dem Feld 14.1. Lediglich die beiden letzten Ziffern sind an dieser Stelle relevant.
Besitzen Sie noch einen Fahrzeugschein, nehmen Sie das Feld „zu 1“ in Augenschein. Auch hier müssen Sie nur die letzten zwei Ziffern berücksichtigen.
| Schadstoffklasse | Schlüsselnummern |
|---|---|
| Andere | 00, 05, 06, 07, 08, 10, 15, 17, 19, 20, 23, 24, 88 |
| Euro-1 | 01, 02, 03, 04, 09, 11, 12, 13, 14, 16, 18, 21, 22, 77 |
| Euro-2 | 25, 26, 27, 28, 29, 34, 35, 40, 41, 59, 71 |
| Euro-3 | 30, 31, 36, 37, 42, 44 bis 61 |
| Euro-4 | 32, 33, 38, 39, 43, 62 bis 70 |
| Euro-5 | 35AO bis 35MO |
| Euro-6 | 36NO bis 36YO |
Berechnung der Kfz-Steuer für „Diesel“, die ab 2009 zugelassen wurden
Zum 01.07.2009 änderte sich die Berechnung der Steuer für Kfz, die mit Diesel angetrieben werden. Fahrzeuge, die ab diesem Datum an zum ersten Mal zugelassen wurden, werden nach folgender Regelung versteuert:
- Je angefangene 100 ccm Hubraum beträgt der Satz 9,50 Euro
- Zusätzlich sind 2 Euro für jedes Gramm CO2-Ausstoß zu bezahlen, welches über einen bestimmten Freibetrag liegt
Ab wann der CO2-abhängige Zusatzbetrag zu entrichten ist, hängt von dem Erstzulassungsdatum des Autos ab. Folgender Tabelle entnehmen Sie die erlaubten Freigrenzen:
| Erstzulassung… | Freigrenze (in g/km) |
|---|---|
| nach 31.12.2011 | 120 |
| nach 31.12.2012 | 110 |
| nach 31.12.2014 | 95 |
Folgende zwei Beispielrechnungen verdeutlichen, wie sich die Autosteuer für mit Diesel betriebene Fahrzeuge zusammensetzt.

Beispiel 1: Eckdaten: VW Polo, Erstzulassung am 03.05.2010, Hubraum von 1400 ccm, CO2-Austoss von 119 g/km. Da der CO2-Austoß dieses Fahrzeugs innerhalb der steuerfreien Grenze liegt, ist lediglich der Hubraum zu berücksichtigen.
Steuer = Hubraum in ccm/ 100 x 9,5
Steuer = (1400/100) x 9,5
Steuer = 133
Die Kfz-Steuer für diesen „Diesel“ beträgt also 133 Euro im Jahr.
Beispiel 2: Eckdaten: Jeep Cherokee, Erstzulassung am 03.05.2013, Hubraum von 2777 ccm (zur Berechnung auf 2800 ccm aufgerundet), CO2-Ausstoß von 223 g/km.
Zunächst erfolgt auch hier die Rechnung gemäß Hubraum:
(2800/100) x 9,5 = 266
Da die CO2-Emission dieses Wagens über der steuerfreien Grenze liegt, müssen die entsprechenden Zusatzbeträge addiert werden.
(223-110) x 2 = 226
Insgesamt fallen für dieses Kfz also 266 + 226, also 492 Euro Steuern an.
Zum Vergleich: Bei Benzinern fallen lediglich 2 Euro je angefangene 100 cmm Hubraum an. Aus steuerlicher Sicht in ein benzinbetriebenes Fahrzeug daher deutlich günstiger.
Deshalb änderte sich die Steuer für Diesel-Pkw
Durch die Änderung des Steuerrechts für Autos sollen umweltbewusste Autobesitzer belohnt werden: Sie müssen einen deutlich niedrigeren Steuersatz bezahlen als Inhaber von emissionsstarken Kfz.
Auf diesem Weg wird ebenfalls Druck auf die Autohersteller ausgeübt, schadstoffarme Autos herzustellen. Bewusste Verbraucher informieren sich vor dem Kauf auch darüber, wie teuer die Kfz-Steuer für ihre neue Errungenschaft wird.
Da für Fahrzeuge mit Diesel die Kfz-Steuer bereits per se höher als für Benziner ist, stellt die Einhaltung der steuerfreien Grenze einen großen Vorteil dar.
Grundsätzlich ist Diesel weniger umweltfreundlich als Benzin. Bei der Verbrennung setzt ein Dieselfahrzeug deutlich mehr Stickstoffe und Kohlendioxyd frei. Allerdings konnten Autohersteller zumindest den CO2-Ausstoß durch technische Anpassungen in den letzten Jahren erheblich reduzieren.
Gibt es auch Diesel, die steuerbefreit sind?
Es gibt durchaus Fahrzeuge, die von der Kfz-Steuer befreit sind, oder zumindest gewisse Vergünstigungen genießen. Dabei handelt es sich zwar nicht immer um Autos mit Dieselmotor, allerdings galten in der Vergangenheit speziell Diesel-Pkw als steuerbefreit. Zwischen 2011 und 2013 gab es beispielsweise für Diesel (Euro 6) eine Steuerbefreiung von 150 Euro pro Jahr, wenn sie am 1. Januar 2011 erstmalig zugelassen worden waren. Diese Regelung ist jedoch mittlerweile ausgelaufen.

Doch auch wenn es keine Steuerbefreiung für Neuwagen bei einem Diesel mit Euro 6 mehr gibt, existieren dennoch gewisse Diesel, deren Halter grundsätzlich von der Steuer befreit sind. § 3 des Kraftfahrzeugsteuergesetzes (KraftStG) hält eine ganze Liste von Fahrzeugen bereit, deren Halter in den Genuss einer Kfz-Steuerbefreiung kommen. Diesel-Pkw werden zwar nicht explizit erwähnt, allerdings sind unter den betroffenen Fahrzeugen auch Diesel.
Ob diese steuerbefreit oder zulassungsfrei sind, erkennen Sie unter anderem am grünen Kennzeichen. Folgende Kfz können von der Steuer befreit werden:
- Fahrzeuge der Gemeinde (z. B. Straßenreinigung)
- Einsatzfahrzeuge von Bundeswehr, Polizei, Zoll, Feuerwehr, Katastrophenschutz etc.
- Diplomatenfahrzeuge und Dienstfahrzeuge anderer Staaten in Grenzgebieten
- Zugmaschinen der Land- und Forstwirtschaft
- Zugmaschinen und Wohnwagen des Schaustellergewerbes
- Ausländische Kfz, die nur zum Zwecke der Ausbesserung in Deutschland sind
- Ausländische Kfz, die Deutschland nur durchqueren (auf direktem Wege)
Des Weiteren können Autofahrer mit Behinderung je nach deren Behinderungsgrad eine Steuervergünstigung von 50 Prozent oder eine 100-prozentige Steuerbefreiung geltend machen.
Konnten wir Ihnen weiterhelfen? Dann bewerten Sie uns bitte:

(190 Bewertungen, Durchschnitt: 4,32 von 5)
Ich kann den abgegebenen Komentare nur beipflichten.Für ein neues Auto mit EURO6 zahle ich mehr Steuer als für ein Fahrzeug von 10 Jahren mit Dieselmotor,gleicher Hubraum und.PS. Das mag verstehen wer will. Vom Staat reine Abzocke,und das von ca.40 Millionen Fahrzeugen.Euch viele Zeit zum nachdenken!
Kurz und Knapp –
Ein Euro 5 Diesel der Xfach dreckiger ist als 6DTemp , würde mich beim Alhambra fast nur die Hälfte kosten . Ca. 200€ vs. 370!!!!
Wir haben wegen der besseren Abgasnorm extra ein Mj.19 für viel viel Schulden gekauft und werden dafür bestraft. Das ist so unerträglich für mich, das wir den Wagen nun lieber mit tausenden Verlust wieder verkaufen wie sich permanent abzocken zu lassen. Entweder Steuer nach Verbrauch oder Hubraum , aber nicht Willkürlich dämlich alles addieren
Dem Beitrag von Roger kann ich nur voll zustimmen.
Es ist wirklich die größte Schweinerei wie der deutsche Staat seine Bürger verarscht, um die Umwelt geht es auf keinen Fall.
ich habe bis jetzt ein Fahrzeug Bj 2011 mit 179 g CO2 Ausstoß gefahren – 328 .- Kfz Steuer/ Jahr.
Nun habe ich mir ein – meiner Meinung nach-moderneres Fahrzeug gekauft, Bj 2019 Euro 6 d temp mit 209 g CO2 Ausstoß, natürlich Abgasnachbehandlung und siehe da die KFZ Steuer beträgt 418.- €.
Da frage ich mich wieso lässt das KBA noch ein in Verkehr bringen von Fahrzeugen zu die mehr Immissionen als 12 Jahre alte Fahrzeuge
ausstoßen, beide Fahrzeuge haben einen Hubraum von 1956 ccm und 160 bzw. 163 PS
Außerdem habe ich noch einen Transporter, Zulassung als LKW, Bj 2009, Jahresteuer 198.- €.
Man sieht hier deutlich, es geht nicht um die Umwelt, sondern nur darum wie zocke ich den Bürger ab.
Glaubt denn wirklich jemand noch das es den Politikern um die Umwelt geht! Es geht nur um Steuereinnahmen um diesen riesigen Bundestag zu finanzieren und die Diäten schön hoch zu halten. Wenn China jede Woche weltweit ein neues Kohlekraftwerk plant und vorallem auch baut ist das doch auch allen egal weil dagegen sind wir machtlos. Der größte Teil dieses Planeten Scheisst auf Umweltschutz und Deutschland bzw deren Bürger sollen es richten .Kein Land der Welt wird derart mit Steuern im Verhältnis zu seinem Einkommen geknechtet wie dieses Flekchen Erde. Und den Todesstoss wird uns diese geniale Politik in der aktuellen Energiekrise geben. Danke an die Politik für nicht’s.
Wo bleibt das Gleichziehen der Steuern für Diesel mit Benzin ? Wieso zahlen Dieselfahrer mit EUR6 Fahrzeugen noch das doppelte an Steuern ? Alles Abzocke :( mit dem Preise erhöhen wurde sich nicht so viel Zeit gelassen …
Ich habe einige Transporter trotz der neusten Technologie, muss ich jetzt nicht nur mehr bezahlen für das Fahrzeug, dazu noch bullenpippi, und die gleiche Steuer bezahlen, völlig unlogisch. Nicht weniger weil umweltbewusst.
Hallo.
Wenn sich die Politik mal über die Holzlobby hermachen würde wäre uns mehr geholfen.
Wenn man bedenkt wieviel Fläche Regenwald abgeholzt wird ( denke mal so die Fläche in der größenordnung von Deutschland ) und was die Bäume an CO2 aus der Luft filtern und dabei noch wachsen würden, dann hätten wir warscheinlich kein Klimaproblem.
Aber die mächtige Holzlobby wagt sich keiner ran. Leider.
Und wir kleinen am anderen Ende der welt sollen das ausbaden. Und EUropa als vorreiter weil es die anderen nicht Juckt.
Schönen Dank
sehr wahr, nur verschließen alle die Augen davor. Alle greifen nur in den Geldbeutel des kleinen Mannes und keiner wehrt sich. Also warum ein neues Auto?
Ich verstehe das alles nicht C02 wir Deutschen Kaufen uns neue Autos das wir eine saubere Luft bekommen
und die Ausländer kommen mit unseren verkauften Autos nach Deutschland die wir ausgemußtert haben
und Verpesten unsere Luft wieder hat das schon mal ein Herr Scheuerer mitbekommen oder ein Politiker
es gehören alle in einen Sack.?????????????????????????
Die Ermittlung des CO2 Werts in der Zulassungsbescheinigung V.7 ist bei Neuwagen völlig undurchsichtig. Unabhängig davon, ob jetzt der Wert nach WLPT ermittelt wird, wie wird der Wert rechnerisch aus einem NEFZ Wert ermittelt/berechnet?
Auf Energie Labels wird noch in 8/2019 nur der NEFZ Wert ,gesetzlich verpflichtend!!, angegeben. Auf der Zulassungsbescheinigung Teil.1 und im Steuerbescheid steht nun ein ca. 20% höherer Wert für CO2, laut WLPT. (In meinem Beispiel: 121g/km anstatt 107g/km) Nach Einführung der neuen Bemessungsgrundlage (1.9.2018) wurde vereinbart, dass sie nach 12 Monaten überprüft und ggf. korrigiert werden sollte.
Ergo widersprechen sich indirekt 2 Gesetze! Daher sollten alle Betroffenen vorsorglich Widerspruch, mit Hinweis auf die Gesetzeslage, einlegen.
Trotz Widerspruch muss temporär die KFZ-Steuer bezahlt werden. Jedoch sollte sich eine Änderung zugunsten der Steuerpflichtigen ergeben, bekommt man die aufgrund möglicher fehlerhaften Bemessungsgrundlagen im Gesetzestext, ggf. zuviel bezahlte KFZ-Steuer zurück.
warum schreiben Sie : “ … Grundsätzlich ist Diesel weniger umweltfreundlich als Benzin. Bei der Verbrennung setzt ein Dieselfahrzeug deutlich mehr Stickstoffe und Kohlendioxyd frei. Allerdings konnten Autohersteller zumindest den CO2-Ausstoß durch technische Anpassungen in den letzten Jahren erheblich reduzieren … “
Ich habe `mal gelernt, dass Dieselmotoren absolut gesehen ( weniger Kraftstoffverbrauch + effizientere Verbrennung ) weniger Co2 ausstoßen als Benzinmotoren. Das stimmt wohl heute nicht mehr?
Habe einen Diesel Euro 6 d temp gekauft. Laut Prospekt 129g/kmCo2. Die Kfz-steuer setzt aber 171g/km Co2 an. Nirgends finde ich ein Rechenbeispiel dazu. Wer kann Auskunft geben ?
Danke.
Entsprechend den Empfehlungen des Verkehrsministers und anderer autoexperten ersetzte ich mein bisheriges Auto Euro Norm 5 durch einen gleichwertigen Neuwagen Euro Norm 6d. Die Folge ist eine kfz Steuererhöhung um 25%. Ich vermute deshalb, dass es der Bundesregierung nicht um die Schadstoffreduzierung geht sondern um eine weitere Steigerung der Steuereinnahmen.
Frage ist, was macht der Staat mit den Steuern?? verbessert er die Luft??
Werden dann die Ampeln besser geschaltet damit man nicht bei jeder Ampel anhalten muß?
Die Umwelt interessiert doch den Gesetzgebern überhaupt nicht,
man will Steuern einnehmen, möglichst viel, mehr nicht,
die neue KFZ – Steuer spült wieder mehr Geld in die Kassen, und das zählt,
die Gier ist unersättlich.
jeder redet über den Diesewahnsinn, der gar nicht so relevant für die Umwelt ist. Denn weltweit ist das Kraftfahrzeug mit ca. 5% an der Umweltverschmutzung beteiligt. Wir haben ein anderes Problem, denn es wurden bisher zur Schadstoffbelastung keine Flugzeuge mit einbezogen.
Man stelle sich vor , wenn ein Auto von A-B fährt, sind die Schadstoffwerte in ca. einen Jahr verschwunden. Ein Flugzeug Fliegt auch von A-B da sind diese Schadstoffwerte erst nach ca. 10 Jahren verschwunden. Warum?, der Schadstoffausstoß muss sich mit weniger Sauerstoff usw. teilen, da es in dieser höhe ( 10000- 11000 Metern ) eben fast nichts mehr vorhanden ist. Also über was reden wir jetzt?, über in den Urlaub zu fliegen?, oder ob wir zu hause bleiben müssen, da ein Flugverbot besteht.
Tatsache ist, die Flugzeuge transportieren die Schadstoffe direkt dort hin, wo wir sie nicht brauchen. Genauso wie das
Schädliche FCKW (Kühlmittel)was von da oben überhaupt nicht verschwindet. Da Kühlmittel die blöde Eigenschaft hat immer an die kälteste Stelle zu gehen. So wenn wir das gesamte ansehen, haben wir in der oben benannten Höhe einen Schadstoffteppich gelegt, der die Wärme auf der Erde nicht mehr in der Weltraum durchlässt und das ist unser Problem.
Kurze Anmerkung: Die Wärme geht immer zur Kälte und nie umgekehrt.