Wiederholungstäter: Drohen härtere Sanktionen?

Von Dr. Philipp Hammerich

Letzte Aktualisierung am: 11. August 2025

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Wiederholte Geschwindigkeits-, Alkohol- oder Drogenverstöße im Straßenverkehr

Wiederholungstäter müssen oftmals mehr Geld zahlen.
Wiederholungstäter müssen oftmals mehr Geld zahlen.

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) wurde dazu entwickelt, die Verkehrssicherheit in Deutschland zu gewährleisten. Im Verkehrsrecht gibt es daher für unterschiedliche Delikte auch ganz verschiedene Strafen.

Besonders im Bereich der Geschwindigkeitsüberschreitung sind die Bußgelder, Punkte und Fahrverbote stark gestaffelt. Etwas eindeutiger und drastischer sind die Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer. Gleiches gilt für das Delikt „Fahren unter Drogeneinfluss“. Die betroffenen Kraftfahrer müssen mit schweren Strafen rechnen.

Doch ab wann droht eigentlich ein Fahrverbot? Und wann muss an einer MPU teilgenommen werden? Wann sprechen Juristen von einer Wiederholungstat? Der folgende Artikel klärt die wichtigsten Fragen rund um Wiederholungstäter und Fahrverbote.

FAQ: Wiederholungstäter

Wann gelten Temposünder als Wiederholungstäter?

Die Einordnung als Wiederholungstäter erfolgt bei zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 25 km/h innerhalb eines Jahres.

Welche Folgen hat die Bewertung als Wiederholungstäter?

Der Gesetzgeber sieht in diesem Fall ergänzend zu den Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog einen zusätzlichen Monat Fahrverbot vor.

Werden auch mehrere Handyverstöße als Wiederholungstat gewertet?

Nein, dies gilt eigentlich nur bei Geschwindigkeitsüberschreitungen. Wer allerdings wiederholt mit dem Handy am Steuer erwischt wird, muss ggf. mit härteren Sanktionen aufgrund von Beharrlichkeit rechnen.

Die Strafen für zu schnelles Fahren

Generell gilt, dass je höher die Geschwindigkeitsüberschreitung ist, desto höher auch das Bußgeld ausfällt. Dabei sind klare Unterscheidungen zwischen geschlossenen Ortschaften und Landstraßen bzw. Autobahnen zu treffen. Wer innerorts beispielsweise 41 bis 50 km/h zu schnell ist, zahlt 400 Euro. Dasselbe Vergehen kostet außerhalb der Ortschaft 80 Euro weniger. Die Spanne der zu entrichtenden Beträge reicht generell von 20 Euro (bis 10 km/h außerorts) bis 800 Euro (über 70 km/h innerorts).

Zusätzlich zu den Bußgeldern warten ab einer Übertretung von mehr als 21 km/h sowohl inner- als auch außerorts Punkte und Fahrverbote. Wer innerhalb einer geschlossenen Ortschaft mehr als 30 km/h zu schnell ist, muss seinen Führerschein für mindestens einen Monat abgeben. Außerorts liegt diese Grenze bei 41 Kilometern pro Stunde.

Wiederholungstäter Geschwindigkeit – das sind die Strafen

Wiederholungstäter von Geschwindigkeitsüberschreitungen (Blitzer) müssen mit erhöhten Strafen in Bezug auf Fahrverbote rechnen. Ein Beispiel:

Person A fährt am 22.11.2021 außerorts 131 km/h, obwohl nur 100 km/h erlaubt sind. Er vergisst dabei, dass auf seinem täglichen Arbeitsweg ein fest installierter Blitzer steht. Vier Wochen später trifft der Bußgeldbescheid ein. Nach Abzug der Toleranzgrenze von drei Prozent war Person A noch genau 27 km/h zu schnell. Folglich muss er eine Strafe von 150 Euro zahlen und bekommt einen Punkt.

Im Dezember desselben Jahres hat es A wieder eilig. Eine mobile Polizeikontrolle erwischt ihn mit einer überhöhten Geschwindigkeit von 32 km/h. Person A ärgert sich, doch zum Glück wurde er außerhalb geblitzt, denn innerorts würde das Vergehen direkt zu einem Fahrverbot führen. Als ihm mitgeteilt wird, dass er seinen Führerschein dennoch abgeben muss, ist er sichtlich verwirrt. Bei einer solchen Überschreitung ist doch normalerweise ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro sowie ein Punkt in Flensburg fällig. Am nächsten Tag geht er direkt zu seinem Anwalt. Dieser erklärt Person A, dass er bezüglich der Geschwindigkeitsüberschreitung ein Wiederholungstäter sei. A merkt an, dass seine letzte Tat ja schon im November dieses Jahres war und er schließlich nicht innerhalb eines Monats 2-mal geblitzt worden sei. Genau hier ist der springende Punkt:

Wer innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal mit einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 26 km/h oder mehr geblitzt wird, muss seinen Führerschein unter Umständen einen Monat lang abgeben und gilt laut Bußgeldkatalog als Wiederholungstäter. Sieht der Katalog aufgrund der Höhe der Übertretung sowieso ein Fahrverbot vor, verlängert sich dieses um einen weiteren Monat. Der Führerscheinentzug für Wiederholungstäter ist § 4 Abs. 2 Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) gesetzlich geregelt und klar definiert.
Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Thema „Wiederholungstäter & Geschwindigkeit“.
Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Thema „Wiederholungstäter & Geschwindigkeit“.

Alkohol und Drogen am Steuer – die Strafen

Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind in Deutschland im internationalen Vergleich relativ gering. Weniger milde ist der Bußgeldkatalog im Bereich von Alkohol und Drogen. Besonders eine Alkoholfahrt von einem Wiederholungstäter wird stark geahndet.

Die Grenze für den Konsum von Alkohol (auch für Wiederholungstäter) und das anschließende Führen eines Fahrzeugs liegt in Deutschland derzeit bei 0,5 Promille. Allerdings müssen Autofahrer, die unter geringerem Alkoholeinfluss in einen Unfall geraten, damit rechnen, dass die Versicherung auch bei Werten unterhalb der Grenze gar nicht oder nur teilweise zahlt. Für den Drogenkonsum am Steuer gibt es ebenfalls eine Grenze.

SubstanzGrenzwerte
THC1 ng/ml0,001 mg/l
Morphin10 ng/ml0,01 mg/l
Cocain10 ng/ml0,01 mg/l
Benzoylecgonin75 ng/ml0,075 mg/l
Amfetamin 25 ng/ml0,025 mg/l
MDA25 ng/ml0,025 mg/l
MDE25 ng/ml0,025 mg/l
MDMA25 ng/ml0,025 mg/l
Metamfetamin25 ng/ml0,025 mg/l

Eine Überschreitung dieser Grenzwerte wird direkt mit zwei Punkten, einem Fahrverbot und einem Bußgeld von 500 Euro geahndet. Ebenso hoch ist die Strafe für Alkoholfahrten mit mehr als 0,5 Promille.

Deutlich schärfer sind die Sanktionen gegen Wiederholungstäter. Das Fahrverbot wird auf mindestens drei Monate verlängert und die Strafen verdoppelt. Zudem kann und wird die Polizei in den meisten Fällen eine MPU für Wiederholungstäter beantragen.

Wiederholungstäter, die mit Alkohol am Steuer erwischt werden, müssen nicht selten zur MPU.
Wiederholungstäter, die mit Alkohol am Steuer erwischt werden, müssen nicht selten zur MPU.

Alkohol am Steuer kann aber auch strafrechtlich verfolgt werden. So heißt es in Absatz eins §316 Strafgesetzbuch (StGB):

Wer im Verkehr (§§ 315 bis 315d StGB) ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 315a StGB oder § 315c StGB mit Strafe bedroht ist.

Je nach Höhe des festgestellten Promillewerts, fällt dann auch die Strafe aus. Bei einer Wiederholungstat mit Alkohol am Steuer ist mit deutlich höheren Strafen zu rechnen. Im Falle eines durch die Drogen- oder Alkoholfahrt verursachten Unfalls kann es gar zu einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung oder Körperverletzung kommen.

MPU: Wiederholungstäter haben ein größeres Risiko

Wann eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) ansteht, ist nicht in allen Fällen klar definiert. Es liegt generell im Ermessensbereich der Behörden, wann eine MPU verordnet wird. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Gründe kurz auf.

GrundBemerkung
Alkohol am Steuer
  • Der häufigste Grund für MPUs

  • Kann schon beim ersten Verstoß erteilt werden (Werte oberhalb von 1,6 Promille, in einigen Bundesländern schon ab 1,1 Promille)

  • Wiederholungstäter (Alkohol) so gut wie immer von MPU betroffen, auch bei jeweils nur kleineren Mengen

Drogenkonsum
  • Wer erwischt wird, muss immer zur MPU

  • Fahrerlaubnis kann auch entzogen werden, wenn der Konsument nicht selber gefahren ist (geistige Reife des Verkehrsteilnehmers)

Verkehrsrechtliche Auffälligkeiten
  • Bei mehr als 8 Punkten wird der Führerschein entzogen, die MPU ist dann Pflicht

  • Wiederholungstäter (Geschwindigkeit, Stoppschilder überfahren etc.) können so auch durch viele kleine Delikte zur MPU gebeten werden

Strafrechtliche AuffälligkeitenVom Straßenverkehr unabhängige Delikte wie Körperverletzungen, Diebstähle etc. können zum Führerscheinentzug führen (geistige Reife des Verkehrsteilnehmers)
Behinderungen, KrankheitenMPU hier nicht als „Strafe“, sondern als Überprüfung der Fahrteignung
Eine Wiederholungstat kann schwerwiegende Konsequenzen haben.
Eine Wiederholungstat kann schwerwiegende Konsequenzen haben.

Eine MPU wegen Alkohol am Steuer ist für Wiederholungstäter also im Rahmen des Möglichen. Die Untersuchung schließt dabei immer ein Gespräch mit einem Psychologen ein. Zusätzlich werden medizinische Untersuchungen und ein Reaktionstest durchgeführt. Empirische Studien haben ergeben, dass rund ein Drittel der Teilnehmer die MPU nicht (sofort) bestehen.

Fazit

Das deutsche Verkehrsrecht geht konsequent gegen Wiederholungstäter vor. Die Strafen für die wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitung oder erneutes Fahren mit Alkohol am Steuer sind drastisch.

Mit einem Fahrverbot für Wiederholungstäter ist fast immer zu rechnen, oft muss zusätzlich eine MPU durchgeführt werden. Erst wenn diese erfolgreich abgeschlossen wird, erhalten Verkehrssünder die Fahrerlaubnis zurück. Auf Wiederholungstäter kommen allerdings nicht nur verkehrsrechtliche Konsequenzen zu. Wer mit hohen Alkohol- oder Drogenwerten erwischt wird, muss unter Umständen mit Freiheitsstrafen oder zumindest hohen Geldstrafen rechnen.

Zusammengefasst: Alles über Wiederholungstäter und was ihnen droht

Womit müssen Wiederholungstäter rechnen?
Womit müssen Wiederholungstäter rechnen?

Über den Autor

Dr. Philipp Hammerich (Rechtsanwalt)
Dr. Philipp Hammerich

Dr. Philipp Hammerich bekam seine Zulassung als Rechtsanwalt in Deutschland 2007. Er studierte zuvor an der Universität Hamburg und promovierte beim damaligen Richter am BVerfG, Prof. Dr. Hoffmann-Riem. Für bussgeldkatalog.org beantwortet er verschiedene Verbraucherfragen rund um das Verkehrsrecht.

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140 Kommentare

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  1. Fabian
    Am 25. Oktober 2019 um 18:47

    Ich wurde vor ein paar Wochen mit 21km/h nach Abzug geblitzt, vor kurzem bin ich über eine rote Ampel gefahren, die gerade umsprang. Muss ich mit Fahrverbot rechnen?

    MfG

  2. Alexander R.
    Am 10. Oktober 2019 um 19:31

    Hallo,
    ich wurde vor über einem Jahr geblitzt und bekam 2 Punkte in Flensburg sowie 1 Monat Fahrverbot. Jetzt wurde ich mit Handy am Steuer erwischt und bekomme dafür wieder einen Punkt. Droht mir jetzt ein erneutes Fahrverbot, quasi als Wiederholungstäter, oder nicht?

    Danke im Voraus
    Alexander

  3. Jan
    Am 10. Oktober 2019 um 1:41

    Hallo,

    ich hatte 10/2016 einen Autounfall unter Alkoholeinfluss von 2,02 Promille und bin gegen einen Baum gefahren (Verletzte gab es nicht!). Mir wurde die Fahrerlaubnis für 6 Monate entzugen und musste zur MPU die ich mit einem Positiven Ergebnis bestanden habe und habe meinen Führerschein 06/2017 wieder bekommen. Jetzt wurde ich in einer Verkehrskontrolle angehalten und musste ein Urin Test vorort machen der Positiv auf THC festgestellt wurde und musste dann mit zur Dienstelle bzw. im Krankenhaus wurde mir Blut abgenohmen und muss jetzt erstmal warten bis ich Post bekomme.
    Bin ich jetzt ein Wiederholungstäter? Was passiert wenn der Bluttest auf THC unter 1 ng/ml ausfällt und was ist wenn der Bluttest genau oder über diesen Wert kommt? Selbst wenn der Wert darunter ist, muss ich mit einem Fahrverbot rechnen, wenn nicht sogar mit dem Entzug der Fahrerlaubnis und eine anordnung zur Abstinenz und MPU?

    Mit freundlichen Grüßen
    Jan

  4. Achim
    Am 9. Oktober 2019 um 18:34

    Hallo zusammen

    ich bin etwas verwirrt über einen mir heute am 9. Oktober zugestellten Bußgeldbescheid: Das Vergehen war eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 34 km/h außerorts am 22.08.2029. Dieser Bescheid wird nun also rechtswirksam am 23.10.2019, sofern ich nicht vorher Einpruch einlege. Neben dem Bußgeld wurde auch ein einmonatiges Fahrverbot verhängt, da ich innerhalb eines Jahres zwei Gecheindigkeitsübertretungen von mehr als 26 km/h begangen hätte. Diese „Ersttat“ geschah aber bereits im Februar 2018 und wurde rechtskräftig am 15.09.2018 (die Abgabe des Führerscheins erfolgte dann im Dezemebr 2018).

    Also zwischen der Rechtswirksamkeit des ersten und zweiten Vorfalls liegen dann doch mindestens 13 Monate.

    Insofern bin ich doch kein Wiederholungstäter, oder?

  5. Fabian
    Am 6. Oktober 2019 um 10:55

    Hallo

    Ich wurde letztes jahr im November geblitzt 1 punkt 100 euro strafe
    Es kamen in dieser woche 2 neue blitzer dazu
    1x 30er zone innerorts mit 31 zu schnell
    1x 70er zone auserorts mit 32 zu schnell

    Was kommt auf mich jetzt zu ?

    Vielen Dank

  6. Damla
    Am 5. Oktober 2019 um 4:16

    Hallo,
    Ich habe folgendes Anliegen.
    Am 17.04.2014 habe ich meinen Führerschein bestanden. Im Juli 2015 bin ich auf der Autobahn 115 km/h gefahren erlaubt waren 60 km/h. Bußgeld ca 260 Euro Aufbauseminar musste ich machen 2 Punkte in Flensburg 1 Monat Fahrverbot und die Probezeit wurde verlängert insgesamt 4 Jahre. Am 28.09.2019 wurde ich bei einer normalen Verkehrskontrolle angehalten und hatte 1,1 Promille. Führerschein wurde beschlagnahmt Anwalt habe ich ebenfalls genommen. Ich bin meiner Schuld bewusst. Zu meiner Frage da ich Beruflich auf Führerschein angewiesen bin wollte ich mich in ein kurz für die Sperrfristverkürzung anmelden diese geht leider ohne die Unbedenklichkeitsbescheinigung nicht. Würde es jetzt Probleme geben wegen der Unbedenklichkeitsbescheinigung von der Führerscheinstelle. Bin ich in dem oben beschriebenen Fall Wiederholungstäter. Über eine Nachricht würde ich mich sehr freuen

  7. Patrick
    Am 1. Oktober 2019 um 15:53

    Hallo,

    ich musste im März eine MPU absolvieren, da ich im März 2018 in eine Auseinandersetzung verwickelt war und wegen Körperverletzung angezeigt wurde, ebenso wurde in der Nacht Besitz von BTM festgestellt. BTM wurde direkt fallen gelassen und die KV wurde später nach 153a eingestellt.
    MPU musste ich dennoch machen auch wenn ich zu Fuß unterwegs war. Alles positiv verlaufen, musste auch den Lappen nie abgeben. Jetzt bin ich im August mit 41 km/h zu schnell auf der Autobahn geblitzt worden. Normalerweise ist da keine Begrenzung ab und an zieht die BAG da LKWs raus und arbeiten mit Klappschildern. Wahrscheinlich hab ich das nicht mitbekommen. Nun meine Frage: da ich mit dem Auto meines Vaters gefahren bin , ging der Anhörungsbogen an ihn. Wenn die nun auf mich kommen, laufe ich dann Gefahr wieder eine MPU machen zu müssen?

    Mit freundlichen Grüßen

  8. AK
    Am 20. September 2019 um 10:56

    Hallo Bußgeldrechner-Team,

    ich hatte im Frühjahr diesen Jahres eine Geschwindigkeitsübertretung mit mehr als 26 km/h außerorts begangen, also ein Bußgeld mit einem Punkt bekommen. Nun wurde ich wegen rechts überholen auf der Autobahn von der Polizei angehalten, was neben dem Bußgeld einen weiteren Punkt bedeuten wird.
    Bin ich damit Wiederholungstäter, weil die beiden Vergehen innerhlab eines Jahres liegen, oder gilt das wirklich nur bei dem gleichen Vergehen?
    Falls ja, würde mir ja ein Fahrvebot drohen. Oder droht mir mit 2 Punkten sowieso ein Fahrverbot?

    Viele Grüße

  9. Manni
    Am 9. September 2019 um 9:57

    Hallo, bin nun zum dritten Mal seit August 2019 mit PKW innerhalb geschlossener Ortschaft geblitzt worden. Zwei mal davon mit Anhänger einmal Solo. Erster Bescheid bekommen 15 kmh zuviel . Das zweite 14 kmh und das dritte 20 kmh zuviel .Nun meine Frage bin ich Wiederholungstäter und muss mit Führerscheinenntzug rechnen?

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 9. September 2019 um 15:06

      Hallo Manni,

      in der Regel droht der Führerscheinentzug nicht, wenn Sie 3x geblitzt wurden. Ob Sie als Wiederholungstäter angesehen werden, liegt in Ihrem Fall im Ermessen der Bußgeldstelle.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. John.a
    Am 7. September 2019 um 19:53

    Hey
    Ein Kumpel wurde mit 75 km/h mehr innerorts geblitzt mobile was erwartet ihn ?

  11. MW
    Am 1. September 2019 um 13:13

    Hallo,

    ich wurde auf der Autobahn mit 23km/h zu viel geblitzt und habe dafür 1 Punkt und eine Geldbuße i.H.v. 140€ bekommen. Ich habe bereits 2 Punkte wegen Geschwindigkeitsüberschreitung, die jedoch fast zwei Jahre alt sind.
    Kann ich dadurch als Wiederholungstäter eingestuft werden?
    Ich verstehe das nicht so.
    Vielen Dank für eine Antwort.

    • staging.bussgeldkatalog.org
      Am 9. September 2019 um 15:21

      Hallo,

      als Wiederholungstäter gilt bei Geschwindigkeitsüberschreitungen, wer innerhalb von 12 Monaten zwei Mal mit mehr als 25 km/h ertappt wurde. Die Frist beginnt mit Rechtskraft der ersten Entscheidung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Deri
    Am 31. August 2019 um 16:30

    Hallo ich bin einmal ca 10 km/h zu schnell innerorts 30 Zone und an der gleichen Stelle eine Woche später 15 km/h zu schnell . Was ist zu rechnen ? Ganz normale Bußgeldstrafe?

  13. Andre
    Am 26. August 2019 um 18:36

    Hallo zusammen!
    Ich wurde im Februar diesen Jahres innerorts (Ortseinfahrt) mit 31 km/h zu schnell und jetzt außerorts mit 25km/h. Greift jetzt hier die Strafe für Wiederholungstäter, sprich 1 Monat Fahrverbot oder nicht, weil ich ja nicht 2 mal 26km/h oder schneller war?
    Danke Voraus

  14. John
    Am 25. August 2019 um 12:33

    Hallo,
    Ich würde innerhalb von 2 Monaten einmal mit dem Handy am Steuer erwischt und danach mit 30 Km/h zu viel bei erlaubten 60 geblitzt. Droht mir nun ein Fahrerlaubnisentzug aufgrund der 2 punkte innerhalb dieser kurzen Zeit?

  15. Nuber
    Am 23. August 2019 um 4:28

    Hallo ich wurde am 27.06.19
    Außerorts mit 23 kmh
    Und am 10.07.19 mit 27 kmh
    Auch außerorts geblitzt
    Ich nehme an das der Führerschein weg ist?
    MfG Nuber

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